Michael 23
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erstens verwahre ich mich gegen den Vorwurf, Lobbyarbeit zu betreiben. Ich schreibe über meine eigenen Erfahrungen und habe keinerlei benefit dadurch. Was ich schreibe, basiert auf meinen individuellen Erfahrungen oder / und dem, was ich im Rahmen von Studium und Fort/Ausbildungen lernte und noch lerne.
Liebe Banditensocke,
kannst du mir sagen, in welchem Studium, Fort-und weiterbildung man etwas über die von dir probagierten Behandlungsempfehlungen lernen kann? Bist du vielleicht "doch" vom Fach?
Also ich persönlich halte das für sehr bedeutend! Mehr werde ich dazu nicht mehr sagen!
Mir ging es allein darum, den Gedanken einzubringen, dass es bei muskulärer Dauererregung oft nicht mehr möglich ist, die Muskulatur willentlich wieder zu entspannen. Hanna spricht in diesem Kontext von sensomotorischer Amnesie.
...gehe davon aus, dass jeder, der hier mitschreibt, erwachsen genug ist, sich selbst ein Bild zu machen und zu entscheiden, was für IHN gut und richtig ist.
Weil Michael sich offensichtlich nicht selbst ein Bild machen und entscheiden kann, fragt er in diesem Forum, was er tun kann.
Weißt du bei dir, was die Ursache ist?
Vor einigen Wochen habe ich mich dann leider stark überbelastet.
Infolge meiner Grunderkrankung kannte ich durchaus Schwächezustände, auch der Muskeln. Beides in meinen Augen schon ausgeprägt. Hat jedoch nie das jetzige, ich sag mal abartige Maß angenommen. Dem vorausgegangen ist ein Ereignis, das ich nun als Ursache vermute und mich darin wiederfand:
Bei der Abendtoilette vor ein paar Wochen fiel ich mit einer leicht nach hinten geneigten Bewegung rücklings vom Hocker und landete mit den Schulterblättern auf den Badewannenrand (an der Stelle 6cm), wobei nun die Beine auf dem Hocker lagen und der Kopf runter in der Wanne hing. (GottseiDank, denn wäre der Abstand zwischen Hocker und Wannenrand kürzer oder länger gewesen, hätte ich mir das Genick brechen können). So konnte ich nicht über Nacht liegen bleiben.
Mit den Armen rechts und links ausgebreitet, fand ich keinen Hebel, um mich aufzustützen. Also mußte ich in eine andere Lage kommen. Am besten auf den breiteren Teil der oberen Wanne.. Ich kürze mal ab. Dies irgendwie erreicht, die Beine irgendwie nachgezogen und in die Wanne gerutscht. Zu weit runtergerutscht, um die beidseitigen Griffe nutzen zu können. Mich irgendwie hin und hergeschoben, die Beine versucht, unter den Körper zu kriegen usw. usw.
Es hat rd. 1 Stunde und etwa 50 unterschiedlicher Anläufe mit außerordentlicher, unbeschreiblicher Anstrengung von Armen und Beinen gedauert, bis ich mich stehend außerhalb der Badewanne befand. Mir kommt es fast einem Wunder gleich. Ich hab es wohl nur meiner Zähigkeit und meines Willens zu verdanken.
Seit dieser Zeit sind die Muskeln sowohl der Arme wie der Beine (durch die stattgefundene Überlastung) schnell blockiert und nicht recht brauchbar. Ich stelle aber fest, dass es nach Schonung etwas besser wird. Doch die kleine Besserung ist, da immer mal was zu gehen oder zu tragen ist, schnell wieder verbraucht. Ich kann also nur das mir brauchbare Prinzip beschreiben.
Vielleicht kannst Du anhand dieses Beispiels etwas für Dich ableiten.
Gruß, häsin
p.s. ich hab selbstverständlich nicht grundsätzlich infrage gestellt, dass Du entscheiden kannst. MIr nur scheint eine Diagnose durch einen Facharzt an erster Stelle wichtig, danach zu entscheiden, was zu tun ist.
Vielleicht hilft es Euch auch.Seit dieser Zeit sind die Muskeln sowohl der Arme wie der Beine (durch die stattgefundene Überlastung) schnell blockiert und nicht recht brauchbar.
Bei mir ist es sehr ähnlich mit der Muskulatur. Kleinste Belastungen verursachen Rückschläge. Vielleicht können wir über Monate oder Jahre wieder regenerieren. Wer weiß.