Ich kämpfe weiter!

-> Frank-GSM
Irgendwie hast Du es nicht mit den Mengenangaben. Du kannst Dir ja mal Histamin so unter die Haut spritzen lassen, dann weisst Du was die Menge ausmacht. Das ist dann sowas wie ein Wespenstich in der Forte-Form.

Mit der geeigneten Menge Histamin, kann man fast jeden Menschen zu Problemen führen. Und diese geeignete Menge bewegt sich im Milligrammbereich.

Histaminintoleranz ist sicher selten. Aber was heisst selten.

1% der Bevölkerung, das sind bei einer Grossstadt ab 100.000 Einwohner immerhin 1000 Stück und in Deutschland 800.000 Menschen.
Ist das wenig ?

Und das Schlimme ist: Es ist brandgefährlich, wenn ein Allergiker noch Histamin zu sich nimmt. Lass das mal bei einem Allergiker in der Speiseröhre wirken, dort wo die Luftröhre abgeht. Dann bekommst Du eventuell ein wunderschönes Glottisödem und kannst Dich zum Luftröhrenschnitt bereithalten.

Tja, das sind so die 1 % mit Histaminintoleranz und dazu kommen noch die Allergiker, die ja mit jedem Allergieschub noch histaminempfindlicher werden.

Also wer das vernachlässigt.....
 
hallo frank,

Aus Histidin wird im Körper das Gewebshormon Histamin synthetisiert, welches gefäßerweiternd wirkt und die Magensaftsekretion anregt. Es ist auch an der Produktion von Hämoglobin in den roten Blutkörperchen beteiligt und aktiviert die weißen Blutkörperchen (Stärkung des Immunsystems).

das ist für autoimmunerkrankungen kontraproduktiv! hier besteht schon ein hyperreagibles und (zu) starkes immunsystem. meine leucos belaufen sich seit über 15 jahren zwischen 14- 17000 (norm- 10000). was soll da bitte noch gestärkt werden? :D

ca. 1% der europäischen Bevölkerung leiden an einer Histaminintoleranz, die durch ein Ungleichgewicht zwischen anfallendem Histamin und Histaminabbau entsteht.

und von diesen 1% sind es 80% frauen, die an der histaminintoleranz leiden (mich eingeschlossen)....

die anlage zu allergien ist vererbt. meine mutter, geschwister, ich und mein sohn leiden seit frühester kindheit an allergien. bei meinem sohn und mir weiß ich mit sicherheit, dass die allergie nicht durch medikamente entstanden ist.
mein sohn hat nie medis genommen, raucht nicht und trinkt keinen alkohol, ist sportler, ernährt sich sehr gesund. er leidet, so wie ich am atopischen ekzem, polyposis nasi (er wurde schon im alter von 9 jahres deswegen operiert). vor einem halben jahr wurde auch bei ihm asthma bronch. diagnostiziert (er ist jetzt 30 jahre alt)...
ich möchte auch darauf hinweisen, dass ich bis vor meiner entzündl. rheumatischen erkrankung ebenfalls keine medis, ausser den schilddrüsentabl. eingenommen habe :D.

@ bebsi,

neurodermitis wird nachgesagt, dass sie durch eine geschädigte erbanlage entstehen kann. sie zählt zu den autoimmunerkrankungen (atopisches ekzem- dermatitis) auch wird in medizin. literatur berichtet, dass hier das histamin eine große rolle spielt. vielleicht solltst du dich in diese richtung hin informieren und testen lassen ;).

für mich ist das ein interessanter ansatzpunkt:

Typ III (Immunkomplextyp)

Die Allergie vom Typ-III gehört wie die Typ-II-Reaktion zu den antikörpervermittelten allergischen Reaktionen, bei denen IgG- und IgM-Antikörper beteiligt sind. Charakteristisch für die Typ-III-Reaktion ist die Bildung von Immunkomplexen. Immunkomplexe sind Verbindungen aus frei löslichen Antigenen, die sich also nicht fest auf einer Zelloberfläche befinden, sowie aus Antikörpern. Solche Immunkomplexe werden normalerweise durch die Zellen der Immunabwehr beseitigt. Ist dies nicht der Fall, entstehen durch die Ablagerung der Komplexe Krankheiten, die zu den Allergien vom Typ-III gezählt werden. Es können drei große Gruppen innerhalb der Reaktionen unterschieden werden:
  • Chronische Infektionen
  • Immunkomplexerkrankungen als Komplikation bei Autoimmunerkrankungen
  • Exogene allergische Alveolitis, eine Entzündung des Lungengewebes nach Einatmen von Allergenen
quelle
 
Hi Lilly,

danke für die Infos.

