Rheuma durch Stress

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Cabrito, 7. Oktober 2017.

  1. Cabrito

    Cabrito Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    kann man Schübe bekommen, wenn man sich in der Ehe nicht versteht? Mein Mann und ich sind so verschieden, dass es jeden Tag irgendetwas zu diskutieren gibt und das macht mich fix und fertig. Ich habe jetzt schon wieder einen Schub, aber nicht nur in den Händen und Knien wie sonst immer, sondern in den Schultern aber eher im Bindegewebe. Das ist neu. Wenn er mal auf einer Geschäftsreise ist bin ich fast gesund. Aber nach 20 Jahren Ehe einfach Schluss machen???
     
  2. Finn89

    Finn89 Registrierter Benutzer

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    Hallo
    Ich bin überzeugt davon, dass emotionale Konflikte und Stress Schübe hervorrufen. Diese Erfahrung mache ich immer wieder
    Ich habe einen beginnenden Bechterew und mein erster extremer Schub kam nach einem krassen Streit mit meinem Freund. Am nächsten Morgen konnte ich nicht mehr aufstehen. Es ist ganz wichtig für uns Stress zu vermeiden so gut es geht. Ich kann dir nicht raten was du tun sollst aber emotionale Konflikte führen zu Schmerzen. Tu was Gutes für dich. Ich hoffe dass es dir bald wieder besser geht.
     
  3. Cabrito

    Cabrito Registrierter Benutzer

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    ich bin aber schon alt und durch das Rheuma sind meine Gelenke kaputt und ich kann vieles nicht mehr alleine. Und wenn ich gehen würde, hätte ich keine Hilfe von ihm. Er würde mich eher bestrafen, weil ich mich das trauen würde.
     
  4. Finn89

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    Auch wenn du alt bist musst du dich nicht schlecht behandeln lassen. Dein Mann sollte Rücksicht auf dich nehmen denn so eine Erkrankung ist schwer genug. Da braucht man keinen Streit dazu. Vielleicht suchst du nochmal das Gespräch und erklärst ihm dass dies bei dir Schübe auslöst. Ich bin inzwischen rigoros und tue nichts mehr was ich nicht möchte und soziale Kontakte die mir nicht gut tun sortiere ich aus.
    Ich finde man muss besonders in der Beziehung Rücksicht nehmen wenn man einen chronisch kranken Partner hat.
     
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  5. Cabrito

    Cabrito Registrierter Benutzer

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    Du hast ja so recht. Immer wieder verspricht er mir nett zu sein, aber er schafft es eigentlich nicht auf Dauer. Ich mag schon keine Dialoge mehr mit ihm führen, weil ich vorher schon weiss, dass es dann wieder eine Meinungsverschiedenheit gibt. Ich würde gerne ein ausgeglichenes, ruhiges Leben führen. Mehr Wünsche habe ich schon gar nicht mehr.
     
  6. Strippe-HH

    Strippe-HH Registrierter Benutzer

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    Rheuma ist eine Autoimmunkrankheit und keine seelisch bedingte Erkrankung.
    Es kann natürlich eher eine sogenannte "Kettenreaktion" sein die durch stressbedingte Ursachen in der Beziehung ein "Burnout" auslöst was wiederum einen Rheumaschub auslösen kann.
     
  7. Finn89

    Finn89 Registrierter Benutzer

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    Natürlich wird Rheuma nicht durch die Psyche ausgelöst aber die Schübe hängen oft mit Stress zusammen. Ich kann nur von eigenen Erfahrungen berichten. Wenn ich Streit mit meinem Freund habe so habe ich am nächsten Tag extreme Isg Schmerzen. Durch extreme Streits wurden die Schmerzen immer schlimmer. Deshalb weiß ich für mich das mein erster Schub durch eine psychisch sehr belastende Situation ausgelöst wurde. Ich weiß nicht wie es gewesen wäre wenn es diese Situation nicht gegeben hätte aber ich denke dieser Mega Schub wäre so nicht gekommen.
    Deshalb plädiere ich immer dafür Stress zu vermeiden weil es die Erkrankung verschlimmern kann.
     
  8. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

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    Eine entzündlich rheumatische Erkrankung ist zwar keine seelische Erkrankung, aber Stress verschiedener Art kann sehr wohl einen Schub auslösen und triggern! Habe ich außerdem selber schon mehrfach auch an mir selber bemerkt. Mit Burnout hat das meist gar nix zu tun!
     
