hey,
erst mal herzlich willkommen hier im forum. du kriegst hier echt meistens viel unterstützung.
ich bin bin 17 und bekam meine rheumadiagnose im januar (kannst ja mal auf meiner vita schauen)
Ich glaube an nsar kannst du verschiedene ausprobieren, wenn du manche nicht verträgst. Ich bekam anfangs ibuprofen, das hat aber nicht wirklich geholfen und hat mir auf den magen geschlagen, deswegen nehm ich jetzt 2x 75 mg diclofenac. Aber da gibt's ja noch so viele andere medis - so makaber wie's klingt- du musst einfach so lange rumprobieren bis du was passendes gefunden hast.
die Probleme mit der schule kommen mir teilweise bekannt vor

. Mit dem Sportunterrich habe ich zwar keine Probleme, weil ich gerade Schwimmen habe und mir das immer wahnsinnig gut tut, aber schreiben ist einfach die Hölle!!
Inzwischen habe ich vom ergotherapeuten orthesen angepasst bekommen, die die schmerzen etwas lindern, und darf einen teil des Unterrichts auf dem laptop schreiben. Teilweise hat mir meine beste Freundin auch alles mitgeschrieben und kopiert.
Allerdings gibt's halt immer noch klausuren und da komme ich manchmal echt an meine grenzen, aber das wirst du kennen. Und als ich mich dann einmal wegen der schmerzen übergeben musste und dem entprechend bleich von schultoilette zurückkam, durfte ich mir echt anhören, ich solle nicht so viel saufen

Ansonsten bin ich aber ganz froh, in die shcule gehen zu können, weil es mich oft von meinen Schmerzen ablenkt .
Ich bekam meine Diagnose recht schnell, denn meine Mutter hat mich sofort, als ich überall gelenkschmerzen hatte in die rheumaambulanz des örtlichen krankenhauses geschleppt. So ungefähr 3 Monate nach Symptombeginn war ich schon das erste mal beim Rheumatologen und nach einem halben jahr stand die diagnose. Stationär musste ich nicht aufgenommen werden, vielleicht auch weil es bei mir nicht so hochakut verläuft.
Nun fragst du noch, wie ich mit der Krankheit umgehe:
Wahrscheinlich habe ich noch nicht den richtigen Mittelweg zwischen vollständigem ignorieren und zu viel Rücksichtnehmen auf die Krankheit gefunden. Es gibt halt Tage, an denen gehe ich shoppen von morgens bis abends und bekomme dann abends spätestens die Rechnung, weil die schmerzmittel, die ich mir in meinem Jugendlichen Leichtsinn gegönnt habe aufhörne zu wirken. Was mir noch am schwersten fällt, ist es meine Krankheit nach außen zu kommunizieren. Mir fällt es sogar schwer meinen Eltern zu sagen, wie es mir geht, was natürlich absolut dumm ist...
So mal ein bisschen meine erfahrungen, aber andere werden dir sicher anderes berichten. Wenn du noch fragen hast, nur raus damit!