Morbus Bechterew/Spondyloarthritis? Hilfe bei Diagnosestellung

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Thursday Next, 23. Februar 2019.

  1. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Ich hatte ja auch einen eigenen Thread gestartet, stimmt! :azzangel:

    Dann halte ich das gerade mal hier fest, um nicht anderer Leuts Threads vollzuspammen. ;) Momentan traue ich mich auch schon fast nicht, in einem Rheuma-Forum zu schreiben, weil ich so wenig Beschwerden habe ...

    Und vor allem scheint mir ausgerechnet Laufen gut zu tun. Anfang der Woche habe ich es einfach mal ausprobiert, und am nächsten Tag fühlte ich mich vor allem in der Hüfte so locker wie seit Sulfasalazin nicht. :nixweiss: Und der Rücken tat nachts auch weniger weh. Gestern war ich dann wieder laufen, und auch heute Morgen fühle ich mich weniger steif als sonst. Vielleicht ist es doch alles nur Arthrose, wie die Radiologen beim MRT meinten? (Zu den Befunden hier: https://forum.rheuma-online.de/threads/verdacht-auf-morbus-bechterew.68801/page-9#post-963622 )
    Andererseits erklärt das nicht alle Symptome, z.B. die Pseudoerkältungen, und die Darmprobleme erst recht nicht. Der ist momentan auch total ruhig ... Vielleicht ist es auch einfach nur eine ruhige Phase.

    Wie auch immer, solange es mir gut geht, werde ich versuchen, mich weiter viel zu bewegen (nächste Woche beginne ich mit Rehasport). Momentan tut mir die Bewegung sehr gut, je mehr, desto besser (Was vielleicht doch für Fibromyalgie spräche?). Egal, einfach weiterlaufen. :director:
     
  2. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Das ist doch schön, wenn es dir aktuell so gut geht. Bleibt hoffentlich so! :)
     
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  3. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Klar ist das schön. ;) Wäre allerdings auch schön zu wissen, warum, und ob ich einen Einfluss darauf habe.
     
  4. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Vielleicht meldet sich noch jemand, der das auch so kennt. Ich als Laie denke, dass dir das Laufen gut tut, Darm ist somit auch ruhiger, der sitzt ja auch da mit dran und profitiert vom Laufen. Diese Pseudoerkältungen kann man da vielleicht eher nicht beeindrucken.
    Ich selbst habe viel Arthrose. Bei mir ist es so, dass ich mich während der Bewegung leichter fühle, aber danach dann lahm werde. Ich persönlich merke immer, wenn ich mich aufwändiger bewegt habe als sonst. Mache es aber trotzdem, sonst roste ich ein ;).
    Und schreibe doch ruhig weiter hier. Es ist doch gut, auch öfter mal was positives zu lesen :top:.
     
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  5. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Hehe, danke :) Hoffentlich habe ich weiterhin Positives zu berichten. :boldred:

    Interessant, was du von deiner Arthrose berichtest. So ist es bei mir momentan definitiv nicht, allerdings habe ich das früher so erlebt. Ich glaube, dass es da eher an der Schilddrüse lag - Sport hat einfach zu viel SD-Hormon verbraucht, sodass es danach für die normalen Körpervorgänge fehlte.

    Naja, ich bin gespannt, wie's weitergeht - lange mache ich das mit dem Laufen ja noch nicht ...
     
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  6. Fisshu

    Fisshu Aktives Mitglied

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    Hi Thursday,
    ich melde mich nach Sendepause mal zurück :wink2: Ich hatte mal ganz am Anfang deinen Thread gelesen und dann auch wieder vergessen, dass es den gibt :D.
    Schön zu lesen, dass es dir derzeit so gut geht! Nimmst du derzeit überhaupt welche Medikamente? Ich hatte den ganzen Februar auch überhaupt keine Schmerzen und war voller Energie, ich weiß bis heute nicht warum. Und es heißt ja auch immer, Bechtis brauchen Bewegung!