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  9. Cabrito

    Cabrito Registrierter Benutzer

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    Mein Rheuma ist über Nacht gekommen , nach einem Nervenzusammenbruch, der durch einen Streit entstandenen ist . Ich bin nachts wach geworden und habe gemerkt das was passiert . Mein Körper hat sich ein Ventil gesucht. Dann fing der lange Weg an . Von Arzt zu Arzt. Alle Tabletten ausprobiert . Nichts half, nur Kortison. 10 Jahre sind jetzt vergangen . Es ist nicht einfach.
     
  10. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Hallo Cabrito,

    wenn Dich Diene Partnerschaft so kaputt macht, würde ich Dir raten eine "reale" Gesprächsperson zu suchen. Das kann ein Therapeut oder ein Seelsorger oder wer auch immer sein, mit dem Du frei reden kannst (also am besten nicht Freunde von Dir und Deinem Mann, wo Du doch bei jedem Wort aufpassen mußt). Evtl. kann daraus auch eine Paartherapie werden, aber zunächst brauchst Du Hilfe. Wenn Dich nämlich das ganze so mitnimmt, egal ob Du Dich trennst oder nicht, Du brauchst ein Ventil... meine ich!

    Ich bin Single und finde man kommt ganz gut allein zurecht. Außerdem gibt es bei mir viele liebe Freunde. Ich las letztens einen Spruch: "Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte!". Bei mir hat er sich sehr ausgibig entschuldigt. War aber auch nötig!

    Liebe Grüsse!
    Kati
    P.S. Ich habe Schübe durch psychischen und durch physischen Stress (z.b. eine Grippe).
     
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  11. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Hallo Cabrito,
    zu Streß und Schubauslösung ist schon alles gesagt. Deine Frage kann wohl niemand wirklich beantworten, außer Du selbst. Was sagt Deine innere Stimme? Ich bin überzeugt, dass Hilfe brauchen und annehmen und gleichzeitig Streß ohne Aussicht auf ein Ende Dich nicht nur unzufrieden machen wird, sondern Dir auf Dauer Schaden durch Streß zufügt. Wobei ich gut verstehe, dass eine Trennung insbesondere dann Angst machen kann, wenn man nicht gesund ist. Sie kann aber auch befreiend sein. Es ist jedoch durchaus fremde Hilfe organisierbar, sogar mit angenehmen Menschen.
    Letztlich stimme ich Kati zu, zunächst Hilfe in Gesprächen zu suchen mit Menschen, die Dir wirklich zuhören. Das hilft bei der Klärung Deiner Gedanken und dabei, einen Boden zu finden, auf dem Du stehen kannst.
    LG, o-häsin
     
  12. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Man ist halt auch selbst nicht mehr wie vorher, weil die Krankheit einen verändert. Und da ist Stress vorprogrammiert, und man ist auch selbst an dessen Entstehen nicht ganz unbeteiligt.
    Ich reagiere wesentlich gereizter als früher. Ob dadurch - also durch meine innere Veränderung - schon der Schub ausgelöst wird, oder erst durch die Reaktion auf meine Aktionen, könnte ich nicht sagen.
    Meine Anspannung ist auf alle Fälle nicht nur vom Partner abhängig. Sie ist einfach da.
     
  13. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Weshalb hast du es so weit kommen lassen Cabrioto, die Ehe wird doch nicht von heute auf morgen schlecht?
    Nun bist du von ihm abhängig, das ist nie schön, wenn man jemanden "braucht". Wieso hast du so lange mit einer Trennung gewartet?

    Mir bekommt ebenfalls kein Stress, dann gehts mir zunehmend schlechter. Deshalb habe ich mich von meinem Freund vor 2 Jahren oder es wird schon bald 3 Jahre, getrennt, da mich die Beziehung stresste, auch wenn sie viele gute Seiten hatte und habe mir mein Leben weitest gehend ruhig und harmonisch eingerichtet. Außer dass ich Vollzeit arbeiten muss stresst mich sonst nichts mehr.

    Ich wünsche dir, dass du das beste aus deiner Situation machen kannst,

    Mara
     
  14. kerngesund

    kerngesund Mitglied

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    Hallo,

    also ich vermute auch, das "Stress" solche Rheuma-Erkrankungen (Schübe) verstärkt oder verstärken kann.
    Ob "Stress" auch als Auslöser in Frage kommt ???
    Leider hab ich nicht gelesen, welche Art von Rheuma Cabrito hat.
    Aber ich merke bei mir auch, wie sehr mich meine Krankheit verändert hat, vieles was früher "problemlos" ging, geht nun nicht mehr oder
    nur noch eingeschränkt, ich selber bin infolge der Krankheit gereitzt usw.
    So eine Krankheit könnte eine Wesensveränderung mit sich ziehen.
    Da ist ernsthaft Rücksichtnahme und Verständnis des Partner's und des Umfeldes gefragt u. gefordert.

