Neu hier, Oberschenkel schwach, was kann das sein?

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Michael 23, 27. Januar 2019.

  1. Michael 23

    Michael 23 Neues Mitglied

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    #1 27. Januar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 1. Februar 2019
  2. general

    general Registrierter Benutzer

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    CK bestimmen lassen! Am besten wenn du mehrere Tage keine körperlich anspruchsvollen Aktivitäten absolviert hast!
     
  3. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Hallo Michael,
    das ist ja heftig und Deine Sorge völlig zu verstehen .Über Prof. Vorgerd und das Bergmannsheil in Bochum hab ich von dem dort bebestehenden Muskuskelzentrum wie auch vn der dt. GEsellschaft gehört. Näheres unter; https://www.dgm.org/muskelerkrankungen

    Falls noch nicht geschen, würde ich mich zunächst daran wenden, um zu erfahrenm wie man am besten vorgeht. Denn immerhin gibt es verschieden Formen und Auswirkungen.

    DA ich gerade dummerweise bei bestehender Muskelschwäche außerordentlich Anstrengungen untrnehmen mußte, sind diese Muskeln seitdem blockiert und nur für wenige Schritte brauchbar. Denk auch, dass das durch Schonung gebessert werden kann, bin mir aber nicht sicher, weil sie ja zwischendurch doch immer mal wieder gebraucht werden müssen.
    Dir alles Gute
    und baldige Hilfe
    häsin
     
  4. Banditensocke

    Banditensocke Aktives Mitglied

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    Ein möglicher Aspekt ist, dass die Muskulatur nicht mehr entspannt werden kann. Ein dauererregter Muskel verursacht naturgemäss Probleme. Durch Schonung lässt sich das nicht beheben. Der Organismus braucht Hilfe in dem Sinne, dass man ihm (also dem Gehirn) wieder zeigen muss, wie es ANDERS geht. Wen das Thema interessiert, der kann beispielsweise bei Thomas Hanna (Beweglich sein - ein Leben lang) nachlesen - oder/und eine Feldenkrais Einzelstunde buchen.

    Feldenkrais ist eine Lernmethode. Der Schüler (man spricht im Feldenkrais nicht von Patienten, das entspricht nicht Moshé Feldenkrais Denkweise) liegt bei Einzelstunden, die man FI (funktionale Integration) nennt, entspannt auf einer FK-Liege, während der Practitioner die Bewegungen vollführt. Es wird niemals über Schmerzgrenzen hinweg gegangen, die FI ist sehr wohltuend - aber für´s Gehirn extrem anstrengend. Man sollte daher danach eine Pause einlegen.
     
  5. general

    general Registrierter Benutzer

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    hallo bandit,

    erst die arbeit, dann das vergnügen!

    bei derlei symptomatik würde ich erst die wichtigen sachen überprüfen, bevor ich mich mir mit hokuspokus das geld aus der tasche zaubern würde!

    die CK-wert bestimmung beim hausarzt kostet NICHTS!

    ps @ banditensocke

    nix gegen deine lobbyarbeit, aber das denke ich geht vor!
     
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  6. Banditensocke

    Banditensocke Aktives Mitglied

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    general,

    erstens verwahre ich mich gegen den Vorwurf, Lobbyarbeit zu betreiben. Ich schreibe über meine eigenen Erfahrungen und habe keinerlei benefit dadurch. Was ich schreibe, basiert auf meinen individuellen Erfahrungen oder / und dem, was ich im Rahmen von Studium und Fort/Ausbildungen lernte und noch lerne.

    Zweitens schrieb ich nirgends, dass Michael oder andere Betroffene NICHT einen Arzt aufsuchen und diagnostisch abklären lassen sollten, ob eine behandlungsbedürftige Ursache besteht. Ich gehe tatsächlich davon aus, dass ein erwachsener Mensch in der Lage ist, selbst zu entscheiden, wann er was warum initiiert und welche Behandlungswege er einschlägt.

    Mir ging es allein darum, den Gedanken einzubringen, dass es bei muskulärer Dauererregung oft nicht mehr möglich ist, die Muskulatur willentlich wieder zu entspannen. Hanna spricht in diesem Kontext von sensomotorischer Amnesie. Vielleicht hast Du auch schon einmal etwas von Selye gehört - Hans Selye gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der medizinischen Forschung des 20. Jahrhunderts. Er hat den Begriff der Anpassungskrankheit mitgeprägt. Das generelle Anpassungssyndrom (GAS) beschreibt die Auswirkung von Stress auf das neuromuskuläre System. Selye erkannte, dass verstärkte Muskelspannung unvermeidlich ist, wenn wir unter Stress stehen.

    Wenn Du das als Hokuspokus bezeichnen möchtest, steht Dir das natürlich frei. Ich sehe es anders und finde es wichtig, dass Patienten über diese Zusammenhänge informiert sind, damit sie aktiv etwas tun können, das ihnen Erleichterung verschaffen kann.
     
