Eine neue MabThera-Patientin
Hallo zusammen
ich habe mich sehr lange nicht mehr in diesem Forum gemeldet, denn, wie schön, ich hatte Ruhe von meiner Krankheit! Nun meldet sie sich aber seit diesem Frühjahr zurück und widersetzt sich der sehr lange hilfreichen Therapie (Kortison/Leflunomid). Auslöser war die Reduktion des Kortisons von 5 mg auf 2,5 mg (nebst Leflunomid 10 mg) täglich und grosse Sorgen und Probleme am Arbeitsplatz über mehrere Monate....
Ich muss etwas ausholen: meine rheumatologische Krankheit hat bis heute, nach knapp 10 Jahren immer noch keinen konkreten Namen. Die Gelenksymptome sind klassisch die einer Polyarthritis (betroffen sind v.a. Zehengrundgelenke und Fesselgelenke, wenn es noch schlimmer wird, kommen auch die Fingergrundgelenke dazu). Schwellungen sind kaum sichtbar, laborchemisch zeigt sich auch nichts besonderes. Aber die Gelenksymptome sind eindeutig (inkl. Gänslen-Zeichen)! Mehrere Ärzte schwanken zwischen der Diagnose "seronegative Polyarthritis, Vaskulitis und Kollagenose". Eine Kortisonstosstherapie mit 40 m g i.m. vor 3 Wochen hat eindeutig während 8 - 10 Tagen eine praktische Schmerzfreiheit bewirkt, also doch Beweis eines entzündlichen Geschehens!
Nun will der Arzt einen Versuch mit MabThera starten. Was meint Ihr dazu? Hat es Leidensgenossen mit eben auch solch unklarer Diagnose, die von MabThera profitieren konnten?
Herzlichen Dank für Eure Erfahrungen und liebe Grüsse
cecile.verne