    Klar, sich nach langer Zeit (Ehe) zu trennen, noch dazu wenn man denkt man sei "abhängig" ist bestimmt nicht einfach.
    Aber auf der anderen Seite, schwer krank zu sein ist schon schlimm genug, aber sich dann das Leben noch zusätzlich zur Hölle
    machen zu lassen, das kann es ja auch nicht sein (manchmal ist weniger einfach mehr).

    Ich bin mir auch nicht so sicher, ob nicht "Stress" (also starker Stress, über Jahre) nicht evtl. doch ein Auslöser für eine
    (autoimmune) rheumatische Erkrankung sein könnte.

    Soweit ich weiss, wird nach der Ursache für autoimmune Erkrankungen noch gesucht, ich mag mich aber auch täuschen.
    (Jedenfalls konnte mir in meinem Falle kein Arzt erklären, woher ich das habe, und vor dieser Erkrankung war ich relativ wenig krank,
    also die Fragestellung ist bei mir auch noch offen, darauf hätte ich gerne eine Antwort)

    viele Grüße

    Kerngesund (lt. Reha)
     
  15. käferchen

    käferchen Guest

    Letztendlich wird man nie genau (nach heutigem Stand) sagen können, was nun wirklich DER Auslöser bei Autoimmunerkrankungen jedes Einzelnen ist. Häufig kommen mehrere Faktoren zusammen (familiäre Disposition, Risikofaktoren, Stress oder einfach nur Pech).
    Was nützt es Dir, wenn Dein Opa "Rheuma" hatte und das als mögliche Ursache angenommen werden kann? Umtauschen wie im Einzelhandel geht nicht. Ich persönlich finde es wichtiger, nicht ständig in der Vergangenheit im Trüben zu fischen, sondern im Jetzt und vorausschauend (wenn möglich) eine adäquate Behandlung zu bekommen, um meine Alltagsbeschwerden einigermassen erträglich zu gestalten.

    Viele Grüsse
     
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  16. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Es ist manchmal gar nicht so unsinnig darüber nach zu denken weshalb man diese oder jene Krankheiten hat. So eine Krankheit ist ja auch immer ein Aufschrei der Seele mit, nur wenn das eine krankt wird das andere mit krank – so betrachte ich das.

    Somit gibt’s Chancen Veränderungen in sein Leben rein zu bekommen. Ich beispielsweise war früher viel, viel zu perfektionistisch und hatte alles immer unter Kontrolle, Job, Beziehung, Haushalt, Kinder, Haustier … Urlaubsplanung, Garten.... hatte immer in mir den Trieb was effektives zu Tun, was im Außen zu erleben.

    Das ist längst nicht mehr so, ich bin viel, viel entspannter und ruhiger geworden, ich kann gut was rumliegen sehn, ich tu mich nicht wegen Kleinkram ab, ich genieße jeden Tag weitest gehend, so wie er kommt. Ich komme gut alleine klar, ich brauche keine Beziehung mehr um glücklich zu sein, ich bin unbekümmerter geworden, ich genieße meine Freizeit, meine Freundinnen, meine Familie, mach mir keinen Stress mehr und kann viel besser schlafen als früher … - alles in allem, ganz ehrlich, manchmal glaube ich, ich fühle mich nun wohler. Auch wenn mir die Krankheit ab und an zu schaffen macht und ich damit leben muss unfreiwillg. Es bleibt ja nichts anderes übrig als tägl. gut gesinnt zu sein und zu hoffen, dass alles gut sein kann trotz einer schlimmen Diagnose, heimlich glaube ich auch an Wunder, das macht mir Mut, auch wenn das lächerlich klingen mag.

    Nun geht’s zur Arbeit, heute mit dem Fahrrad, es ist gar nicht so kühl, am Wochenende soll es 20 – 21 Grad geben :) - ich wünsche allen einen wunderbaren Mittwoch,

    mit Grüßen von Mara
     
    #16 11. Oktober 2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Oktober 2017
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  17. käferchen

    käferchen Guest

    Die Veränderungen gibt es aber kaum weil der Opa Rheuma hatte, sondern weil DU daran erkrankt bist.