  7. general

    general Registrierter Benutzer

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    Liebe Banditensocke,

    kannst du mir sagen, in welchem Studium, Fort-und weiterbildung man etwas über die von dir probagierten Behandlungsempfehlungen lernen kann? Bist du vielleicht "doch" vom Fach?
     
  8. Banditensocke

    Banditensocke Aktives Mitglied

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    Ist das hier von Bedeutung? Hier bin ich Patientin, nicht mehr und nicht weniger. Nur soviel: Medizin im engeren wie weiteren Sinne interessiert und beschäftigt mich seit meiner Kindheit, als ich mit 5 das Gesundheitslexikon meiner Eltern "entdeckte".
     
  9. general

    general Registrierter Benutzer

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    Also ich persönlich halte das für sehr bedeutend! Mehr werde ich dazu nicht mehr sagen!
     
  10. Banditensocke

    Banditensocke Aktives Mitglied

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    Was auch immer Du daran bedeutsam findest: Ich schreibe hier nur meine Meinung, meine Erfahrungen und gehe davon aus, dass jeder, der hier mitschreibt, erwachsen genug ist, sich selbst ein Bild zu machen und zu entscheiden, was für IHN gut und richtig ist.

    Über inhaltlich orientierten Diskurs freue ich mich, auch wenn er kontrovers ist. Wir alle können nur beim Blick über den Zaun hinzu lernen. Persönliche Anwürfe, Unterstellungen etc: idgas
     
  11. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Mir geht es darum, nicht zu spekulieren, was es sein könnte, sondern dies erst herauszufinden. Dazu ist unbedingt zu Beginn ein kundiger Muskelfacharzt zwecks Diagnose vonnöten. Erst danach geht es um die Behandlung oder auch Methode, wie der von Michael beschriebenen Erscheinung beizukommen ist.

    Weil Michael sich offensichtlich nicht selbst ein Bild machen und entscheiden kann, fragt er in diesem Forum, was er tun kann. Meine Antwort: erst die Diagnose, dann die Behandlung. Über die Dt. Gesellschaft für Muskelerkrankte kann er zudem wertvolle Informationen erhalten (soweit er diese Gesellschaft noch nicht kennt), auch Ansprechpartner finden, wie ich las.


    Hallo Michael,
    entschuldige den Exkurs. Hoffe trotzdem, dass Du für Dich etwas Brauchbares entnehmen konntest -und im weiteren noch entnehmen kannst.
    Alles Gute Dir,
    häsin
     
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  12. Michael 23

    Michael 23 Neues Mitglied

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    @ General

    An den CK Wert hatte ich auch schon gedacht, wusste aber nicht, dass ich mich vor der Blutabnahme schonen muss. Danke für den Hinweis.

    @ Häsin

    Danke für die Info mit dem Muskelzentrum. Deine Beschwerden scheinen meinen ein bisschen ähnlich zu sein.
    Weißt du bei dir, was die Ursache ist? Ich wünsche dir ebenso alles Gute und hoffe auch für dich auf bestmögliche Besserung!

    @ Banditensocke

    Ich danke dir auch. Dennoch möchte ich mich mit Feldenkrais bis auf weiteres erst einmal nicht beschäftigen und mich stattdessen auf die Diagnose konzentrieren.

    @Forum

    Fällt noch jemandem ein, was ich untersuchen lassen könnte? Ich hatte abgesehen vom CK Wert an Borreliose und Vitamin B12 gedacht.
     
    #12 28. Januar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 28. Januar 2019
  13. Michael 23

    Michael 23 Neues Mitglied

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    Ich hoffe doch sehr, mir selbst ein Bild machen und entscheiden zu können. Wäre schlimm, wenn nicht. ;-) Das mit Feldenkrais interessiert mich trotzdem nicht.

    Ich glaube einfach, dass hier im Forum einige User sind, die schon umfassend untersucht wurden und von diesen Infos würde ich gern profitieren.
     
  14. general

    general Registrierter Benutzer

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    @häsin...

    Mir fiele da ein... EMG, Lactattest, Myathenia-Gravis AK, Titin AK, evtl ein spinales MRT, Reflexstatus.. usw.

    Ist deine Muskelschwaeche belastungsabhängig? Nimmt sie ueber den Tag zu oder ist sie eher dauerhaft?
     
  15. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Infolge meiner Grunderkrankung kannte ich durchaus Schwächezustände, auch der Muskeln. Beides in meinen Augen schon ausgeprägt. Hat jedoch nie das jetzige, ich sag mal abartige Maß angenommen. Dem vorausgegangen ist ein Ereignis, das ich nun als Ursache vermute und mich darin wiederfand:
    Bei der Abendtoilette vor ein paar Wochen fiel ich mit einer leicht nach hinten geneigten Bewegung rücklings vom Hocker und landete mit den Schulterblättern auf den Badewannenrand (an der Stelle 6cm), wobei nun die Beine auf dem Hocker lagen und der Kopf runter in der Wanne hing. (GottseiDank, denn wäre der Abstand zwischen Hocker und Wannenrand kürzer oder länger gewesen, hätte ich mir das Genick brechen können). So konnte ich nicht über Nacht liegen bleiben.