Habe meine Neurodermitis (die ich nach Erneuerung der Amalgamfüllungen bekommen habe) schon ca. im Jahr 1992 in den Griff bekommen. Rheuma bekam ich 2004. (Deshalb mein Interesse an Ausleitungsverfahren - falls noch Reste im Körper "rumschwirren" und sich festgesetzt haben...)

Gruß

bebsi
 
Hallo Frank_GSM

ich meine damit:

1. Du schreibst von Histamin. Du schreibst aber nur über den Stoff und nicht die Menge. Es ist ein Unterschied ob ich in Salami Histamin habe oder eben in Ameisen oder Brennesseln. Das sind Wirkmengen, die nicht zu vergleichen sind.

Was eigentlich der Ausgangspunkt war:

2. Du schreibst nur die Inhaltsstoffe des Kapseln, aber Du gehst nie auf die Menge ein. Es ist scheinbar unbedeutend für Dich, wieviel von den Stoffen enthalten ist.

Warum ist das bedeutsam ? Eine kleine Geschichte
Ich war einmal in Frankreich in einem McDonalds. Dort war ein großes Plakat. Auf diesem war angegeben, wieviel Vitamin C ein Hamburger enthält.
Es waren noch eine Menge anderer Stoffe angegeben.

Wenn man vergleicht, dann war das auch nicht verwunderlich. Die angegebenen Mengen entsprachen den Verunreinigungen des normalen Trinkwassers. Also nichts besonderes.

Die Menge ist aber wichtig und nicht nur, welche Inhaltsstoffe drin sind.

Das meine ich mit dem Satz.
 
das ist für autoimmunerkrankungen kontraproduktiv! hier besteht schon ein hyperreagibles und (zu) starkes immunsystem. meine leucos belaufen sich seit über 15 jahren zwischen 14- 17000 (norm- 10000). was soll da bitte noch gestärkt werden? :D


Hallo Lilly,

Histidin ist eine, zumindest für Erwachsene, nicht essentielle Aminosäure, d.h. der Körper produziert sie selbst. Sie ist beteiligt an vielen Stoffwechselvorgängen, also unverzichtbar.

Das Problem bei einer Histaminintoleranz ist die Belastung der Lebensmittel mit Histamin, also durch den Produktionsprozess umgewandeltes Histidin.
By the way:, Im "Ameisenpulver" ist kein Histamin, sondern Histidin, eine natürliche und unverzichtbare Aminosäure.

Meiner Meinung nach kann ein Immunsystem gar nicht „stark“ genug sein, um mit den heutigen Umweltbelastungen und den immer raffinierter agierenden Viren und Bakterien klar zu kommen.
Deine hohe Anzahl an weißen Blutkörperchen (Leucos) liegt ja nicht daran, dass Dein Immunsystem so stark ist, sondern daran, dass Dein Immunsystem fehlgesteuert ist und dadurch ständig versucht Deine eigenen Zellen zu zerstören. Hier verwechselst Du möglicherweise Ursache und Wirkung. Du kannst Dir doch in Deinem Fall wirklich nur die eine Frage stellen: „Wer oder was dereguliert mein Immunsystem“.
Du schreibst, dass die Anfälligkeit für Allergien bei Euch in der Familie liegt, also vererbt wurde. Was bedeutet das denn genau? Liegt ein Gen-Defekt vor, oder wie muss man sich das vorstellen?

Dir ist ja leider kaum eine Autoimmunerkrankung erspart geblieben und Du schließt ja, wenn ich Dich richtig gelesen habe, Medikamentenwirkstoffe als Ursache aus.

