Hallo Maggy,
die Hautstanzbiopsie hatte der Neurologe schon angesprochen, meinte aber erst würden wir mal abwarten.
Auf was? Er gab mir dann Gabapentin und meinte, wenn es wirkt bräuchte man diese Untersuchung nicht machen.Die
müsste in der Uniklinik gemacht werden und sei sehr unangenehm. Meine Meinung, dass ich dann ja noch immer nicht
wüsste was ich habe, ignorierte er.
In der Rheumaklinik war das aber alles kein Problem. Es gibt da so eine bestimmte Referenz-Stelle (etwa 10 cm über dem Außenknöchel) an der mit einer kleinen Stanze (bei mir 4 mm) ein Stück des Gewebes herausgestanzt wird. Zuvor wurde die Stelle örtlich betäubt. (Wie bei einer Leberfleckentfernung). Das alles war fast schmerzfrei und hat auch hinterher keine Probleme gemacht. Das Ergebnis dauerte allerdings 2 Wochen.
Veranlassen sollte das eigentlich ein Neurologe, denke ich. Wobei ich gleichzeitig 2 andere Hautstanzbiopsien am Dekolleté (verd. auf Lupus) bekommen habe, und die auch ein Hautarzt machen kann... ob er das Andere dann auch macht?

Es gibt eine bestimmte Anzahl kleiner Nerven pro mm², bei mir ist nicht einmal mehr 1/4 davon da.
Bei Small Fiber Neuropathie geht es ja um die kleinen Nervenenden. Das ganze läuft unter Polyneuropathie, zumindest habe ich auf diesen Seiten das Meiste über Small Fiber gefunden. Auch ein Forum, wo ich einiges nachlesen kann.
Vor kurzem war ich bei einem tollen Vortrag über diese Krankheit(en). Es können leider beide Variationen ineinander übergehen.
Ob es genetisch sein kann, konnte der Arzt nicht klar beantworten. Es seien familiäre Ansammlungen bekannt, aber nix nachweisliches. Oft ist eher der Auslöser genetisch, wie z.B. durch Diabetes.
Das Fazit war für mich: gut medikamentös eingestellt zu sein (bei mir spricht bis jetzt noch nichts an), seinen Körper zu akzeptieren, trotz Schmerzen viel Bewegen (gut geht es mit Walkingstöcken)
Liebe Grüße
Lächelnde