So, die OP habe ich hinter mir, habe nun eine sogenannte Ellenbeuge-Gracz-Fistel im linken Arm.
Die OP an sich lief ganz gut. War mal eine ganz neue Erfahrung, denn es war meine 6. OP aber die 1. bei vollem Bewusstsein.
Der Shunt funktioniert bis jetzt prima. Der Doc hat mir gleich am Tag nach der OP gezeigt, wie ich selbst teste, ob der Shunt "funktionstüchtig" ist. Man kann es von aussen fühlen, die Ärzte nennen das "Schwirren".
Gestern musste ich in die Notaufnahme. Mir wurde ja nach der OP dringend ans Herz gelegt, bei bestimmten Auffälligkeiten sofort ins KH zu kommen. Bis Samstag war noch alles gut, aber gestern war dann Schluss mit lustig: Leider habe ich inzwischen eine Phlebitis bekommen. Es wurde ja eine Vene durchtrennt und der Teil, der zur Hand führt, hat sich entzündet. Jetzt ist mein Unterarm prall geschwollen und schmerzt dolle. Jede noch so kleine Berührung macht es schlimmer. Da kostet es Überwindung, 2x täglich Heparinsalbe drauf zu verteilen, wie vom Doc angeordnet. Falls meine Nephrologin morgen keine Bedenken äußert, soll ab Mittwoch zusätzlich ein Medikament gespritzt werden (Arixtra 2,5mg).
Ich kann nur hoffen, dass die Entzündung nicht noch schlimmer wird, sondern möglichst schnell ausheilt. Wobei der Doc heute meinte, mit etwa 4 Wochen kann ich rechnen.
Hätte ja mal was ganz ohne Probleme ablaufen können...