Ich weiß nicht mehr, ob ich damals eine Antwort auf eine Frage bekommen habe, deshalb stelle ich sie hier noch mal:

Kannst Du, bei der Anzahl von Autoimmunerkrankungen, eine Schwermetallbelastung (z.B. durch Amalgam-Quecksilber) für Deine Familie und Dich definitiv ausschließen?

Es gibt ja inzwischen sehr viele Berichte über Symptomverbesserungen nach Amalgamentfernung und Ausleitung. Immer mehr Wissenschaftler und Politiker fordern ein Amalgamverbot:

http://www.toxcenter.de/amalgamverbot/amalgamverbot.pdf

Hier sind wir wieder beim Thema meiner Threaderöffnung und bei meiner These:

Studien an Leichen fanden bei Amalgamträgern bis zu zwölffach erhöhte Quecksilbermengen in Niere, Schilddrüse, Leber und Gehirn. Amalgamträger begingen zudem häufiger Selbstmorde.

http://www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-59014.html


„Es ist der falsche Weg, zu versuchen eine Autoimmunerkrankung mit Gift in den Griff zu bekommen, die durch Gift ausgelöst wird. Es kann doch nur den einen Weg geben, nämlich das verursachende Gift aus dem Körper zu entfernen.“

Gruß Frank

P.S. Der Tip an Bebsi ist insofern nicht richtig, da in der Medizin die Aktivkohle vor allem dafür benutzt wird, Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen. Bei der Ausleitung von Schwermetallen geht es aber darum, das dass Gift erstmal aus den belasteten Organen herausgelöst wird.
 
Ameisen enthalten Histidin. Aus Histidin entsteht ->Histamin.

Und:
Biochemisch ist Histamin ein biogenes Amin, das aus der Aminosäure Histidin gebildet wird und insbesondere in Mastzellen, basophilen Granulozyten und Nervenzellen gespeichert wird. (Wikipedia)

Weiterhin enthalten Ameisen die Ameisensäure:

Wikipedia:
Verwendung :
Ameisensäure wurde unter der E-Nummer E236 als Konservierungsmittel in Fisch-, Obst- und Gemüseprodukten verwendet, was aber seit 1998 in Deutschland gesetzlich verboten ist !

und (Wikipedia):
Gefahren und Schutzmaßnahmen :

Der Kontakt mit Ameisensäure oder konzentrierten Dämpfen reizt die Atemwege und Augen. Sie führt auf der Haut ab einer Konzentration über zehn Prozent zu teils schweren Verätzungen und Blasen.
Bei ihrem Zerfall kann das Atemgift Kohlenmonoxid entstehen. Deswegen sollte Vorsicht walten, wo immer größere Mengen von Ameisensäure zu finden sind. Ameisensäure kann vom Körper abgebaut werden.
Sie ist schwach wassergefährdend.
Bei chronischer Aussetzung kann sie zu Hautallergien führen. Tierversuche haben gezeigt, dass Ameisensäure mutagen wirkt. Außerdem führt sie zu Leber- und Nierenschäden.

Zitatende
man beachte das Wort mutagen. Das kannst Du nicht in einem kurzen Test feststellen oder wenn die Versuchsperson neben Dir sitzt.

Soviel zu den wenigen Nebenwirkungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Frank_GSM

ich meine damit:
1. Du schreibst von Histamin. Du schreibst aber nur über den Stoff und nicht die Menge. Es ist ein Unterschied ob ich in Salami Histamin habe oder eben in Ameisen oder Brennesseln. Das sind Wirkmengen, die nicht zu vergleichen sind.
Was eigentlich der Ausgangspunkt war:
2. Du schreibst nur die Inhaltsstoffe des Kapseln, aber Du gehst nie auf die Menge ein. Es ist scheinbar unbedeutend für Dich, wieviel von den Stoffen enthalten ist.

Hallo Frank,

natürlich kann ich Dir die Grössenordnung der Inhaltsstoffe mitteilen, wurde bisher nicht nachgefragt.

In den Ameisenkapseln sind 2,2mg Histidin.

Histamin u. Histidin ist ein Unterschied. Wenn Du mal googlen möchtest, es gibt zur Nahrungsergänzung Histidin-Kapseln von 500mg/Kapsel.
Wenn es dasselbe wäre wir Histamin, wäre es wahrscheinlich eine tödliche Dosis.

