Hallo Doegi,
ich muß mich insoweit Mimi anschließen, dass bei mir CRP Wert durch die Entzündung der kleinen Gefässe, des Unterhautfettgewebes (Vaskulitis/Pannikulitis) stets leicht erhöht ist. Und das auch, wenn keine große Krankheitsaktivität vorliegt. Außerdem wissen wir doch auch, dass ein kleines Zahnproblem, ein leicht entzündeter Hals oder auch ein starkes Übergewicht (angeblich) die CRP Werte in die höhe treibt.
Ich finde alle Versuche die Medizin mit "Regeln" zu "verwalten", gut gemeint, aber nicht zielführend.
Wenn es so einfach wäre, einfach "Autoimmunkrankheit" mit "Basistherapie" zu bekämpfen und das aufgrund der Blutwerte, dann wäre die Medizin eine exakte Wissenschaft und Ärzte könnten durch Computer ersetzt werden.
Die Rechnung PsA (natürlich nicht in Remission oder mit kaum vorhandener Krankheitsaktivität) = Basistherapie ist m.E. nicht ganz korrekt. Es spielen da noch viele andere Faktoren eine Rolle.
In meiner Familie gibt es Fälle von PsA (mit PS) und obwohl sie, vor allem in einem Fall, seit 30 Jahren Schmerzen bereiten, sind sie nicht nur nie mit einer Basis behandelt worden, sondern haben auch keinerlei Schaden an den Knochen (außer den alterbedingten Erscheinungen) verursacht. Die Schwellungen sind bis heute sichtbar, der CRP ist immer leicht erhöht.
Warum nicht einfach jedem eine Basis geben? Weil das Zeug kein Zuckerbonbon ist, sondern recht häufig schwere Lebenseinschränkungen mit sich bringt. Und ich nenne eine "schwere Einschränkung" auch das, was in meinem Fall unter MTX geschah: eine leichte depressive Verstimmung (nicht einmal behandlungsbedürftig), und jedes WE einfach "benebelt" sein.
Jedes Wochenende bedeutet, dass ich von 7 Tagen - Freitag Abend bis Sonntag Abend - nicht ganz klar im Kopf war (außer gelegentlicher Übelkeit und co.). Das ist etwas weniger als ein drittel meines Lebens!!! Und das wofür? Damit eine Krankheitsaktivität eingeschränkt ist, die genauso mit einem WE alle zwei Monate erhöhten Cortison und 5mg täglich bekämpft werden kann? Um vielleicht entstehende, evtl. Schäden aufzufangen? Um den Schmerzmittelkonsum einzuschränken? Ich brauche jetzt weniger Schmerzmittel als unter den Basismedis...
Ein vernünftiger Arzt, und ich hoffe Daphne hat einen solchen, hört auf den Patienten, und wendet nicht einfach eine Regel an. Er wird abwägen, wie der Nutzen für den Patienten ist, und ob es sich lohnt, den Patienten einer starken immunsupprimierenden Therapie auszusetzen, oder ob es evtl. genügt, die Entzündung durch NSAR oder Cortison(evtl. Stösse - ich weiß, dass auch Cortison das Immunsystem runterfährt) unter Kontrolle zu halten…
Wie immer nur meine Meinung, und meine Erfahrung...
Kati
ich muß mich insoweit Mimi anschließen, dass bei mir CRP Wert durch die Entzündung der kleinen Gefässe, des Unterhautfettgewebes (Vaskulitis/Pannikulitis) stets leicht erhöht ist. Und das auch, wenn keine große Krankheitsaktivität vorliegt. Außerdem wissen wir doch auch, dass ein kleines Zahnproblem, ein leicht entzündeter Hals oder auch ein starkes Übergewicht (angeblich) die CRP Werte in die höhe treibt.
Ich finde alle Versuche die Medizin mit "Regeln" zu "verwalten", gut gemeint, aber nicht zielführend.
Wenn es so einfach wäre, einfach "Autoimmunkrankheit" mit "Basistherapie" zu bekämpfen und das aufgrund der Blutwerte, dann wäre die Medizin eine exakte Wissenschaft und Ärzte könnten durch Computer ersetzt werden.
Die Rechnung PsA (natürlich nicht in Remission oder mit kaum vorhandener Krankheitsaktivität) = Basistherapie ist m.E. nicht ganz korrekt. Es spielen da noch viele andere Faktoren eine Rolle.
In meiner Familie gibt es Fälle von PsA (mit PS) und obwohl sie, vor allem in einem Fall, seit 30 Jahren Schmerzen bereiten, sind sie nicht nur nie mit einer Basis behandelt worden, sondern haben auch keinerlei Schaden an den Knochen (außer den alterbedingten Erscheinungen) verursacht. Die Schwellungen sind bis heute sichtbar, der CRP ist immer leicht erhöht.
Warum nicht einfach jedem eine Basis geben? Weil das Zeug kein Zuckerbonbon ist, sondern recht häufig schwere Lebenseinschränkungen mit sich bringt. Und ich nenne eine "schwere Einschränkung" auch das, was in meinem Fall unter MTX geschah: eine leichte depressive Verstimmung (nicht einmal behandlungsbedürftig), und jedes WE einfach "benebelt" sein.
Jedes Wochenende bedeutet, dass ich von 7 Tagen - Freitag Abend bis Sonntag Abend - nicht ganz klar im Kopf war (außer gelegentlicher Übelkeit und co.). Das ist etwas weniger als ein drittel meines Lebens!!! Und das wofür? Damit eine Krankheitsaktivität eingeschränkt ist, die genauso mit einem WE alle zwei Monate erhöhten Cortison und 5mg täglich bekämpft werden kann? Um vielleicht entstehende, evtl. Schäden aufzufangen? Um den Schmerzmittelkonsum einzuschränken? Ich brauche jetzt weniger Schmerzmittel als unter den Basismedis...
Ein vernünftiger Arzt, und ich hoffe Daphne hat einen solchen, hört auf den Patienten, und wendet nicht einfach eine Regel an. Er wird abwägen, wie der Nutzen für den Patienten ist, und ob es sich lohnt, den Patienten einer starken immunsupprimierenden Therapie auszusetzen, oder ob es evtl. genügt, die Entzündung durch NSAR oder Cortison(evtl. Stösse - ich weiß, dass auch Cortison das Immunsystem runterfährt) unter Kontrolle zu halten…
Wie immer nur meine Meinung, und meine Erfahrung...
Kati