Hallo
also bei allem ärger und frust über die ablehnungen von berechtigten rentenanträgen finde ich es ehrlich gesagt unmöglich wie über alkoholiker geschrieben wird. NEIN ich bin keiner aber jeder mensch der sich ein bißchen mit der thematik auseinandersetzt weiß dass eine sucht - und zwar egal welche - hintergründe hat und es sich auch um eine krankheit handelt. eine krankheit ist nicht selbstverschuldet! vorwürfe kann man lediglich dann machen wenn jemand sich nicht helfen lassen möchte - aber auch wenn man hilfe sucht ist es oft sehr schwer die hintergründe die in ein suchtverhalten führen aufzuarbeiten.
und da weiß ich wieder von was ich schreibe. ich bin selber borderlinerin ( das ist ein psychische erkrankung - persönlichkeitsstörung aufgrund traumatischer erlebnisse in frühester kindheit ) und teil einer borderlinestörung sind auch suchtstrukturen - bei mir selber eine ausgeprägte eßstörung. ich befinde mich seit 1991 in therapeutischer behandlung - mit unterbrechung... aber die kernpunkte.. sexueller mißbrauch im alter von 4 jahren und tod meines vaters ( der übrigens der mißbraucher war ) als ich 5 jahre alt war durch ein explosionsunglück, habe ich bis heute nicht aufarbeiten können. das natürlich noch viel mehr dahintersteckt ist klar aber das sind so die eckpunkte die schnell genannt sind..
bin ich also schuld daran dass ich psychisch krank bin und auch süchtig? bin ich schuld daran dass meine psyche eine aufarbeitung der geschehnisse bis heute aus angst nicht zulässt? ich glaube kaum!!
und das ich eine eu rente bekomme ( eine halbe ) basiert auch in KEINSTER Weise auf der psychischen Erkrankung ( wobei eine Borderlinstörung sehr viel gravierender ist als Alkoholismus ) - denn meine psyche hat mich nie am arbeiten gehindert!
die EU Rente bekomme ich wegen meiner lymphödeme - an denen ich natürlich keine schuld habe- genausowenig wie am rheuma oder an der borderlinestörung..
meinen rentenantrag habe ich übrigens letztes jahr im mai gestellt - im juni/juli war ich zur reha und danach habe ich jede woche mit der Bfa telefoniert. die waren supernett und haben mir immer gesagt ich kann ruhig immer wieder anrufen.
am 26.8. habe ich telefonisch - mit viel betteln.. gesagt bekommen dass die rente durch ist.. anfang september erfuhr ich dann dass ich wegen des langen krankenstandes von 1,5 jahren eine volle eu rente bekommen sollte. .was aber auf mein bitten und betteln und vieler tränen am telefon noch in eine teilrente geändert wurde - mein glück war dass ich vor erstellung des bescheids immer angerufen habe. der bescheid selber kam dann erst ende september oder wars anfang oktober.. naja egal.. aber vorab hatte ich das ganze schon per fax für meinen arbeitgeber bestätigt bekommen.
also ruhig immer wieder anrufen und nachhaken..
viel glück bei euren anträgen und widersprüchen.. aber bitte bleibt fair gegenüber anderen kranken...
gruß barbara
also bei allem ärger und frust über die ablehnungen von berechtigten rentenanträgen finde ich es ehrlich gesagt unmöglich wie über alkoholiker geschrieben wird. NEIN ich bin keiner aber jeder mensch der sich ein bißchen mit der thematik auseinandersetzt weiß dass eine sucht - und zwar egal welche - hintergründe hat und es sich auch um eine krankheit handelt. eine krankheit ist nicht selbstverschuldet! vorwürfe kann man lediglich dann machen wenn jemand sich nicht helfen lassen möchte - aber auch wenn man hilfe sucht ist es oft sehr schwer die hintergründe die in ein suchtverhalten führen aufzuarbeiten.
und da weiß ich wieder von was ich schreibe. ich bin selber borderlinerin ( das ist ein psychische erkrankung - persönlichkeitsstörung aufgrund traumatischer erlebnisse in frühester kindheit ) und teil einer borderlinestörung sind auch suchtstrukturen - bei mir selber eine ausgeprägte eßstörung. ich befinde mich seit 1991 in therapeutischer behandlung - mit unterbrechung... aber die kernpunkte.. sexueller mißbrauch im alter von 4 jahren und tod meines vaters ( der übrigens der mißbraucher war ) als ich 5 jahre alt war durch ein explosionsunglück, habe ich bis heute nicht aufarbeiten können. das natürlich noch viel mehr dahintersteckt ist klar aber das sind so die eckpunkte die schnell genannt sind..
bin ich also schuld daran dass ich psychisch krank bin und auch süchtig? bin ich schuld daran dass meine psyche eine aufarbeitung der geschehnisse bis heute aus angst nicht zulässt? ich glaube kaum!!
und das ich eine eu rente bekomme ( eine halbe ) basiert auch in KEINSTER Weise auf der psychischen Erkrankung ( wobei eine Borderlinstörung sehr viel gravierender ist als Alkoholismus ) - denn meine psyche hat mich nie am arbeiten gehindert!
die EU Rente bekomme ich wegen meiner lymphödeme - an denen ich natürlich keine schuld habe- genausowenig wie am rheuma oder an der borderlinestörung..
meinen rentenantrag habe ich übrigens letztes jahr im mai gestellt - im juni/juli war ich zur reha und danach habe ich jede woche mit der Bfa telefoniert. die waren supernett und haben mir immer gesagt ich kann ruhig immer wieder anrufen.
am 26.8. habe ich telefonisch - mit viel betteln.. gesagt bekommen dass die rente durch ist.. anfang september erfuhr ich dann dass ich wegen des langen krankenstandes von 1,5 jahren eine volle eu rente bekommen sollte. .was aber auf mein bitten und betteln und vieler tränen am telefon noch in eine teilrente geändert wurde - mein glück war dass ich vor erstellung des bescheids immer angerufen habe. der bescheid selber kam dann erst ende september oder wars anfang oktober.. naja egal.. aber vorab hatte ich das ganze schon per fax für meinen arbeitgeber bestätigt bekommen.
also ruhig immer wieder anrufen und nachhaken..
viel glück bei euren anträgen und widersprüchen.. aber bitte bleibt fair gegenüber anderen kranken...
gruß barbara