ich möchts mal so sagen, ich kann beide seiten verstehen...:o
zu christian... er steht (vielleicht) noch ganz am anfang, nichts ist sicher, außer, das er arge schmerzen hat. wenn man mal ganz naiv an die sache rangeht. ich habs auch getan, zum doc gedackelt nach dem motto, gib mir mal ein pillchen oder saft gegen die argen schmerzen....
der pustekuchen kam sofort... nämlich die diagnostik (welche bei bei mir schon seit jahren läuft- oder besser nicht läuft). natürlich gibts kurzfristig pillchen und säftchen, möglich, das die auch kurzfristig helfen... aber is eben nur kurzfristig.
nu denkt christian "irgendwas rheumatisches" so wie der eine arzt sagte. er liest sich hier rein und man kanns dann schon mit der angst kriegen. er weiss nicht was er hat.
vieles passt auf seine schmerzen und was machen viele hier durch (für einen erstmal noch "halbwegs gesunden" schon ziemlich schockierend) also will ers eig. nicht wahrhaben oder macht erstmal die augen zu oder steckt den kopf in den sand. redet sich ein, "sooo schlimm" ist/wird es schon nicht sein bei mir...
außerdem, diagnostiziert rheuma ist ein ausschlusskriterium für die verbeamtung. soll er das risiko eingehen??? wo man es wirklich als beamter bei chronischer krankheit in deutschland einfacher hat, seid ehrlich. es hängt ne ganze menge dran.
also fragt er, was euch geholfen hat. sicher wollte er den arzt oder das kh umgehen... und irgendwelche mittelchen und wege hören, das ganze auf eigene faust soweit zu behandeln, das er die zeit bis nach der verbeamtung überbrücken kann.
woher soll er wissen, das dies nicht möglich ist? am anfang ist man noch "so dumm" und "naiv" und voller angst, wenn man hier reinliest. ich kann mir durchaus vorstellen, das ihm die beiträge IM ZUSAMMENHANG mit seinen schmerzen erst auf solch düstere gedanken bringen.
andererseits kann ich auch euch verstehen. mir gehts ja genauso... ich bin völlig frustriert, weil ich keine anständige diagnostik bekomme, also auch keine anständige behandlung... ich kann nachts meist nur 30min am stück schlafen, weil ich schmerzen habe, mich ohne noch ärgere schmerzen nicht umdrehen kann, meine hände stocksteif sind und es sich anfühlt, als würde man jedes glied einzeln rausreißen... vom rücken ganz zu schweigen.
der wenige ungesunde schlaf, der dauerschmerz bringt mich auch oft an den rand der verzweiflung... aber ich habe alles mögliche versucht, hilfe zu bekommen... nun warte ich auf meinen termin bei nem rheumadoc, der erst nach januar sein wird...
da kommt einem schonmal die galle hoch, wenn man jemandem begegnet, der seine chancen nicht nutzen mag. aber er wird seine gründe haben. ich könnte es deswegen nachvollziehen...
aber ich suche ja immer das gute im menschen... bin ich zu naiv?:o
@ christian... ibuprofen ist wirklich sehr gut schmerzlindernd... ich nehme sie immer beim essen... also zwischen 2 bissen... und 30min vorher (morgens) meine pantozol (magenschutz)
800mg sind entzündungshemmend UND schmerzlindernd... aber das am besten mit dem hausdoc absprechen...
und nun noch ein "geklauter spruch" hier aus dem forum, ich glaub von heidesand...:a_smil08:
alles wird gut...