Auch im Bezug auf die Ameisensäure werde ich Dir später antworten.

Gruß

Frank
 
hallo frank,

P.S. Der Tip an Bebsi ist insofern nicht richtig, da in der Medizin die Aktivkohle vor allem dafür benutzt wird, Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen. Bei der Ausleitung von Schwermetallen geht es aber darum, das dass Gift erstmal aus den belasteten Organen herausgelöst wird.

doch er stimmt. :)
die kenntnis über anatomie und physiologie des menschlichen körpers ist vorraussetzung, wenn man sich mit themen wie immunsystem, auseinander setzten will.

Die heute vorliegenden Ergebnisse von experimentellen und klinischen Untersuchungen, sowie die praktischen Erfahrungen bei akuten und chronischen Intoxikationen haben die Brauchbarkeit der Aktivkohle zur Detoxifizierung eindeutig aufgezeigt. Aktivkohle ist nicht nur in der Lage, den Anteil eines Giftstoffes, der noch nicht absorbiert ist, im Magen-Darm-Trakt zu binden, sondern es ist auch möglich, bereits absorbierten Giftstoff mit Hilfe der Aktivkohle aus dem Plasma bzw. Gewebe zu entfernen. Dies gilt vor allem für sehr lipophile Verbindungen wie z.B. Phenobarbital oder Carbamazepin (35, 37). Für diese Substanzen ist das Darmepithel in beiden Richtungen durchlässig. Sehr lipophile Giftstoffe gelangen so durch passive Diffusion aus dem Plasma in den Darm und können dort durch Aktivkohle adsorbiert und mit den Faeces ausgeschieden werden. In vielen Fällen ist es nicht möglich, an Hand der Plasmakonzentration eines Giftstoffes den Grad der Intoxikation eindeutig zu beurteilen. Es gibt nämlich eine Reihe von Substanzen, die bei verhältnismäßig niedriger Plasmakonzentration in hoher Konzentration in Gewebe vorliegt (51, 63). Eine einmalige Gabe von Aktivkohle führt hier nur zu einem zeitlich begrenzten Effekt, da der Giftstoff aus dem Gewebe ins Plasma zurückdiffundiert. In einem solchen Fall besteht die Möglichkeit, die Aktivkohle über eine Nasensonde kontinuierlich zuzuführen (= Enterale Dialyse). Es gelingt so z.B. bei schweren Barbituratvergiftungen deren Eliminations-Halbwertzeit stark zu reduzieren, beim Phenobarbital von normalerweise etwa 110 Std. auf etwa 24 Std. (48-50).

quelle


Kannst Du, bei der Anzahl von Autoimmunerkrankungen, eine Schwermetallbelastung (z.B. durch Amalgam-Quecksilber) für Deine Familie und Dich definitiv ausschließen?

für meinen sohn und mich,- ja

Quecksilber- laborwerte
Sind Allergien angeboren oder vererbbar?


Sicher ist eines: Ohne Vererbung keine Allergie. Die Bereitschaft, im Laufe des Lebens eine Allergie zu entwickeln, liegt in den Genen. Die Veranlagung dazu haben in Westeuropa rund 30 Prozent der Bevölkerung. Sie muss aber nicht zwangsläufig zutage treten, sie kann "unterschwellig" bleiben.
Sie macht sich erst bemerkbar, wenn man wiederholten Kontakt mit einer Substanz hat, auf die das Immunsystem falsch - oder eben allergisch - reagiert.
Häufigste allergische Erkrankungen sind Heuschnupfen, Tierhaar- und Hausstaubmilben-Allergien. Diese äussern sich als Schnupfen, Augentränen, Husten oder Asthma. Ebenfalls sehr häufig ist Neurodermitis, eine Art Ekzem.
quelle

By the way:, Im "Ameisenpulver" ist kein Histamin, sondern Histidin, eine natürliche und unverzichtbare Aminosäure.

wird aber im körper zu histamin umgewandelt.

