Hallo zusammen,
mich gibt's auch noch. Es hat mir etwas an der Motivation gefehlt zu schreiben.
Da die Kamerun-Reise nicht stattgefunden hat, kam ja mein Onkel zu besuch und was soll ich sagen, es war die absolute Katastrophe.
Ich will auch gar nicht weiter darauf ein gehen, es war fürchterlich und auch enttäuschend. Erst dachte ich, dass es an mir liegt und ich so super empfindlich bin, aber mein Mann hat mir dann irgendwann ganz vorsichtig anvertraut, das alles ziemlich seltsam ist. Egal Schwamm drüber.
Nachdem mein Onkel abgereist war, bin ich gleich krank geworden, natürlich brav im Urlaub. Diesmal wars Bronchitis und Nasennebenhöhlenentzündung (hatte gerade wieder mit den Rheumamedis begonnen und konnte dann auch gleich wieder pausieren.) War 14 Tage komplett außer Gefecht gesetzt. In der Zeit war ich echt verzweifelt. So oft habe ich mir noch nie was eingefangen.
Als ich wieder einigermaßen fit war, habe ich das Thema mit der Gebärmutterentfernung wieder aufgenommen. Erstmal habe ich wieder beim Hausarzt vorgesprochen. Der Hämatologe wollte sich 2022 ja noch bei mir melden, hatte er aber nicht, ich glaube auch nicht das er die Bluttransfusion machen wollte. Die Hausärztin meinte ich solle noch mal den Frauenarzt kontaktieren. Da der HB-Wert in der Zwischenzeit ja nicht besser geworden war, habe ich noch eine Eiseninfusion bekommen und weil ich so ängstlich bezüglich einer erneuten Infektion war, habe ich auch noch ne Grippeinfusion bekommen.
Ich habe vom Frauenarzt eine neue Überweisung in eine Frauenklinik bekommen und dann gings auch relativ schnell. Zwischenzeitlich war ich dann auch beim Rheumatologen, hab dort alles abgesprochen. Er meinte die Medis soll ich jetzt noch abgesetzt lassen und erst wieder nach der Wundheilung damit beginnen.
Am 21.02. war dann die OP und ich habe nicht mal eine Bluttransfusion benötigt, weil der HB-Wert noch im Rahmen war. Es ist alles gut abgeheilt und endlich endlich endlich habe ich wieder mit den Rheumamedis begonnen. Seit dem 8. April bin ich wieder voll dabei und es ist sowas von nötig. Habe viele nicht so gute Tage, besonders der lange Donnerstag in der Arbeit schafft mich. Ich merke auch, dass die Belastbarkeit nicht mehr so vorhanden ist und das erschreckt mich wahnsinnig. Zwischendrin habe ich immer mal wieder moderate Clusterkopfschmerzen.
Ich schlängle mich so durchs Leben. Vielleicht fehlen aber auch nur die Medis. Seit letztem Jahr konnte ich diese ja nicht mehr ordentlich nehmen.