Ach Bernd. welch ein Wahn,
das ruft mich natürlich sofort auf den Plan.
Nein, mein Sohn,
ich lobte Dich mit absolut keinem Unterton.
Ich meinte es, so wie es ist,
absolut kein Mist,
richtig interessant,
ich hoffe, Du kommst jetzt öfter hier angerannt.
Conny, die Kira wirst Du vielleicht schon vorher sehn,
ach, ich hoffe, sie kommt, das wäre schön.
Ich bin im Moment ganz ausgebrannt,
ich hab mir die Füße aus dem Leib gerannt,
ich wollte eine liebe Nachbarin in der Uniklinik besuchen,
hoffte auch auf die Cafeteria und leckeren Kuchen.
Ich bin an der richtigen Haltestelle ausgestiegen,
sollte nur kurz um die Ecke biegen,
aber dieser Weg war hart und barsch,
es war ein richtiger Dauermarsch.
Ich wollte ja nur in die Frauenklinik gehn,
aber die war erst nach einer halben Stunde zu sehn.
ich sah viele Kliniken und bin fast versandet,
nach langer Zeit bin ich in der Kinderwunschklinik gelandet.
Ich sah bald ganz rot,
die nächste Klinik mir die Gebärstation bot.
Da wollte ich doch auch nicht hin,
das macht in meinem Alter ja absolut keinen Sinn.
Das alles war mir nicht einerlei,
ich kam auch an einer Kirche vorbei,
dann an einer Klinik für die Augen,
die ja bei mir nicht so gut mehr taugen,
aber die wollte ich jetzt auch nicht sehn,
ich wollte ja in die Frauenklinik gehn.
Meine Füße taten mir schon so richtig weh,
da kam auch eine Klinik, die nannte sich MRT.
So ein Scheiß,
was das heißt, ich absolut nicht weiß.
Auch viele große Baustellen waren auf dem Gelände,
ich faltete vor Bewunderung fast meine Hände,
aber das machte für mich auch keinen Sinn,
ich wollte ja zu meiner Nachbarin in die Frauenklinik hin.
Bald hatte ich den Rundgang über das große Grundstück beendet,
da wurde mein Irrweg durch einen netten, jungen Mann gewendet.
Er strahlte mich so richtig an,
mannomann!,
und führte mich auf Umwegen zur Frauenklinik hin,
Ihr könnte Euch denken, wie erleichtert ich nun bin.
Meine Nachbarin wartete schon vor ihrem Zimmer,
sie dachte, die Neli kommt jetzt doch nimmer,
ich hab meine Irrwege dann nicht bereut,
denn sie hat sich über mein Kommen sehr gefreut.
Sie ging, auch auf längeren Wegen, mit mir in die Klinik MRT,
das tat mir absolut nicht mehr weh,
denn da spendierte sie mir in der Cafeteria Pflaumenkuchen,
es lohnt sich also, eine Nachbarin zu besuchen.
Nach weiteren zwei Stunden Heimfahrt bin ich wieder zuhaus,
und nun ist die doch noch glückliche Geschichte aus.
Ihr Ibis-Leute, Ihr könnt mich alles fragen,
aber bitte nichts von meinen Irrwegen dem André sagen,
sonst gibt er noch eine weitere Vermißtenmeldung auf,
und dabei bin ich doch wirklich so richtig gut drauf.
das ruft mich natürlich sofort auf den Plan.
Nein, mein Sohn,
ich lobte Dich mit absolut keinem Unterton.
Ich meinte es, so wie es ist,
absolut kein Mist,
richtig interessant,
ich hoffe, Du kommst jetzt öfter hier angerannt.
Conny, die Kira wirst Du vielleicht schon vorher sehn,
ach, ich hoffe, sie kommt, das wäre schön.
Ich bin im Moment ganz ausgebrannt,
ich hab mir die Füße aus dem Leib gerannt,
ich wollte eine liebe Nachbarin in der Uniklinik besuchen,
hoffte auch auf die Cafeteria und leckeren Kuchen.
Ich bin an der richtigen Haltestelle ausgestiegen,
sollte nur kurz um die Ecke biegen,
aber dieser Weg war hart und barsch,
es war ein richtiger Dauermarsch.
Ich wollte ja nur in die Frauenklinik gehn,
aber die war erst nach einer halben Stunde zu sehn.
ich sah viele Kliniken und bin fast versandet,
nach langer Zeit bin ich in der Kinderwunschklinik gelandet.
Ich sah bald ganz rot,
die nächste Klinik mir die Gebärstation bot.
Da wollte ich doch auch nicht hin,
das macht in meinem Alter ja absolut keinen Sinn.
Das alles war mir nicht einerlei,
ich kam auch an einer Kirche vorbei,
dann an einer Klinik für die Augen,
die ja bei mir nicht so gut mehr taugen,
aber die wollte ich jetzt auch nicht sehn,
ich wollte ja in die Frauenklinik gehn.
Meine Füße taten mir schon so richtig weh,
da kam auch eine Klinik, die nannte sich MRT.
So ein Scheiß,
was das heißt, ich absolut nicht weiß.
Auch viele große Baustellen waren auf dem Gelände,
ich faltete vor Bewunderung fast meine Hände,
aber das machte für mich auch keinen Sinn,
ich wollte ja zu meiner Nachbarin in die Frauenklinik hin.
Bald hatte ich den Rundgang über das große Grundstück beendet,
da wurde mein Irrweg durch einen netten, jungen Mann gewendet.
Er strahlte mich so richtig an,
mannomann!,
und führte mich auf Umwegen zur Frauenklinik hin,
Ihr könnte Euch denken, wie erleichtert ich nun bin.
Meine Nachbarin wartete schon vor ihrem Zimmer,
sie dachte, die Neli kommt jetzt doch nimmer,
ich hab meine Irrwege dann nicht bereut,
denn sie hat sich über mein Kommen sehr gefreut.
Sie ging, auch auf längeren Wegen, mit mir in die Klinik MRT,
das tat mir absolut nicht mehr weh,
denn da spendierte sie mir in der Cafeteria Pflaumenkuchen,
es lohnt sich also, eine Nachbarin zu besuchen.
Nach weiteren zwei Stunden Heimfahrt bin ich wieder zuhaus,
und nun ist die doch noch glückliche Geschichte aus.
Ihr Ibis-Leute, Ihr könnt mich alles fragen,
aber bitte nichts von meinen Irrwegen dem André sagen,
sonst gibt er noch eine weitere Vermißtenmeldung auf,
und dabei bin ich doch wirklich so richtig gut drauf.