Mäh, der erste MRT-Termin war schon nicht besonders angenehm.

Ich war noch nicht mit dem Ausfüllen des Anamnese-Bogens fertig, da wurde ich schon aufgerufen - eigentlich toll, aber ich wurde dann irgendwie total durch die Untersuchung gehetzt, und erklärt wurde mir nichts. Wenn ich nicht halbwegs gewusst hätte, was mich erwartet, hätte ich eine ordentliche Panikattacke bekommen.
Dann gab es noch eine kurze Besprechung der Bilder mit einem Radiologen. Der meinte, anhand von zwei Sekunden Beobachtung meines Ganges und ein paar Fragen zu meinem Leben (Arbeit, Kinder) beurteilen zu können, dass meine Beschwerden von einer Fehlhaltung kommen. Ich gehe schief, belaste daher die Hüfte schief, und daher sind sie unterschiedlich abgenutzt. Und nachts könne man die Körperhaltung ja nicht mehr kontrollieren. Äh, ja, aber welche Konsequenz soll das haben? Die Schmerzen kommen nachts, weil ich dann nicht mehr verkrampfe? Ist das nicht unlogisch?

Dass ich ein Hohlkreuz habe und die Hüfte etwas schief ist, weiß ich ja - aber davon sollen meine Hände weh tun? Und ich immer wieder Müdigkeitsanfälle haben? Und vor allem: Sollten die Beschwerden dann nicht davon besser werden, dass ich regelmäßig Yoga mache und eine kräftige Rückenmuskulatur habe?
Ich verstehe ja, dass er Erfahrung hat und schnell urteilen muss als Arzt, aber dann soll er doch bitte auch die richtigen und vor allem umfassende Fragen stellen und vielleicht den Patienten auch ein wenig zuhören. Nach Sport und Bewegung hat er gar nicht gefragt, und wie genau meine Arbeit aussieht auch nicht. "Wissenschaftliche Mitarbeiterin" kann alles von Bürojob bis Laborleiter sein ...
Naja, eine deutliche Sakroiliitis hat er nicht gesehen, aber anscheinend auch nicht nichts. Er diktierte irgendwas von Arthrose ins Gerät. Mal schauen, was genau im Befund steht. Und vor allem, was das zweite MRT ergibt.
Sorry, musste mich etwas abreagieren *rotwerd*