hallo liebe rheumis,
zuerst mal, danke fürs daumendrücken
!
heute hatte ich, wie schon in einem anderen beitrag kurz erwähnt, "hohen" besuch einer gutachterin, die eine beurteilung zur einstufung einer pflegestufe abgeben soll.
sie kam also um 10:08 uhr und erkläre mir gleich, dass sie überhaut nichts von mir wüßte.... die krankheiten aufzuzählen, dauerte länger, als die befragung die danach erfolgte....
sie wollte im grunde nichts wissen, ausser, ob ich alleine einkaufen und essen zubereiten kann...
zur tägl. körperpflege zählt sie nur zähne putzen und haare bürsten, pflegeminuten für baden oder duschen, werden sowieso nur für 2 x die woche angerechnet
(habe ich noch nie gehört, warum musste ich dann unsere pat. im pflegeheim tägl. von kopf bis zu den zehen waschen??).
ich hatte das gefühl, dass sie überhaupt nicht wusste, meine beschwerden einzuordnen.
eine frage von ihr an mich: sind sie im stande warme mahlzeiten zubereiten zu können?
ich: das kommt auf meine tagesverfassung an. wenn ich sehr erschöpft bin und starke schmerzen habe, ist es mir nicht möglich.
sie: und können sie für sich alleine mahlzeiten zubereiten?
ich: wenn ich es für 2 personen nicht kann, warum sollte ich es dann für eine person können...
sie: wenn sie so wenig essen, dann müssten sie ja ganz dünn sein!
ich: ich habe ja nicht gesagt, dass ich nichts essen kann. ich ernähre mich dann vom brot und nahrungsmittel, die leicht zu öffen und schnell verfügbar sind.... meistens sind diese nahrungsmittel eben nicht die gesündesten... früher war ich sehr aktiv im sport und hatte einen körperl. schweren beruf. der bewegungsmangel, trägt neben den medikamenten auch zu meinem übergewicht bei.
sie: können sie einkaufen gehen?
ich: kommt auf meine tagesverfassung an. an vielen tage ist es mir nicht möglich, dass haus alleine zu verlassen.
sie: haben sie es schon mit einem einkaufwagerl oder einem rucksack versucht?
ich: wenn ich nicht aus dem haus gehen kann, dann brauche ich auch keinen rucksack oder einkaufswagerl....:o. aber ich habe es an einem "guten tag" versucht, das wagerl kann ich mit meinen entzündeten fingern nicht nachziehen oder den bürgersteig hoch heben, der rucksack schmerzt auf meiner ws.....
so in etwa ging die befragung weiter.... am schluss hat sie in ihrem bericht geschrieben, dass ich für mich alleine kleine mahlzeiten zubreiten kann... ich habe sie gleich darauf hingewiesen, dass ich das nicht gesagt habe.
sie meinte, dann müsse ich ihr die anzahl der tage pro woche sagen, an denen ich das nicht kann..... es war zum verzweifeln- die wörter: öfter, oder ein paar mal (kann es ja nicht genau sagen, habe diese tage nie gezählt) lies sie nicht gelten....
werde zum nächsten mal eine strichliste machen, wann es geht und wann nicht.
meine schlechten befunde hat sie nicht beachtet- die sind für sie nicht relevant im bezug, was mir noch möglich ist zu leisten....
dazwischen führte sich noch ein privates telefongespräch...
ich musste mich dann bis auf die unterhose ausziehen, und ihr zeigen, wie weit ich mich bücken kann und hörte kurz meine lunge und herztöne ab.
meine versuche ihr zu erklären, inwieweit und in welchen bereichen ich sonst noch eingeschränkt bin, hat sie nur so nebenbei wahrgenommen, aufgeschrieben hat sie sich davon kaum etwas.
um 10:35 war der spuk vorbei. zum abschied erklärte sie mir noch, dass sie mich für sehr depressiv hält und ich solle mich doch mehr bewegen und aus dem haus gehen....
dieser satz zeigte mir, dass sie rein garnichts von den problemen eines rheumatiker weis...
