liebe mamaela,
ich kann dich ja sooo gut verstehen
als ich das erste mal mtx spritzte kam ich nach ein paar monaten gar nicht mehr hoch.
7 tage die woche migräneartige kopfschmerzen und extremen schlafentzug bzw ein total verschobener rythmus.habe monatelang 3x in 24 stunden jeweils etwa 4 stunden schlafen müssen,und das zusammen mit einem 7-tage-schädel.....ich kann gar nicht in worte fassen wie es mir damit nach einer weile ging,aber ich würde sagen ich war mehr scheintot als lebendig
ich habe es mir auch ganz bestimmt nicht leicht gemacht mit dem absetzten,denn zu allem überluss fing das mtx ja an wirkung zu zeigen.aber ich bin mit meinem sohn alleine,und kinder brauchen uns ja schließlich noch.wir können ja nicht ständig schlafend rumliegen oder zähnefletschend,weil die nw uns so fertig machen,mit ihnen umgehen.
denn die kinder können ja mal gar nichts für das alles......
und unterm strich haben mir die nw sämtliche lebensqualität und leistungsfähigkeit genommen.und das darf es ja auch nicht sein,ist nicht im sinne des erfinders,wie hier auch schon erwähnt wurde.
das ganz blöde ist aber daß das jetzt unter "nur" 7,5 mg wieder anfing sich "anzuschleichen",ich finde das einfach nur sch****

glücklicherweise habe ich aber einen nicht nur kompetenten rheumadoc,er ist auch noch sehr einfühlsam und verständnisvoll.
mit krebspatienten dürfen wir uns aber nicht vergleichen,das meine ich aber nicht als kritik an dich

natürlich ist eine solche therapie deutlich höher dosiert und macht um ein vielfaches stärkere nw.
aber während dessen kann man auch gar nicht für seine kinder sorgen und - die therapie hat einen begrenzten zeitraum.
ich kann mir aber trotzdem auch nicht wirklich vorstellen daß jemand,der so etwas mitgemacht hat,deshalb "besser" oder "gut" mit unsereins nw dauerhaft leben könnte......
also mamaela,ich wünsche dir jetzt erstmal von herzen und drücke dir feste die daumen daß deine doc'in auch für dich verständnis haben wird und dir ein anderes medi anbietet
viele liebe grüße,
diana :- ))