    Zu den Pseudoerkältungen: mir geht es so seit Juni 2016, da ich hatte ich das Pfeifferische Drüsenfieber und vermutl. auch meinen ersten Schub oder zumindest sehr starke Rückenschmerzen. Seitdem habe ich immer wieder mal Halsschmerzen, fühle mich schlapp und krank wie zu Beginn einer Erkältung und nach 2 Tagen ist der Spuk auch wieder vorbei. Habe es bisher auf das Drüsenfieber geschoben, aber wer weiß...
    (zu mir mehr in 'meinem' Thread gleich)
     
  7. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Huhu Fisshu! Schön von dir zu hören - schade, dass es dir nicht gut geht ... habe schon in deinem Thread geantwortet. :knuddel:

    Ja, ich habe auch erstaunlich viel Energie momentan, auch wenn ich abends nach dem Laufen recht platt bin und früh ins Bett muss. Bin echt gespannt, wie lange das anhält. :girl:

    Ich nehme zurzeit gar nichts. Letztens habe ich mal eine Ibu genommen, weil sich die BWS über Nacht verspannt hatte und das nicht wegging - nach dem ersten Mal Laufen war das dann allerdings weg! Das kenne ich aber von früher, dass Laufen bei mir Verspannungen löst, auch wenn ich es eigentlich total anstrengend finde. Verspannungen spielen bei mir auf jeden Fall auch mit rein.

    Diese Pseudoerkältungen hatte ich auch früher schon, bevor mein Hashimoto entdeckt wurde. Seit letztem Jahr hatte ich dann einige davon, richtig mit erhöhter Temperatur. Aber auch bei mir ist alles nach zwei Tagen vorbei, ohne dass ich eine echte Erkältung o.ä. bekommen hätte. Mein HA meinte von Anfang an, dass das auf etwas Rheumatisches deuten könnte.
     
  8. Fisshu

    Fisshu Aktives Mitglied

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    Danke dir Thursday!
    Freut mich, dass dir laufen so gut tut! Mein Sport war es noch nie und wird es vermutlich auch nie :D. Wünsche dir, dass es so bleibt!
    Ja, so Verspannungen können schon sehr hartnäckig sein. Mir hilft da auch eigentlich nur Sport. Aber das Funktionstraining hat meine Ärztin ja auch wieder zurückgenommen. Verstehe wirklich nicht, warum sie so gegen physikalische Maßnahmen ist? Ist doch besser, als jede Tablette!

    Über den Zusammenhang zw. den Pseudoerkältungen und Rheuma wusste ich wirklich gerne mehr. Sicherlich was mit dem Immunsystem. :cool:
     
  9. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Laufen ist eigentlich auch eher nicht so mein Ding (siehe Profilbild ;-) ), aber ich hatte plötzlich Lust drauf. Und es ist so schön unkompliziert - wenn man ordentliche Schuhe hat und halbwegs passende Kleidung, kann man einfach loslaufen.

    Das ist ja nun total blöd, dass sie das Funktionstraining zurückgezogen hat! Hattest du noch nicht angefangen? Ich verstehe das auch nicht. Ich habe immer noch nicht ganz rausbekommen, ob FT auf das Budget geht. Rehasport ja jedenfalls nicht, das könnte sie dir schlecht verwehren - allerdings hast du glaube eigentlich zu starke Beschwerden für Rehasport?

    Wie schon im anderen Thread geschrieben: Vielleicht solltest du überlegen, dir eine andere Ärztin zu suchen.

    Die Pseudoerkältungen haben sicher mit dem Immunsystem zu tun. Bei Autoimmunerkrankungen richtet sich das Immunsystem ja gegen körpereigene Zellen oder Gewebe und ist dementsprechend fehlgeleitet. Diese Immunprozesse selbst können auch Symptome verursachen, also nicht nur die Zerstörung oder Entzündung des angegriffenen Gewebes.
     
  10. luke

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    also das mit dem laufen kann ich bestätigen.
    mache das schon viele jahre und habe dadurch weniger schmerzen.
     
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  11. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Luke, wie gehts dir sonst?
     
  12. luke

    luke HYLO-VFKQHJJHULVFK

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    hey ducky,

    im moment bin ich ganz zufrieden.
    es könnte aber eine spur wärmer und sonniger sein ;-)

    lg
     
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  13. Fisshu

    Fisshu Aktives Mitglied

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    Nein, noch nicht, da die Rheumaliga hier im August Pause macht. Theoretisch könnte ich sicherlich trotzdem die Verordnung einreichen. Aber das würde das Verhältnis zw. der Ärztin und mir sicherlich belasten. Anderseits schaue ich derzeit nach anderen Rheumatologen. Aber ich da noch dieses Jahr einen Termin bekomme, ist natürlich fraglich. Jetzt höre ich aber besser auf, deinen Thread hier zu kapern ;)

    Apropos Immunprozesse: habe heute online in der Apothekenumschau gelesen, dass Bechterew streng genommen keine Autoimmunerkrankung sei? :confusedpp:
     
  14. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Du darfst meinen Thread ruhig kapern! :) Ich hatte nur ein schlechtes Gewissen bekommen, weil es in Tazzies Thread zuletzt gar nicht mehr um sie ging, sondern nur noch um mich. :azzangel: Da fiel mir dann ein, dass ich ja auch einen eigenen Thread habe.

