Hasenzahn85
Neues Mitglied
Hey Zusammen!
Ich hoffe ich falle als Neuling mit meiner suuuuper langen Geschichte nicht allzusehr mit der Tür ins Haus. Aber ich kann Sprüche wie "Ists wirklich so schlimm?""Verspannungen hab ich auch oft, mach mal mehr Sport!" Nicht mehr hören und will nun endlich wissen was mit mir los ist. Ob ich wirklich was habe oder mir eben einfach nur städnig alles weh tut weil ich ein Weichei bin.......
Alles fing ca. 2009 an, die Durchfälle und Rückenschmerzen habe ich erst auf eine fehlende Rückenmuskulatur geschoben und mir selbst mit Thai-Massagen geholfen.
Im August 2009 sind dann Chlamydien bei mir festgestellt worden, im Dezember folgte die Bauchspiegelung mit Verdacht auf Unfruchtbarkeit und Endometriose. Beides negativ.
Durchfälle und Rückenprobleme blieben aber. Das gipfelte dann Anfang Mai diesen Jahres. ca. 4 Wochen nach einer Weisheitszahn-OP, bin ich Dienstags in der Firma mit Schwindel und unerträglichen Rückenschmerzen zusammengebrochen.
Mein Hausarzt stellte ein verändertes EKG und einen Ruhepuls von 150 fest. Im Krankenhaus kam dann auch noch 40 Grad Fieber dazu.
Um zu kürzen:
Erst:
Verdacht auf:
Lungenentzündung, Myokarditis, Endokarditis und Perikarditis.
Zur Abklärung: Ultraschall, Transösophageales Echokardiogram, Röntgenbild der Lunge, Blutabnahmen während der Fieberspitzen.
Als das alles negativ war und plötzlich Durchfälle, Schmerzen in der Ferse (aber unter dem Fuß) und Bauchkrämpfe dazu kamen wurden neue Tests gemacht:
Stuhl- und Urinproben, Ultraschall des Bauchraumes, Koloskopie, MRT der Illiosacralgelenke, Röntgen von HWS bis BWS, zahlreiche Blutentnahmen, Feststellung das HLA27.
Ergebnisse:
Champylobacter und Klostridien im Stuhl und Candida albicans im Urin.
Vergrößerte Leber.
Stark erhöhte Blutsenkung und CRP, sehr hohe Leukos.
Verdachte auf eine Schilddrüsenüberfunktion.
Deutliches Bild eines colitisch veränderten Darms.
Unauffällige Befunde von Röntgen und MRT und ein negativer HLA27
Also Verdacht auf colitis ulcerosa und Morbus Bechterew.
Nach einer Therapie mit Celebrex und Asathioprien (heißt das so??schwer sich das alles zu merken) wurde ich nach 2 Wochen entlassen.
Dann Kontrollkoloskopie im Juli, der Darm zeigt nur noch minimale Residuen der Colitis, eine colitis ulcerosa wird nun aber eher ausgeschlossen. Die Durchfälle sind auch seltener geworden. Blut und Schleim, dann aber leider anhaltend dabei, Schmerzen auch öfter mal. Da ich aber nur ca. 2 Mal die Woche Stuhlgang habe interessiert den Rheumatologen der Darm nicht mehr.
Bei einem ersten Termin beim Rheumatologen waren alle Blutwerte komplett unauffällig und mir ging es dank Akupunktur auch ohne Celebrex ganz gut, sogar dieses "nach Luft ziehen" (hab super oft das Gefühl als würde mir jemand nen Gürtel um die Brust binden und zuziehen, bin sehr kruzatmig geworden)ist besser gewesen.
Die Ergebnisse vom zweiten Termin am 8.11 habe ich noch nicht. Er bleibt aber der der Spondyloarthritis, will sich aber noch nicht auf reaktiv oder chronisch festlegen.
Ich habe nun seit Montag wieder das Problem das meine Schulter wieder sehr schnell anfängt zu "brennen" (arbeite am Computer) Rückenschmerzen vom feinsten (wie immer genau da wo der BH zugeht, darum ertrage ich den Abends oft kaum und im Bereich der rechten Gesäßhälfte und des Steißbeins), mir tun auch wieder die Fersen (allerdings unter dem Fuß und nicht hinten drin) weh und ich ziehe wieder nach Luft, dazu kommt das Gefühl als wären meine Arme zu schwer zum bewegen und das linke Handgelenk ist irgendwie "langsamer" geworden. Daumen und Zeigefinger der rechten Hand sind sei Juni taub, am 14.12 soll ich wegen des Verdachts auf ein Karpaltunnelsyndrom zum Neurologen (passt laut Rheumatologe auch zur Spondyloartihritis). Zudem habe ich seit gestern höllische Kopfschmerzen und ständig kalte Finger. Auch des "Überbein" am linken Handgelenk (da kommt dann wie so ein Knochen der raussteht) wird wieder schlimmer. Das Celebrex hattee ich jetzt bis gestern auf Höchstdosis hochgezogen und es hilft auch einigermaßen. Nach dem Hausputz für den Vermieter am Dienstag Abend gehts mir Schmerztechnisch etwas besser. Ich bin aber immernoch so schlapp als hätte ich eine Grippe und ich könnte nur noch schlafen. Kann mich kaum wachhalten. Meine Bwegeungen finde ich irgendwie langsamer, obwohl ich alles normal bewegen kann, nur wenn ich was schweres getragen habe brauchen meine Ellbogen etwas länger und wieder grade zu werden. Mein Haut im Gesicht ist total trocken, die an den Händen auch und es juckt. Das einzige was mir im Moment merkwürdigerweise sogar guttut ist der Tanzkurs Sonntags Abends, danach kann ich mich viel "schneller" bewegen und fühle mich fitter.....