    Mit den Armen rechts und links ausgebreitet, fand ich keinen Hebel, um mich aufzustützen. Also mußte ich in eine andere Lage kommen. Am besten auf den breiteren Teil der oberen Wanne.. Ich kürze mal ab. Dies irgendwie erreicht, die Beine irgendwie nachgezogen und in die Wanne gerutscht. Zu weit runtergerutscht, um die beidseitigen Griffe nutzen zu können. Mich irgendwie hin und hergeschoben, die Beine versucht, unter den Körper zu kriegen usw. usw.
    Es hat rd. 1 Stunde und etwa 50 unterschiedlicher Anläufe mit außerordentlicher, unbeschreiblicher Anstrengung von Armen und Beinen gedauert, bis ich mich stehend außerhalb der Badewanne befand. Mir kommt es fast einem Wunder gleich. Ich hab es wohl nur meiner Zähigkeit und meines Willens zu verdanken.

    Seit dieser Zeit sind die Muskeln sowohl der Arme wie der Beine (durch die stattgefundene Überlastung) schnell blockiert und nicht recht brauchbar. Ich stelle aber fest, dass es nach Schonung etwas besser wird. Doch die kleine Besserung ist, da immer mal was zu gehen oder zu tragen ist, schnell wieder verbraucht. Ich kann also nur das mir brauchbare Prinzip beschreiben.

    Vielleicht kannst Du anhand dieses Beispiels etwas für Dich ableiten.
    Gruß, häsin
    p.s. ich hab selbstverständlich nicht grundsätzlich infrage gestellt, dass Du entscheiden kannst. MIr nur scheint eine Diagnose durch einen Facharzt an erster Stelle wichtig, danach zu entscheiden, was zu tun ist.
     
  16. Michael 23

    Michael 23 Neues Mitglied

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    Bei mir ist es sehr ähnlich mit der Muskulatur. Kleinste Belastungen verursachen Rückschläge. Vielleicht können wir über Monate oder Jahre wieder regenerieren. Wer weiß.

    LG Michael
     
  17. Ranunkel

    Ranunkel Aktives Mitglied

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    Hallo Michael,
    das Wichtigste ist schon gesagt und Deinem letzten Post entnehme ich, dass Du nun einen Spezialisten aufsuchen willst. Auch ich halte das für sinnvoll, bevor Du kostbare Zeit verlierst.

    Da Du gefragt hast, Vit.B12 - und Magnesiummangel könnten sich durch Probleme mit den Muskeln bemerkbar machen, aber ob mit so schwerwiegenden Folgen?

    Borreliose tritt ohnehin mit breitgefächerter Symptomatik auf. Erinnerst Du Dich denn an einen Zeckenstich, den Du nicht weiter beobachtet hast, ggf. würde ich auch dies dem Arzt sagen,

    Da wir als Rheumakranke teilweise gewohnt sind, an das Unmögliche zu denken: Hast Du vielleicht irgendwelche Genussmittel im Übermaß zu Dir genommen? Ich esse z.B. gerne Lakritz, beim Verzehr von zuviel Starklakritz können irgendwann aber auch Probleme auftreten.

    Doch dies nur, weil Du fragtest, wie hier schon oft erwähnt, solltest Du den Facharzt aufsuchen.

    LG,
    Ranunkel
     
  18. Dani1409

    Dani1409 Mitglied

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    Hallo Michael;
    ein Mrt vom Kopf bzw neurologische Vorstellung wäre auch eine Überlegung - falls das noch nicht passiert ist....
    Ich kann deine Schwäche bzw Kraftlosigkeit sehr gut nachvollziehen.
    Lg Dani
     
  19. teamplayer

    teamplayer Registrierter Benutzer

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    Vielleicht hilft es Euch auch.
    Diese Blockaden habe ich durch wiederholte Bewegung unter der warmen Dusche gelöst. Eine angenehme Wassertemperatur hilft mir, die Muskeln in Bewegung zu bringen. Wenn ich dann aufpasse, dass sie physisch warm bleiben, löst sich die Blockade nach und nach durch wohl dosierte, vorsichtige Alltagsbewegungen, kein Rumgeturne und ganz langsam.
     
  20. O-häsin

    O-häsin Bekanntes Mitglied

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    Kleinste Belastung ist bei mir schon, ein o,25 l gefülltes Glas mit ausgestreckter Hand zu heben. Das 2x hintereinander, und es braucht Stunden, um zu regenerieren, wenn man es überhaupt so nennen kann. Ich würde also einen Butler brauchen, der mir, am Beispiel, das Glas anreicht.
     
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