Ich hatte einen Basistherapie schon vor der Diagnose - aufgrund der Vaskulitis. Die Diagnose die später noch zusätzlich gestellt wurde, war seronegative Arthritis, also im Grunde PSA.
Ich habe Basismedis nach insg. 5 Jahren aufgegeben, seitdem geht es mir weit besser - auch mit den Schmerzen. Ich muß aber sagen, ich habe aufgehört, nachdem ich ein halbes Jahr mit sehr gutem Erfolg Ciclosporin genommen habe. "Vorbeugend" schwere Medikamente zu nehmen, halte ich persönlich nur in seltenen Fällen gerechtfertigt.
Das ständige drängen meiner Ärzte im KH Biologica zu nehmen, halte ich für nicht gerechtfertigt. Niemand kann mir sagen, dass das Biologica im Fall der Vaskulitis - meiner Vaskulitis - irgendetwas außer Nebenwirkungen bewirkt. Es gibt dazu keinerlei Studien...
Ich nehme durchgängig 5mg Cortison (bei meinem sehr hohen Körpergewicht, ist das ein nichts) und bei stärkeren Schmerzen oder Zeichen der Vaskulitis ein paar Tage höher dosiertes Kortison.
Nach einem Jahr auf diesem Weg, muß ich sagen, dass ich sehr froh bin, auf mein "Bauchgefühl" gehört zu haben.
Mir geht es so gut wie seit 10 Jahren nicht mehr.
Sicherlich: ich habe auch mein Leben umgestellt, ich halte auch mal ein Mittagsschläfchen, lasse 5 gerade sein und bemühe mich, jeden Stress - körperlich und psychisch - rechtzeitig durch längere Pausen aufzufangen.
Ich denke nicht, dass eine nicht-agressive Form von Arthritis UNBEDINGT mit Basismedikamenten (die keine Bonbons sind!) behandelt werden muß.
Wie sehr eine Arthritis agressiv ist, muß m.E. ein Arzt beurteilen, oder man sieht es (und das ist ein Risiko) mit der Zeit.
Nur meine Meinung,
Kati