Hallo Hanne,
sorry, dass ich mich hier kurz mit einklinke (ansonsten ein sehr interessanter Thread, da ich momentan auch sehr gespannt darauf bin inwieweit sich die Muskeln melden, sobald ich wieder bei 3mg Prednisolon bin), aber die Empörung finde ich ehrlich gesagt ein wenig übertrieben. Natürlich ist es nicht schön, wenn man beim Arzt auffährt und es wirklich braucht, um dann festzustellen, dass er/sie Urlaub macht. Zum einen braucht auch er/sie mal dann und wann Urlaub und zum anderen gibt es immer auch die Möglichkeit sich vorher schlau zu machen, wann er/sie Urlaub hat. Das mache ich zum Beispiel immer vorher schon. Wenn die Möglichkeit besteht, kann man dies auch per Mail oder eben telefonisch erfragen. Und wenn man dann doch so "reingefallen" ist, besteht ja doch noch die Möglichkeit zur Überbrückung den Hausarzt aufzusuchen. Sicherlich gibt es einige, die sich nicht in die Behandlung einmischen, aber im Notfall wird auch er/sie eine Lösung finden.
Also tief durchatmen und entspannen. Es gibt schließlich vieles mehr, woran gedacht werden muss um dem Patienten gerecht zu werden. Übrigens habe ich vor kurzem erst, mit einem sehr herzlichen Arzt geredet, der seine Praxis aufgeben musste, weil er zu wenig pro Patient und Quartal bekommen hat. Ich kann es verstehen, wenn hier und da auch ein ziemlicher Frust aufkommt. Wenn man am Ende des Monats als Arzt weniger in der Tasche hat, als ein Dachdecker, dann stimmt da was ganz massiv nicht. Und wenn er/sie, es dann doch schafft zu überleben, dann nur, weil er die entsprechende Menge an Patienten "abgefertigt" bekommt, weil nur mit einer bestimmten Menge mit mehr Zuschlägen zu rechnen ist. Und die Igel Leistungen sind ja auch nicht von nichts gekommen. Bedanken dürfen wir uns hier wohl eher bei der Gesundheitspolitik/Reformen, denn die lösen diese doch oftmals heraufbeschworene Milchmädchenrechnung doch aus.
Bin dann mal wieder weg.
LG Seestern
sorry, dass ich mich hier kurz mit einklinke (ansonsten ein sehr interessanter Thread, da ich momentan auch sehr gespannt darauf bin inwieweit sich die Muskeln melden, sobald ich wieder bei 3mg Prednisolon bin), aber die Empörung finde ich ehrlich gesagt ein wenig übertrieben. Natürlich ist es nicht schön, wenn man beim Arzt auffährt und es wirklich braucht, um dann festzustellen, dass er/sie Urlaub macht. Zum einen braucht auch er/sie mal dann und wann Urlaub und zum anderen gibt es immer auch die Möglichkeit sich vorher schlau zu machen, wann er/sie Urlaub hat. Das mache ich zum Beispiel immer vorher schon. Wenn die Möglichkeit besteht, kann man dies auch per Mail oder eben telefonisch erfragen. Und wenn man dann doch so "reingefallen" ist, besteht ja doch noch die Möglichkeit zur Überbrückung den Hausarzt aufzusuchen. Sicherlich gibt es einige, die sich nicht in die Behandlung einmischen, aber im Notfall wird auch er/sie eine Lösung finden.
Also tief durchatmen und entspannen. Es gibt schließlich vieles mehr, woran gedacht werden muss um dem Patienten gerecht zu werden. Übrigens habe ich vor kurzem erst, mit einem sehr herzlichen Arzt geredet, der seine Praxis aufgeben musste, weil er zu wenig pro Patient und Quartal bekommen hat. Ich kann es verstehen, wenn hier und da auch ein ziemlicher Frust aufkommt. Wenn man am Ende des Monats als Arzt weniger in der Tasche hat, als ein Dachdecker, dann stimmt da was ganz massiv nicht. Und wenn er/sie, es dann doch schafft zu überleben, dann nur, weil er die entsprechende Menge an Patienten "abgefertigt" bekommt, weil nur mit einer bestimmten Menge mit mehr Zuschlägen zu rechnen ist. Und die Igel Leistungen sind ja auch nicht von nichts gekommen. Bedanken dürfen wir uns hier wohl eher bei der Gesundheitspolitik/Reformen, denn die lösen diese doch oftmals heraufbeschworene Milchmädchenrechnung doch aus.

Bin dann mal wieder weg.
LG Seestern

