Wellenreiter
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
beim Stöbern im Netz bin ich auf diese sehr hilfreiche Seite und auf die sehr guten Berichte von Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer aufmerksam geworden.
Leider habe ich bei Ihm in der Praxis keinen Platz bekommen können und hoffe von euch mögliche Ideen, oder Tipps bekommen zu können.
Seit nun drei Jahren habe ich folgende Beschwerden:
Alles startete mit einem extrem verspannten Rücken. Meine Schultern und mein kompletter Rücken waren Brett hart. Ich bekam schlecht Luft (hatte gelegentlich Atemonot) und hatte das Gefühl mein Zwerchfell krampft. Ich schwitzte stark, hatte einen rasant hohen Puls bei der kleinsten Belastung. Jede kleinste Anstrengung führte dazu, dass ich das Gefühl hatte mein Kreislauf macht nicht mehr mit. Ich konnte nicht mal einen leichten kleinen Rucksack tragen, ohne das Gefühl zu haben ich kippe um. Danach folgten Krämpfe in den Füssen und Waden. Jeder Muskel war wie unter einer Dauerspannung und verkrampfte bei der kleinsten Belastung/Anstrengung. Ebenfalls ist mein Becken extrem verspannt, was laut meiner Ärzte von meinem Sport kommen sollte. Bis es zu diesen Beschwerden kam war ich Marathon Läufer und habe jede erdenkliche Sportart versucht auf die ich Lust hatte. Muskuläre Probleme, oder fehlende Erholung der Muskulatur waren mir fremd. Ich hatte auf einmal das Gefühl meine Muskulatur saugt meine ganze Kraft auf und erholt sich nicht mehr.
Eine Odysee mit Arztbesuchen startete nun, aber es wurde nichts gefunden. Es wurden in Fachklinken Untersuchungen aller möglichen Muskelerkrankungen durchgeführt, neurologisch alles abgeklärt und mein erster Rheumatologe sagte mir das ich Brenneseltee trinken solle, dann würde es besser gehen, aber Rheuma wäre es nicht. Es war/ist wir eine Fahrt durch die Hölle. Selbstverständlich kamen auch die Hinweise auf Stress und Psychosomatische Probleme (wie bei sicher so einigen hier. Wenn manch ein Arzt nicht mehr weiter weiß, dann ist es Stress).
Meine neue Hausärztin gab mir dann gegen die Krämpfe als Versuch Gabapentin und sagte mir wir sollten mal Prednisolon versuchen, weil sich für sie alles nach einer Entzündung anhört auch wenn ich keine expliziten Werte dafür vorliegen habe.
Siehe da, nach meiner Kortison Einnahme konnte ich nun auch langsam wieder mehr meine Muskulatur benutzen. Ich konnte leicht Sport machen und etwas Krafttraining beginnen, da meine Muskulatur nun schon zwei Jahre fast gar keine Belastung mehr hatte. Krafttraining ist bitte nicht falsch zu verstehen, ich arbeite mit Terrabändern und/oder kleinsten Gewichten.
Nun geht es mir mir etwas besser, aber die große Frage ist:
- kann es doch Rheuma sein, so wie meine Ärztin vermutet?
- wenn nichts im Blut oder bei Untersuchungen gefunden wurde, und es wurde wirklich alles untersucht, was kann man noch tun um eine Diagnose zu bekommen mit der man weiter arbeiten kann?
- gibt es im Raum Köln, Düsseldorf oder Umfeld einen Spezialisten den Ihr kennt den man aufsuchen könnte?
Das Problem aktuell ist, dass es eine Vermutung meiner Ärztin ist und es kommt gefühlt immer zu Schüben bei denen erneut mehr weh tut. Ich kann mir dann nicht erklären was dies ausgelöst hat. Ist es Allergie, eine Erkältung etc die dazu führt das die Schmerzen dann wieder extrem werden und die Muskulatur schmerzt und verspannt. Da ich schon bei einigen Ärzte war, fällt meiner Hausärztin auch nicht mehr ein als abzuwarten, was Sie ebenfalls sehr unbefriedigend findet.
Euch allen vielen Dank für eure Hilfe!