    Ich verstehe echt nicht ganz, was deine Ärztin gegen das Funktionstraining hat. Hat sie dir das irgendwie erklärt?

    Hast du zufällig den Link zu diesem Artikel? Letztens habe ich etwas zu autoinflammatorischen Erkrankungen gelesen, die etwas anderes als Autoimmunerkrankungen sein sollen. Da ging es um Morbus Crohn. Ich glaube, der Unterschied liegt darin, welche Zellen des Immunsystems aktiviert werden.

    Gestern war ich das erste Mal beim Rehasport. :sheep: Ich hatte vorher ein bisschen Schiss, dass ich nicht mithalten kann. :girl: Die Trainerin hatte gesagt, dass das eine ziemlich fitte Truppe ist. Hat aber alles gut geklappt, ich konnte sogar meist die schwierigeren Varianten ausführen. Wir haben Zirkeltraining gemacht, und als ich das zuletzt gemacht habe, war es HIIT im Fitness-Studio - deswegen wollte ich gestern auch immer alles so schnell wie möglich machen und war viel zu ehrgeizig.:roflmao:

    PS. Ansonsten denke ich gerade darüber nach bzw. versuche rauszukriegen, ob ich meine geliebten Nike Free Run wirklich so viel im Alltag tragen sollte. Habe ja eigentlich eine Morton-Neuralgie, die aber seit Jahren ziemlich ruhig ist. Allerdings habe ich eben auch immer wieder wandernde Schmerzen in den Füßen, ich denke, das gehört auch zu meinem "Rheuma", da es erst seit einem Jahr auftritt. Die Nikes sind jedenfalls die Schuhe, die ich am ehesten den ganzen Tag tragen kann, ohne tagsüber oder abends Schmerzen zu bekommen, auch wenn ich viel laufe. Aber man soll ja nicht immer nur Sneakers tragen, weil es den Füßen schadet, habe ich mal gehört?

    Fisshu, du hast doch auch Probleme mit den Füßen - was wurde dir denn geraten?
     
    #54 21. August 2019
    Zuletzt bearbeitet: 21. August 2019
  15. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Huch, der letzte Beitrag ist ja auch schon wieder ein Weilchen her. @Fisshu, wie geht es dir denn? Habe in einem anderen Thread gelesen, dass es wohl nicht so gut aussieht. Ich drück dich mal! :knuddel:

    Ich komme gerade vom Orthopäden - der Besuch hat nichts wirklich Erhellendes gebracht, außer, dass ich wohl jetzt eine Entzündung in der Schulter habe. :dozey: Die rechte Schulter schmerzt seit zwei Wochen oder so, und er hat nach ein paar Mobilitätstests gemeint, das sei eher eine Sehne als der Schleimbeutel. Ich soll die Muskeln stärken (hat mir schnell ein paar Übungen gezeigt), und wenn es nicht besser wird, soll die Schulter geröngt werden.

    Die MRT-Aufnahmen hat er sich leider auch nicht angesehen, nur die Berichte gelesen. Das Ödem, das auf der ersten Aufnahme ist, könne auch von einer aktivierten Arthrose kommen, und beim zweiten Termin war es ja auch nicht mehr da. Den Vorschlag mit dem Cortisontest meines HA fand er grundsätzlich nicht schlecht, das Problem sei nur, dass Cortison auch gegen aktivierte Arthrose wirke - ggf. könne man mit Cortisonspritzen besser diagnostizieren. Wenn es Arthrose der Facetten ist, wirkt die Spritze an einer anderen Stelle als bei MB.

    Ansonsten soll ich ruhig weiter laufen, aber nicht unbedingt einen Marathon anstreben. :laugh:
     
  16. Fisshu

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    Hi Thursday,
    Ja mir geht's leider wirklich nicht. Habe Anfang September das Cortison abgesetzt und seitdem geht es sowohl physisch als auch psychisch schlechter. Habe am Mittwoch die Einstellungsuntersuchung in einer Schmerzklinik. Hoffe echt, das bringt was, allerdings machen die ja keine Diagnose sondern nur Symptombehandlung.
    Das mit der Schulter klingt nicht gut bei dir. Was soll Röntgen denn bringen wenn es die Sehne ist? Wäre da nicht auch MRT besser?
    Und anstatt Cortison: es klingt so als wäre bei dir eine Szintigraphie durchaus sinnvoll so wie bei mir. Denn nur dann hast du belastbare Bilder/Beweise und nicht nur subjektives Empfinden, welches bei mir ja jetzt in Frage gestellt wird.

