schöne sprüche oder lebensweisheiten

In einem buddhisten Kloster fragen einige Schüler ihren Meister:

Sensei, wie bist du so weise geworden?

Der Sensei antwortet: Wenn ich gehe, gehe ich. Wenn ist stehe, stehe ich. Wenn ich sitze, sitze ich. Wenn ich esse, esse ich und wenn ich spreche, spreche ich.

Die Schüler: Aber das machen wir doch auch!

Nein, sagt der Sensei:
Wenn ihr geht, steht ihr schon, Wenn ihr steht, sitzt ihr schon. Wenn ihr sitzt, esst ihr schon und wenn ihr esst, sprecht ihr schon.
 
Wenn mir einer die Frage stellt
nach Osterspuren in unsrer Welt,
muss ich nicht schweigen,
will ich ihm zeigen,
wo und wann
heute geschieht,
was damals begann,
als Ostern seinen Anfang nahm:

Wo einer dem andern neu vertraut
und mit ihm eine Brücke baut,
um Hass und Feindschaft zu überwinden,
da kannst du Osterspuren finden.

Wo einer am Ende nicht verzagt
und einen neuen Anfang wagt,
um Leid und Trauer zu überwinden,
da kannst du Osterspuren finden.

Wo einer im Dunklen nicht verstummt,
sondern das Lied der Hoffnung summt,
um Totenstille zu überwinden
da kannst du Osterspuren finden.

Wo einer das Unrecht beim Namen nennt
und sich zu seiner Schuld bekennt,
um das Vergessen zu überwinden,
da kannst du Osterspuren finden.

Wo einer das Unbequeme wagt
und offen seine Meinung sagt,
um Schein und Lüge zu überwinden,
da kannst du Osterspuren finden.

Wo einer gegen die Strömung schwimmt
und fremde Lasten auf sich nimmt,
um Not und Leiden zu überwinden,
da kannst du Osterspuren finden.

Wo einer dich aus der Trägheit weckt
und einen Weg mit dir entdeckt,
um hohe Mauern zu überwinden,
da kannst du Osterspuren finden.

(R. Bäcker)
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Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern,
als ihr treu zu bleiben.

Christian Friedich Hebbel
 
„Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“

– aus William Shapespeare: König Lear
 
"Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht."


(M. v. Ebner-Eschenbach)
 
"Die Humanität erreichte mehr, wenn sie,
statt die Gleichheit zu loben,
zum Respekt vor dem Wunder der Vielfalt riete."

(H. Kasper)
 
"Je besser es den Menschen geht, desto stärker erleben wir eine Entsolidarisierung unter ihnen."

Regine Hildebrandt
 
Alles und jedes kann zum Objekt der Begierde werden:
Gegenstände des täglichen Lebens, Besitz, Rituale,
gute Taten, Wissen und Gedanken.
All diese Dinge sind nicht an sich "schlecht",
sie werden schlecht, das heißt,
sie blockieren unsere Selbstverwirklichung,
wenn wir uns an sie klammern,
wenn sie zu Ketten werden,
die unsere Freiheit einschränken.

(Erich Fromm)
 
"Der Jammer mit den Weltverbesserern ist,
dass sie nie bei sich selbst anfangen."


(Thornton Wilder)
 
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Es ist für den Menschen am besten,
das Leben so viel wie möglich in Gemütsruhe
und so wenig wie möglich in Missmut hinzubringen.
Dies lässt sich ereichen,
wenn man seine Lust nicht im Vergänglichen sucht.


(Demokrit)
 
Es gibt keine Fehler, nur Lektionen

Aus dem Buch. "Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte" von Robin S. Sharma
 
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