Die typische Morgensteifigkeit habe ich nicht, auch werde ich nicht typischerweise Morgens wach, eher ständig immer mal wieder weil ich nicht weiß wie ich noch liegen soll. Kopfkissen habe ich alle weggelegt weil ich flachliegen mittlerweile am besten finde. Zudem kann ich meine Beine fast nie stillhalten, ich muss immer wippen oder zappeln.....
Könnt ihr mir sagen was ihr denkt? Gibt es diese "Springschmerzen", dass einem ständig woanders was weh tut und man immer irgendwo Schmerzen hat (grade im rechten Knie, linkes Handgelenk, BWS, beide Fersen und furchtbare Kopfschmerzen!)? Frage mich manchmal ob ich wirklich einfachnur ein Weichei bin, mal Sport machen sollte und nicht nur jammern......Mein Hausarzt rät mir eine Zweitmeinung einzuholen wenns jetzt unter dem Celebrex bis März nicht besser wird.......Kann ich wirklich MB oder eine Spondyloarthritis haben auch wenn sämtliche klinischen Befunde negativ sind?
Achja und wenn ich schon nerve: ich habe seit Ewigkeiten einen trockenen, nervenden Reizhusten kann der was mit der Spondyloarthritis zu tun haben?
SORRY! Für den Wahnsinnstext, aber es tut gut das alles mal loszuwerden! Ich verstehe aber wenn ihr über so nen Megatext nur mal "drüberfliegt"
Ganz liebe, verzweifelte und genervte Grüße
Der Neuling Hasenzahn
Ich hoffe ich falle als Neuling mit meiner suuuuper langen Geschichte nicht allzusehr mit der Tür ins Haus. Aber ich kann Sprüche wie "Ists wirklich so schlimm?""Verspannungen hab ich auch oft, mach mal mehr Sport!" Nicht mehr hören und will nun endlich wissen was mit mir los ist. Ob ich wirklich was habe oder mir eben einfach nur städnig alles weh tut weil ich ein Weichei bin.......

Alles fing ca. 2009 an, die Durchfälle und Rückenschmerzen habe ich erst auf eine fehlende Rückenmuskulatur geschoben und mir selbst mit Thai-Massagen geholfen.
Im August 2009 sind dann Chlamydien bei mir festgestellt worden, im Dezember folgte die Bauchspiegelung mit Verdacht auf Unfruchtbarkeit und Endometriose. Beides negativ.
Durchfälle und Rückenprobleme blieben aber. Das gipfelte dann Anfang Mai diesen Jahres. ca. 4 Wochen nach einer Weisheitszahn-OP, bin ich Dienstags in der Firma mit Schwindel und unerträglichen Rückenschmerzen zusammengebrochen.
Mein Hausarzt stellte ein verändertes EKG und einen Ruhepuls von 150 fest. Im Krankenhaus kam dann auch noch 40 Grad Fieber dazu.
Um zu kürzen:
Erst:
Verdacht auf:
Lungenentzündung, Myokarditis, Endokarditis und Perikarditis.
Zur Abklärung: Ultraschall, Transösophageales Echokardiogram, Röntgenbild der Lunge, Blutabnahmen während der Fieberspitzen.
Als das alles negativ war und plötzlich Durchfälle, Schmerzen in der Ferse (aber unter dem Fuß) und Bauchkrämpfe dazu kamen wurden neue Tests gemacht:
Stuhl- und Urinproben, Ultraschall des Bauchraumes, Koloskopie, MRT der Illiosacralgelenke, Röntgen von HWS bis BWS, zahlreiche Blutentnahmen, Feststellung das HLA27.
Ergebnisse:
Champylobacter und Klostridien im Stuhl und Candida albicans im Urin.
Vergrößerte Leber.
Stark erhöhte Blutsenkung und CRP, sehr hohe Leukos.
Verdachte auf eine Schilddrüsenüberfunktion.
Deutliches Bild eines colitisch veränderten Darms.
