guten morgen gertrud
das hört sich in der tat sehr schwierig an. und ist es auch.
solche stressgespräche hatte ich noch keine, da ich mit der fachrichtung der psychologie lange zeit auf kriegsfuss stand.
(ich hatte noch keine diagnose, und wurde dann in einer psychosomatischen klinik als patientin mit "agressiver grundstimmung bei somatoformer schmerzstörung" gehandelt.....psychopharmaka sollten das heilmittel sein... die hab ich nicht genommen. 2 monate nach der reha war ich dann auf eigene faust in der rheumaklinik....erstdiagnose: undiff. kollagenose und ein süßer, kleiner hashi... !!!)
4 jahre nach der katastrophenkur hatte ich dann ne neue reha, in einer rheumaklinik....dort gabs auch schmerzbewältigungskurse...sowas hatte ich vorher schon mal mitgemacht, bin dann trotzdemnoch mal hin....
als ich dann mit meiner rheumadiagnose dort aufgelaufen bin, konnte ich die strategien besser "gebrauchen"....denn fühlte mich ernstgenommne, und nicht totgeredet, und mit pillen in die ecke gestellt.
ich hab meinen "frieden mit der krankheit" gemacht -akzeptiert, das sie nicht weggeht, das ich mit ihr irgendwie leben MUSS....und das hat lange gedauert....seitdem gehts mir besser...und ich kann den alltagsstress mit konsequenter organisation ganz gut bewältigen...
mit dem teufel rheuma in mir hab ich nen pakt geschlossen....er ist halt da, ich kann ihn icht ausperren, und muss hinnehmen, das er ab und zu unmutig ist... ;-)
seitdem ich versuche die krankheit zu akzeptieren, gehts mir besser.
ich weiss, das sind genauso "kluge" ratschläge, wie sie dir sicher viele menschen geben...und man rollt nur innerlich mit den augen,aber vielleicht hilft es ein bisschen wenn man weiss, das man mit solchen problemen nicht als einzige dasteht...und es zumindest ander menschen gibt, die sowas aus eigener erfahrung nachvollziehen können....
kopf hoch! du schaffst das, und wirst für dich einen weg finden!