    Interessant die Info zu den Cortisoninjektionen. Der Orthopäde hatte vor einem Jahr mir 3 Spritzen unter CT gesetzt und dabei die MRT Bilder als Hilfe genommen. Gebracht hatte es allerdings absolut nichts gegen die Schmerzen, was mir bis heute keiner erklären konnte.
    Wann bist du wieder beim Rheumatologen? Der hätte sicherlich das Budget um eine Szintigraphie anzuordnen.
     
  17. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Och Mensch, das läuft ja wirklich alles mies bei dir. :knuddel: Hast du denn einen Therapieplatz bekommen bzw. wenigstens Erstgespräche? Ich hoffe, du hast Menschen im privaten Umfeld, die dich stützen!

    Ich glaube wirklich, deine Rheumatologin ist hilflos und bringt dich nicht weiter. Hast du schon mal nach einer anderen geguckt? Ich drück dir die Daumen, dass dich die Schmerzklinik irgendwie weiterbringt!

    Was meine Schulter angeht: Der Doc hat das Wort zwar nicht verwendet, aber nach dem, was er erklärt hat und was ich so im Internet nachgelesen habe, geht er wohl von einem Impingement-Syndrom aus. Ich denke, Röntgen würde zeigen, ob die Sehne gerissen ist, was dabei wohl vorkommen kann.

    Ich sollte eigentlich erst nächstes Frühjahr wieder zum Rheumatologen. Ich werde heute aber mal anrufen und gucken, wann ich einen Termin bekomme. Der weiß ja noch gar nichts von den MRTs und dem Versuch mit Sulfasalazin - als ich bei ihm war, waren die Beschwerden gerade so gut wie weg. Den Gastroenterologen rufe ich auch nochmal an, da ich in letzter Zeit wieder Verdauungsprobleme habe.
     
  18. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Komme gerade vom Rheumatologen - es sieht nun doch nach Fibromyalgie aus. Für ihn ist mit den Befunden der MRTs und dem negativen HLA-B27 die Diagnose Spondyloarthritis vom Tisch. Für eine klare Fibromyalgie-Diagnose habe ich zwar zu wenig schmerzende Tender Points, aber er hält meine Schmerzpunkte für Insertionstendinosen und sagt, zur Fibromyalgie sei es ein fließender Übergang.

    Er hat mir Amitryptilin verschrieben, das bei Fibro helfen kann (ist eigentlich ein Antidepressivum), weil es in die gestörte Schmerzwahrnehmung bzw. -leitung eingreift. Bevor ich das nehme, gehe ich aber lieber nochmal zum Hausarzt. Vielleicht könnte ich auch an anderer Stelle ansetzen und gucken, ob mir natürlicher Schilddrüsenextrakt hilft, das hat mir eine Freundin nochmal empfohlen, die Muskel- und Gelenkschmerzen vom Hashimoto hatte.

    Was mich irritiert, ist, dass ich kaum Muskelschmerzen habe, aber vielleicht verstehe ich Fibro da auch falsch. Bei mir sind die Schmerzen entweder in den Gelenken oder direkt an den Gelenken - was ja die Sehnen oder Muskelansätze sein könnten, also diese Tendinosen. Aber so richtig wie Muskelkater fühlt es sich ganz selten an.

    PS. @Fisshu und @Taz Devil, wie geht es euch denn mittlerweile?
     
  19. Ducky

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    Das amitryptillin ist zwar ein ad aber wird für die schmerzwahrnehmung in wesentlich geringerer dosierung genommen.
    Gleichzeitig hilft es vielen bei schlafstörungen
     
    #59 5. Dezember 2019
    Zuletzt bearbeitet: 5. Dezember 2019
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  20. Thursday Next

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    Ja, das mit dem Amitryptilin weiß ich. Dennoch ist es ja schon ein stärkeres Medikament, das ich nicht leichtfertig nehmen möchte - momentan weiß ich nicht, ob ich meine Beschwerden schlimm genug finde dafür. Schlafstörungen habe ich z. B. gar nicht.

    Sollte man bei Fibro eigentlich lieber frühzeitig mit Medikation starten, oder lieber so lange wie möglich ohne bleiben?
     
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