Unauffällige Befunde von Röntgen und MRT und ein negativer HLA27
Also Verdacht auf colitis ulcerosa und Morbus Bechterew.
Nach einer Therapie mit Celebrex und Asathioprien (heißt das so??schwer sich das alles zu merken) wurde ich nach 2 Wochen entlassen.
Dann Kontrollkoloskopie im Juli, der Darm zeigt nur noch minimale Residuen der Colitis, eine colitis ulcerosa wird nun aber eher ausgeschlossen. Die Durchfälle sind auch seltener geworden. Blut und Schleim, dann aber leider anhaltend dabei, Schmerzen auch öfter mal. Da ich aber nur ca. 2 Mal die Woche Stuhlgang habe interessiert den Rheumatologen der Darm nicht mehr.
Bei einem ersten Termin beim Rheumatologen waren alle Blutwerte komplett unauffällig und mir ging es dank Akupunktur auch ohne Celebrex ganz gut, sogar dieses "nach Luft ziehen" (hab super oft das Gefühl als würde mir jemand nen Gürtel um die Brust binden und zuziehen, bin sehr kruzatmig geworden)ist besser gewesen.
Die Ergebnisse vom zweiten Termin am 8.11 habe ich noch nicht. Er bleibt aber der der Spondyloarthritis, will sich aber noch nicht auf reaktiv oder chronisch festlegen.
Ich habe nun seit Montag wieder das Problem das meine Schulter wieder sehr schnell anfängt zu "brennen" (arbeite am Computer) Rückenschmerzen vom feinsten (wie immer genau da wo der BH zugeht, darum ertrage ich den Abends oft kaum und im Bereich der rechten Gesäßhälfte und des Steißbeins), mir tun auch wieder die Fersen (allerdings unter dem Fuß und nicht hinten drin) weh und ich ziehe wieder nach Luft, dazu kommt das Gefühl als wären meine Arme zu schwer zum bewegen und das linke Handgelenk ist irgendwie "langsamer" geworden. Daumen und Zeigefinger der rechten Hand sind sei Juni taub, am 14.12 soll ich wegen des Verdachts auf ein Karpaltunnelsyndrom zum Neurologen (passt laut Rheumatologe auch zur Spondyloartihritis). Zudem habe ich seit gestern höllische Kopfschmerzen und ständig kalte Finger. Auch des "Überbein" am linken Handgelenk (da kommt dann wie so ein Knochen der raussteht) wird wieder schlimmer. Das Celebrex hattee ich jetzt bis gestern auf Höchstdosis hochgezogen und es hilft auch einigermaßen. Nach dem Hausputz für den Vermieter am Dienstag Abend gehts mir Schmerztechnisch etwas besser. Ich bin aber immernoch so schlapp als hätte ich eine Grippe und ich könnte nur noch schlafen. Kann mich kaum wachhalten. Meine Bwegeungen finde ich irgendwie langsamer, obwohl ich alles normal bewegen kann, nur wenn ich was schweres getragen habe brauchen meine Ellbogen etwas länger und wieder grade zu werden. Mein Haut im Gesicht ist total trocken, die an den Händen auch und es juckt. Das einzige was mir im Moment merkwürdigerweise sogar guttut ist der Tanzkurs Sonntags Abends, danach kann ich mich viel "schneller" bewegen und fühle mich fitter.....
Die typische Morgensteifigkeit habe ich nicht, auch werde ich nicht typischerweise Morgens wach, eher ständig immer mal wieder weil ich nicht weiß wie ich noch liegen soll. Kopfkissen habe ich alle weggelegt weil ich flachliegen mittlerweile am besten finde. Zudem kann ich meine Beine fast nie stillhalten, ich muss immer wippen oder zappeln.....
Könnt ihr mir sagen was ihr denkt? Gibt es diese "Springschmerzen", dass einem ständig woanders was weh tut und man immer irgendwo Schmerzen hat (grade im rechten Knie, linkes Handgelenk, BWS, beide Fersen und furchtbare Kopfschmerzen!)? Frage mich manchmal ob ich wirklich einfachnur ein Weichei bin, mal Sport machen sollte und nicht nur jammern......Mein Hausarzt rät mir eine Zweitmeinung einzuholen wenns jetzt unter dem Celebrex bis März nicht besser wird.......Kann ich wirklich MB oder eine Spondyloarthritis haben auch wenn sämtliche klinischen Befunde negativ sind?
Achja und wenn ich schon nerve: ich habe seit Ewigkeiten einen trockenen, nervenden Reizhusten kann der was mit der Spondyloarthritis zu tun haben?
SORRY! Für den Wahnsinnstext, aber es tut gut das alles mal loszuwerden! Ich verstehe aber wenn ihr über so nen Megatext nur mal "drüberfliegt"
Ganz liebe, verzweifelte und genervte Grüße
Der Neuling Hasenzahn