(und sie das auch nicht im geringsten interessiert)
na auf das gutachten bin ich mal gespannt. gedächtnisprotokoll habe ich schon geschrieben....
schönen abend wünsche ich euch!
nachtrag:
sie wusste nicht einmal, dass ich schon seit über 2 jahen erwerbsunfähig bin... da frage ich mich, ob sie überhaupt weis, wer ihr autraggeber war....... schlimm
zuerst mal, danke fürs daumendrücken
heute hatte ich, wie schon in einem anderen beitrag kurz erwähnt, "hohen" besuch einer gutachterin, die eine beurteilung zur einstufung einer pflegestufe abgeben soll.
sie kam also um 10:08 uhr und erkläre mir gleich, dass sie überhaut nichts von mir wüßte.... die krankheiten aufzuzählen, dauerte länger, als die befragung die danach erfolgte....
sie wollte im grunde nichts wissen, ausser, ob ich alleine einkaufen und essen zubereiten kann...
zur tägl. körperpflege zählt sie nur zähne putzen und haare bürsten, pflegeminuten für baden oder duschen, werden sowieso nur für 2 x die woche angerechnet
(habe ich noch nie gehört, warum musste ich dann unsere pat. im pflegeheim tägl. von kopf bis zu den zehen waschen??).ich hatte das gefühl, dass sie überhaupt nicht wusste, meine beschwerden einzuordnen.
eine frage von ihr an mich: sind sie im stande warme mahlzeiten zubereiten zu können?
ich: das kommt auf meine tagesverfassung an. wenn ich sehr erschöpft bin und starke schmerzen habe, ist es mir nicht möglich.
sie: und können sie für sich alleine mahlzeiten zubereiten?
ich: wenn ich es für 2 personen nicht kann, warum sollte ich es dann für eine person können...
sie: wenn sie so wenig essen, dann müssten sie ja ganz dünn sein!
ich: ich habe ja nicht gesagt, dass ich nichts essen kann. ich ernähre mich dann vom brot und nahrungsmittel, die leicht zu öffen und schnell verfügbar sind.... meistens sind diese nahrungsmittel eben nicht die gesündesten... früher war ich sehr aktiv im sport und hatte einen körperl. schweren beruf. der bewegungsmangel, trägt neben den medikamenten auch zu meinem übergewicht bei.
sie: können sie einkaufen gehen?
ich: kommt auf meine tagesverfassung an. an vielen tage ist es mir nicht möglich, dass haus alleine zu verlassen.
sie: haben sie es schon mit einem einkaufwagerl oder einem rucksack versucht?
ich: wenn ich nicht aus dem haus gehen kann, dann brauche ich auch keinen rucksack oder einkaufswagerl....:o. aber ich habe es an einem "guten tag" versucht, das wagerl kann ich mit meinen entzündeten fingern nicht nachziehen oder den bürgersteig hoch heben, der rucksack schmerzt auf meiner ws.....
so in etwa ging die befragung weiter.... am schluss hat sie in ihrem bericht geschrieben, dass ich für mich alleine kleine mahlzeiten zubreiten kann... ich habe sie gleich darauf hingewiesen, dass ich das nicht gesagt habe.
sie meinte, dann müsse ich ihr die anzahl der tage pro woche sagen, an denen ich das nicht kann..... es war zum verzweifeln- die wörter: öfter, oder ein paar mal (kann es ja nicht genau sagen, habe diese tage nie gezählt) lies sie nicht gelten....
werde zum nächsten mal eine strichliste machen, wann es geht und wann nicht.meine schlechten befunde hat sie nicht beachtet- die sind für sie nicht relevant im bezug, was mir noch möglich ist zu leisten....
dazwischen führte sich noch ein privates telefongespräch...
ich musste mich dann bis auf die unterhose ausziehen, und ihr zeigen, wie weit ich mich bücken kann und hörte kurz meine lunge und herztöne ab.
meine versuche ihr zu erklären, inwieweit und in welchen bereichen ich sonst noch eingeschränkt bin, hat sie nur so nebenbei wahrgenommen, aufgeschrieben hat sie sich davon kaum etwas.
um 10:35 war der spuk vorbei. zum abschied erklärte sie mir noch, dass sie mich für sehr depressiv hält und ich solle mich doch mehr bewegen und aus dem haus gehen....
dieser satz zeigte mir, dass sie rein garnichts von den problemen eines rheumatiker weis...
(und sie das auch nicht im geringsten interessiert)na auf das gutachten bin ich mal gespannt. gedächtnisprotokoll habe ich schon geschrieben....
schönen abend wünsche ich euch!
nachtrag:
sie wusste nicht einmal, dass ich schon seit über 2 jahen erwerbsunfähig bin... da frage ich mich, ob sie überhaupt weis, wer ihr autraggeber war....... schlimm
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