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Hallo zusammen,
es gibt zwar schon einige Threads zu ähnlichen Fragestellungen, aber ich will keinen fremden Thread kapern - ich hoffe, das ist okay so, wenn ich einen eigenen erstelle.
Zu meiner Geschichte:
Alter 42, weiblich, Bürojob. Seronegativer Hashimoto seit Ende 2011 bekannt und gut eingestellt. "Hyperaktives" Immunsystem (Beschreibung der Hautärztin) - ich reagiere auf alles Mögliche heftig: Insektenstiche, Histaminhaltiges, neuerdings Milcheiweiß bzw. tierisches Eiweiß ...
Im letzten Jahr hatte ich dann ein paar Mal "Pseudo-Erkältungen", bei denen es mir ein paar Tage so geht, als würde ich einen dicken Infekt bekommen - schlapp, Gliederschmerzen, erhöhte Temperatur und großes Schlafbedürfnis. Diese Zustände sind dann nach ein paar Tagen vorbei, ohne dass ich echte Erkältungssymptome wie Schnupfen oder Husten entwickle. Ich kenne das aus der Zeit, als der Hashimoto noch nicht diagnostiziert war - an dem kann es aber nicht liegen, da meine Schilddrüse so gut wie weg ist und mein Immunsystem nicht mehr triggern dürfte.
Gelenkschmerzen habe ich auch immer wieder, die tauchen plötzlich auf, wechseln zwischen Knie und Händen/Handgelenken und von rechts nach links und verschwinden dann wieder. Ende 2017/Anfang 2018 hatte ich einen Tennisellbogen rechts.
Vom Hashi bin ich es gewohnt, mich selbst viel zu informieren, daher habe ich mich ein wenig eingelesen. Die Gelenkschmerzen und die Pseudo-Erkältungen ließen mich in Richtung Rheuma denken, und es wurden auch Werte gemacht. CRP ist nie erhöht gewesen, RF negativ, CCP-AK negativ, ANA gerade mal im positiven Bereich.
Erst im Laufe meiner "Recherche" habe ich dann aber auch die Rückenschmerzen, die ich seit gut einem Jahr in der zweiten Nachthälfte habe, und die Schmerzen in der linken Hüfte, die ich schon länger habe, mit dem ganzen anderen Kladeradatsch in Verbindung gebracht und bin nun beim Verdacht auf MB oder Spondyloarthritis gelandet (wobei ich die Unterscheidung mir erst hier erlesen habe). Die Schmerzen werden im Laufe des Tages und bei Bewegung besser (mache fast täglich Yoga und merke deutliche Unterschiede zwischen morgens und abends). Ausgeprägte Morgensteifheit habe ich nicht, aber ich bin morgens schon deutlich rostiger als im Laufe des Tages.
Ein "normaler" Orthopäde hat vor ein paar Tagen auf dem Röntgenbild nichts entdecken können und mich "mobilisiert". Gebracht hat das nicht viel, eher tut es nun mehr weh. Mitte März habe ich einen Termin bei einem rheumatologischen Orthopäden.
Meine Fragen: Hier empfehlt ihr meist einen internistischen Rheumatologen - bin ich beim rheumatologischen Orthopäden schlecht aufgehoben?
Und haltet ihr meinen Verdacht, dass es in Richtung MB/Spondyloarthritis gehen könnte, für angebracht?
Danke fürs Lesen (es wird immer länger, als man denkt
)!
es gibt zwar schon einige Threads zu ähnlichen Fragestellungen, aber ich will keinen fremden Thread kapern - ich hoffe, das ist okay so, wenn ich einen eigenen erstelle.
Zu meiner Geschichte:
Alter 42, weiblich, Bürojob. Seronegativer Hashimoto seit Ende 2011 bekannt und gut eingestellt. "Hyperaktives" Immunsystem (Beschreibung der Hautärztin) - ich reagiere auf alles Mögliche heftig: Insektenstiche, Histaminhaltiges, neuerdings Milcheiweiß bzw. tierisches Eiweiß ...
Im letzten Jahr hatte ich dann ein paar Mal "Pseudo-Erkältungen", bei denen es mir ein paar Tage so geht, als würde ich einen dicken Infekt bekommen - schlapp, Gliederschmerzen, erhöhte Temperatur und großes Schlafbedürfnis. Diese Zustände sind dann nach ein paar Tagen vorbei, ohne dass ich echte Erkältungssymptome wie Schnupfen oder Husten entwickle. Ich kenne das aus der Zeit, als der Hashimoto noch nicht diagnostiziert war - an dem kann es aber nicht liegen, da meine Schilddrüse so gut wie weg ist und mein Immunsystem nicht mehr triggern dürfte.
Gelenkschmerzen habe ich auch immer wieder, die tauchen plötzlich auf, wechseln zwischen Knie und Händen/Handgelenken und von rechts nach links und verschwinden dann wieder. Ende 2017/Anfang 2018 hatte ich einen Tennisellbogen rechts.
Vom Hashi bin ich es gewohnt, mich selbst viel zu informieren, daher habe ich mich ein wenig eingelesen. Die Gelenkschmerzen und die Pseudo-Erkältungen ließen mich in Richtung Rheuma denken, und es wurden auch Werte gemacht. CRP ist nie erhöht gewesen, RF negativ, CCP-AK negativ, ANA gerade mal im positiven Bereich.
Erst im Laufe meiner "Recherche" habe ich dann aber auch die Rückenschmerzen, die ich seit gut einem Jahr in der zweiten Nachthälfte habe, und die Schmerzen in der linken Hüfte, die ich schon länger habe, mit dem ganzen anderen Kladeradatsch in Verbindung gebracht und bin nun beim Verdacht auf MB oder Spondyloarthritis gelandet (wobei ich die Unterscheidung mir erst hier erlesen habe). Die Schmerzen werden im Laufe des Tages und bei Bewegung besser (mache fast täglich Yoga und merke deutliche Unterschiede zwischen morgens und abends). Ausgeprägte Morgensteifheit habe ich nicht, aber ich bin morgens schon deutlich rostiger als im Laufe des Tages.
Ein "normaler" Orthopäde hat vor ein paar Tagen auf dem Röntgenbild nichts entdecken können und mich "mobilisiert". Gebracht hat das nicht viel, eher tut es nun mehr weh. Mitte März habe ich einen Termin bei einem rheumatologischen Orthopäden.
Meine Fragen: Hier empfehlt ihr meist einen internistischen Rheumatologen - bin ich beim rheumatologischen Orthopäden schlecht aufgehoben?
Und haltet ihr meinen Verdacht, dass es in Richtung MB/Spondyloarthritis gehen könnte, für angebracht?
Danke fürs Lesen (es wird immer länger, als man denkt
)!