    Natürlich überlegt jeder, was für ihn der Auslöser gewesen ist, aber nicht immer genau erklärbar. Und wie Kerngesund laut Reha ja schreibt scheint das bei ihm ja trotz Nachforschungen nicht für ihn ausreichend erklärbar zu sein.
    Muss halt jeder selbst schauen, wohin er seine Energie abgibt.....
     
  18. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Mara,

    ich gebe Dir in manchem Recht - aber eine Frage hätte ich dann doch an Dich:

    wogegen oder wonach hat denn Deiner Erkenntnis nach Deine Seele aufgeschrien?
    Und welche nachhaltig wirksame Antwort hast Du ihr geben können?

    Du siehst mir sicher nach, wenn ich sage, dass das eine eher rhetorische Frage ist; die meisten hier haben mit oder ohne fundamentale Antwort auf den Aufschrei ihrer Seele unglücklicherweise ihre Erkrankung nicht loswerden können, und Dir scheint es kaum anders zu gehen......

    Ich will Deine meiner Ansicht nach in Teilen richtige Theorie keineswegs ins Lächerliche ziehen, finde sie aber provokant und unangemessen vereinfacht. Viele Betroffene wird das eher runterziehen als unterstützen!

    Es ist eine Binsenweisheit, dass Stress ungünstig ist; es ist auch für mich unstrittig, dass Stress die Heilungsprozesse bei welcher Erkrankung auch immer torpediert.
    Das ist die Theorie.

    Die Praxis - nämlich Stressvermeidung und totaler Stressabbau - sieht dann doch etwas anders aus.
    Ganz konkret erfolgt die Beeinflussung einer rheumatischen Erkrankung durch Stressabbau nicht wie eine Rechnung nach einer mathematischen Formel, sondern ist ein multifaktorielles, störanfälliges, komplexeres Geschehen.
     
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  19. Mara1963

    Mara1963 Guest


    Hallo Resi,

    wonach nun meine Seele aufgeschrien hat werde ich nicht schreiben, das ist mir zu persönlich und jeder wird für sich individuelle Antworten finden, wenn er das möchte.

    Ich glaube Krankheit bedeutet immer ein Aufschrei der Seele sonst wäre der Mensch nicht krank
    – das ist meine persönliche Meinung –
    hiermit will ich weder provokant sein noch runterziehen.

    Jeder trägt doch selbst die Verantwortung dafür wovon er sich runter ziehen lässt und womit er sich beschäftigen möchte.
    Ich glaube, dass es eine Chance ist seinen Zustand zu verbessern, indem wir in uns gehen und nachfühlen was im Ungleichgewicht war / ist.
    Und dann Dinge zu verändern, die einem nicht gut tun, da wird man nicht drum rum kommen; denn wenns früher alles gut gewesen wäre, wäre man nicht krank geworden, das hat seine Bedeutung - wie gesagt, das glaube ich persönlich, dran braucht keiner zu glauben, wenn er / sie das nicht möchte.

    Die meisten hier haben unheilbare schlimme Krankheiten, wie ich auch und die wenigsten werden davon geheilt werden. Vielleicht gelingt es jedoch den Verlauf zu erleichtern und auch ein wenig auf die Unterstützung der Seele zu vertrauen; mehr bleibt halt nicht und dann im Notfall noch die liebe gute Schulmedizin.



    Viele Grüße von Mara
     
  20. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich seh es so, dass nicht jeder mit seelischem Stress krank wird. Ja, einiges chon, denn es gab schon immer labile Menschen. Aber ob die gefährdeter sind weiß auch keiner. Es ist Zufall/Schicksal, aber man sucht halt immer sogenannte "Entschuldigungen".
    Ich hab eher den Verdacht, dass es "starke" gefestigte Persönlichkeiten am härtesten trifft. Das ist aber Spekulatius. Wenns so wäre, gäbs bestimmt Studien, die alle kennen würden, denn jeder sucht nach Ursachen und Auslöser.

    Dann müsste die komplette Menschheit unheilbar krank sein, denn es gibt doch kaum jemanden, der nix schlimmes erlebt hat. Wenn ich an all die unterdrückten Frauen früherer Zeiten denke, an Kriege und Naturkatastrophen und Hungernöte.... Wieviele Menschen haben gelitten und sich wieder berappelt.

    Der Mensch ist zum Überleben geboren und der Organismus ein Wunderwerk, das nun mal auch Schwachstellen hat, die mitunter auch vererbt sein können.

    Es ist wie es ist.
     
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