VG
Dennis
beim Stöbern im Netz bin ich auf diese sehr hilfreiche Seite und auf die sehr guten Berichte von Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer aufmerksam geworden.
Leider habe ich bei Ihm in der Praxis keinen Platz bekommen können und hoffe von euch mögliche Ideen, oder Tipps bekommen zu können.
Seit nun drei Jahren habe ich folgende Beschwerden:
Alles startete mit einem extrem verspannten Rücken. Meine Schultern und mein kompletter Rücken waren Brett hart. Ich bekam schlecht Luft (hatte gelegentlich Atemonot) und hatte das Gefühl mein Zwerchfell krampft. Ich schwitzte stark, hatte einen rasant hohen Puls bei der kleinsten Belastung. Jede kleinste Anstrengung führte dazu, dass ich das Gefühl hatte mein Kreislauf macht nicht mehr mit. Ich konnte nicht mal einen leichten kleinen Rucksack tragen, ohne das Gefühl zu haben ich kippe um. Danach folgten Krämpfe in den Füssen und Waden. Jeder Muskel war wie unter einer Dauerspannung und verkrampfte bei der kleinsten Belastung/Anstrengung. Ebenfalls ist mein Becken extrem verspannt, was laut meiner Ärzte von meinem Sport kommen sollte. Bis es zu diesen Beschwerden kam war ich Marathon Läufer und habe jede erdenkliche Sportart versucht auf die ich Lust hatte. Muskuläre Probleme, oder fehlende Erholung der Muskulatur waren mir fremd. Ich hatte auf einmal das Gefühl meine Muskulatur saugt meine ganze Kraft auf und erholt sich nicht mehr.
Eine Odysee mit Arztbesuchen startete nun, aber es wurde nichts gefunden. Es wurden in Fachklinken Untersuchungen aller möglichen Muskelerkrankungen durchgeführt, neurologisch alles abgeklärt und mein erster Rheumatologe sagte mir das ich Brenneseltee trinken solle, dann würde es besser gehen, aber Rheuma wäre es nicht. Es war/ist wir eine Fahrt durch die Hölle. Selbstverständlich kamen auch die Hinweise auf Stress und Psychosomatische Probleme (wie bei sicher so einigen hier. Wenn manch ein Arzt nicht mehr weiter weiß, dann ist es Stress).
Meine neue Hausärztin gab mir dann gegen die Krämpfe als Versuch Gabapentin und sagte mir wir sollten mal Prednisolon versuchen, weil sich für sie alles nach einer Entzündung anhört auch wenn ich keine expliziten Werte dafür vorliegen habe.
Siehe da, nach meiner Kortison Einnahme konnte ich nun auch langsam wieder mehr meine Muskulatur benutzen. Ich konnte leicht Sport machen und etwas Krafttraining beginnen, da meine Muskulatur nun schon zwei Jahre fast gar keine Belastung mehr hatte. Krafttraining ist bitte nicht falsch zu verstehen, ich arbeite mit Terrabändern und/oder kleinsten Gewichten.
Nun geht es mir mir etwas besser, aber die große Frage ist:
- kann es doch Rheuma sein, so wie meine Ärztin vermutet?
- wenn nichts im Blut oder bei Untersuchungen gefunden wurde, und es wurde wirklich alles untersucht, was kann man noch tun um eine Diagnose zu bekommen mit der man weiter arbeiten kann?
- gibt es im Raum Köln, Düsseldorf oder Umfeld einen Spezialisten den Ihr kennt den man aufsuchen könnte?
Das Problem aktuell ist, dass es eine Vermutung meiner Ärztin ist und es kommt gefühlt immer zu Schüben bei denen erneut mehr weh tut. Ich kann mir dann nicht erklären was dies ausgelöst hat. Ist es Allergie, eine Erkältung etc die dazu führt das die Schmerzen dann wieder extrem werden und die Muskulatur schmerzt und verspannt. Da ich schon bei einigen Ärzte war, fällt meiner Hausärztin auch nicht mehr ein als abzuwarten, was Sie ebenfalls sehr unbefriedigend findet.
Euch allen vielen Dank für eure Hilfe!
VG
Dennis