Histamin ist als Substanz bereits lange bekannt. War man anfänglich der Meinung, dass Histamin Bestandteil des Mutterkorns ist, musste man später erkennen, dass Histamin erst durch bakterielle Umwandlung entsteht. Ausgangssubstanz ist dabei die Aminosäure L-Histidin, welche zu Histamin decarboxyliert wird

Umwandlung von L-Histidin zu Histamin
Bereits diese Tatsache ist für das Verständnis der Histaminintoleranz entscheidend. Es ist ein bakterieller Umwandlungsprozess maßgeblich beteiligt, damit Histamin entstehen kann. Dies erfolgt sowohl innerhalb des menschlichen Organismus, als auch völlig unabhängig von diesem, z.B. bei Umwandlungsprozessen in Lebensmitteln.

Histamin selbst entfaltet typische Wirkungen, die sowohl vom Ort, als auch von der Konzentration des Auftretens abhängig sind.

Histaminwirkung in Abhängigkeit zur Konzentration:

0 – 1 ng/ml Keine
1 – 2 ng/ml Magensaftsekretion
3 – 5 ng/ml Herzfrequenz
6 – 8 ng/ml Blutdruckabfall
7 – 12 ng/ml Bronchospasmus
~ 100 ng/ml Herzstillstand

quelle
 
Hallo Frank,

ob und wieviel Ameisensäure in den Kapseln ist, kann ich nicht feststellen, da keine Angaben darüber auf der Verpackung sind.

Was ich sagen kann ist, dass ich jemanden dabei hatte, der auf Anraten des Herstellers am Tag 20 Kapseln genommen hat, auf Grund der Schwerer seiner Symptome. Selbst diese Menge hatte keine Nebenwirkungen obwohl sie über einen längeren Zeitraum genommen wurden.
Es ist halt ein Lebensmittel.

Aber auch hier kommt es wohl auf die Menge an.

http://www.swr.de/swr1/rp/tipps/gesund/-/id=446860/nid=446860/did=479848/88pfx7/index.html

Gruß

Frank
 
Hi,

was ich weiß ist, dass Ameisensäure ein sehr wichtiges Mittel in der Homöopathie ist. (Vor allem gegen Rheuma und Allergien). Eine Heilpraktikerin hat es mir letztes Jahr in die Gelenke injiziert. (Zur Info: Es hat aber nichts gebracht, aber auch nicht geschadet).

Ich habe mal meinen chinesichen Arbeitskollegen gefragt, ob er Ameisenpulver kennt. Er sagte nur, er hat es nicht selber genommen, weiß aber, das dies in China doch sehr bekannt sei.

LG

bebsi
 
Aus Histidin wird im Körper das Gewebshormon Histamin synthetisiert, welches gefäßerweiternd wirkt und die Magensaftsekretion anregt. Es ist auch an der Produktion von Hämoglobin in den roten Blutkörperchen beteiligt und aktiviert die weißen Blutkörperchen (Stärkung des Immunsystems).
hallo frank,

ich habe ein überschießendes immunsystem, ein gendefekt. irreparabel. alles was das immunsystem stärkt, macht mich krank.

und zu deinen ausführungen haben lilly und stuttgarter frank recht überzeugende und nachvollziehbare gegenargumente liefern können.die sind gut drauf die beiden hut ab. lillys mengenangaben lassen die schlußfolgerung zu daß man nur 1ng/ml dieses stoffes dem körper zuführen sollte um keine nebenwirkungen wie asthma bronchiale oder herzstillstand zu erleiden.

dazu ist die frage des stuttgarter franks nach der mengenangabe berechtigt.
theoretisch könnte man jemanden damit einen herzstillstand zuführen der dann als natürlichen todes diagnostiziert wird oder würden diese natürlichen stoffe nachweisbar und somit für den tod als ursache auch erkannt werden?

ein auf die mengenangaben wartender

grummel
 
natürlich kann ich Dir die Grössenordnung der Inhaltsstoffe mitteilen, wurde bisher nicht nachgefragt.

