Hallo @all
Hallo Resi
wonach nun meine Seele aufgeschrien hat werde ich nicht schreiben, das ist mir zu persönlich und jeder wird für sich individuelle Antworten finden, wenn er das möchte.
Ich glaube Krankheit bedeutet immer ein Aufschrei der Seele sonst wäre der Mensch nicht krank
– das ist meine persönliche Meinung –
hiermit will ich weder provokant sein noch runterziehen.
Jeder trägt doch selbst die Verantwortung dafür wovon er sich runter ziehen lässt und womit er sich beschäftigen möchte.
Ich glaube, dass es eine Chance ist seinen Zustand zu verbessern, indem wir in uns gehen und nachfühlen was im Ungleichgewicht war / ist.
Und dann Dinge zu verändern, die einem nicht gut tun, da wird man nicht drum rum kommen; denn wenns früher alles gut gewesen wäre, wäre man nicht krank geworden, das hat seine Bedeutung - wie gesagt, das glaube ich persönlich, dran braucht keiner zu glauben, wenn er / sie das nicht möchte.
Die meisten hier haben unheilbare schlimme Krankheiten, wie ich auch und die wenigsten werden davon geheilt werden. Vielleicht gelingt es jedoch den Verlauf zu erleichtern und auch ein wenig auf die Unterstützung der Seele zu vertrauen; mehr bleibt halt nicht und dann im Notfall noch die liebe gute Schulmedizin.
Viele Grüße von Mara
Genauso bzw. ähnlich sehe ich das auch.
Ich war ja heute eh in der Klinik und habe die Rheumatologin ernsthaft nach dem Grund bzw. einer Erklärung gefragt.
Da hat Sie mir geantwortet: "Also die Medizin hat dafür keine Erklärung, man vermutete "Viren", aber dass sei in meinem Falle auszuschliessen, da gründlichst untersucht und analysiert..."
Dann hab ich weiter gefragt "ob seelische Gründe sowas auslösen können"
Antwort der Rheumatologin. "nein, unwahrscheinlich als Auslöser, aber verstärken oder für einen neuen Schub schon."
So, die Fragen stelle ich mir, persönlich, weil ich wissen möchte, was ich falsch in meinem bisherigen Leben gemacht habe, da gibt es
viele Möglichkeiten, von "Rauchen" über "was falsches Gegessen, Getrunken ?" über "zu wenig oder falsche Bewegung",
"Motorrad gefahren, oder falsches Motorad (Mopeds)???", "Cuba ???", " Skiurlaub ?" "Urlaub....." bis .....das volle Programm sozusagen.
Jedenfalls ist oder kann ja so eine Erkrankung ein härteres Los sein.
Für mich wäre es einfach nur wichtig zu wissen, auch um zu verstehen, ob meine Erkrankung auf einem "falschen Lebenswandel" beruht oder basiert.
Also die Antwort hätte/wüsste ich schon gerne.
Ob das nun "Zeit-Vergeudung" ist lass ich mal dahingestellt.
Würden mir die Ärzte eine adäquate medizinische Antwort geben können, wüsste ich ja was zu ändern wäre bzw. was ich falsch gemacht hab.
Aber die Ärzte sagen, mit meinem bisherigen Lebenswandel hat das nichts zu tun, bzw. die Erkrankung ist darauf nicht zurückzuführen.
Also ist es so eine Art "Schicksal", da ist dann auch egal ob mein Opa das hatte oder nicht.
(selbst wenn er es gehabt hätte, vermutlich hätte man das damals nicht feststellen können, weil die Medizin vielleicht noch gar nicht so weit war).
Was ich aber sagen wollte:
Ich war nie ein Kind von Traurigkeit, habe eigentlich immer mein Leben genossen und auch für falsche Entscheidungen die Verantworung übernommen.
Trotzdem muss oder möchte ich ja mit mir selber ins Reine kommen, und da frag ich man dann doch, warum mir so etwas passiert.
Evtl. ist es auch nur, um mein Gewissen zu erleichtern.
Und ich bleibe dabei, gerade nun, wo ich so krank bin (unheilbar ??? schlimm ???) möchte ich mich doch nicht wegen unwichtiger Dinge,
also Nebensächlichkeiten, auch noch streiten müssen,
da versuche ich mich auf die angenehmen Dinge (ruhiges, aber angenehmes Umfeld) des Lebens zu konzentrieren und diese zu geniessen.
Dabei habe ich dann festgestellt, dass es unterschiedliche Menschen gibt, also stark unterschiedliche Charaktäre, und es scheint besser für mich zu sein, ich umgebe mich mit friedlichen, verständnisvollen Menschen.
Aber ich bin ja erst am Anfang einer (längeren ?) Reise, und wenn die Reise zu Ende geht, möchte ich sie mit ruhigem Gewissen beenden können.
beste Grüße
Kerngesund (lt. Reha)