In den Ameisenkapseln sind 2,2mg Histidin.

ob und wieviel Ameisensäure in den Kapseln ist, kann ich nicht feststellen, da keine Angaben darüber auf der Verpackung sind.


na das ist ja ein ding :confused: :cool:
alle inhaltsstoffe einschließlich des histidin sind in der größenordnung bekannt - nur die ameisensäure nicht :confused: :cool: :D
 
Hallo Frank,

ob und wieviel Ameisensäure in den Kapseln ist, kann ich nicht feststellen, da keine Angaben darüber auf der Verpackung sind.

Was ich sagen kann ist, dass ich jemanden dabei hatte, der auf Anraten des Herstellers am Tag 20 Kapseln genommen hat, auf Grund der Schwerer seiner Symptome. Selbst diese Menge hatte keine Nebenwirkungen obwohl sie über einen längeren Zeitraum genommen wurden.
Es ist halt ein Lebensmittel.

Aber auch hier kommt es wohl auf die Menge an.

http://www.swr.de/swr1/rp/tipps/gesund/-/id=446860/nid=446860/did=479848/88pfx7/index.html

Gruß

Frank

vielleicht ein placebo? nur wo nutella drauf steht ist auch nutella drin. wurden diese produkte jemals darauf abgeklopft was in welchen mengen darin enthalten ist?

grummel
 
@grummel,
frank hat die kapseln ja einer überprüfung unterzogen.zwar nur nahrungsmitteltechnisch,aber das reicht ja schon.
ich unterstelle mal,daß er ganz genau weiß,
was da in welcher menge drin ist :cool:
und das ist ja wohl auch voraussetzung und selbstverständlich,wenn ich die halbe menschheit von einem nem oder ähnlichem überzeugen will - so sehe ich das zumindest ;)

grüße,
diana :-))
 

Hallo Lilly,

das Thema Kohle ist doch ein alter Hut und es ist doch allgemein bekannt, das Kohle über die Magen- und Darmschleimhaut entgiftet, das Blut und vielleicht durch einen Sogeffekt, auch die Leber- und Nierengifte. Kohle bindet nur die Schadstoffe außerhalb der Zellen. Das gefährliche sind die Gifte in den Zellen. Ein großer Nachteil ist außerdem, dass Kohle nicht nur die Gifte, sondern auch die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe absorbiert. Wenn man auf Medikamente angewiesen ist, darf man nicht mit Kohle entgiften, da sie die Medis unwirksam macht. Kohle ist allenfalls bei einer akuten Quecksilbervergiftung das Mittel der ersten Wahl. … und das hat nichts mit der Kenntnis über Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers zu tun.


Quecksilberbelastungen des Gehirn können nur post mortem festgestellt werden, also formuliere ich meine Frage noch mal anders:

Hast oder hattest Du Amalgam-Füllungen? (sollte diese Frage zu intim sein, vergiss sie)

Ich glaube eine, durch Vergiftung mit Schwermetallen indizierte Autoimmunerkrankung, kann man nur ausschließen, wenn man eine Entgiftung gemacht hat und die Symptome sich nicht verbessert haben.

Zu Histamin - Histidin kann ich leider nichts hinzufügen, dass würde uns ins Reich der Spekulationen führen. Selbst Fachleute scheinen bei diesem Thema graue Haare zu bekommen. Ausführungen über Histidin reichen im Netz von nichtessentiell über semi-essentiell bis essentiell, ein Heilpraktiker rät bei einer Allergie zu einer Ergänzung mit Zink - L-Histidin, eine anderer rät davon ab.

Gruß

Frank
 
ich habe ein überschießendes immunsystem, ein gendefekt. irreparabel. alles was das immunsystem stärkt, macht mich krank.

Hi Grummel,

wenn ein Gen-Defekt vorliegt, helfen alle Ameisen dieser Welt nicht, das habe ich aber auch nie behauptet. Es geht doch hier um Autoimmunerkrankungen, die möglicherweise durch Schwermetallvergiftungen ausgelöst werden.

Mich überzeugen die Argumente von Lilly und Frank_Stuttgart in keinster Weise. Erstens weil sie alle widerlegbar, bzw. nicht belastbar sind und zweitens krampfhaft versucht wird für einzelne Nährstoffe, bei denen wir alle froh wären, wenn sie unser Immunsystem zur Verfügung hätte, negative Auswirkungen zu konstruieren.

Gruß

Frank
 
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