Hilfe. Schmerzen - Suizidgedanken - Verzweiflung

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von ChristianM, 1. September 2010.

  1. Aquarell

    Aquarell Sharpie

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    Was so ein Gespräch unter Freunden doch bewirken kann ;)

    ich denke jemand der auf alternative Medizin etc. baut sollte ein bißchen mehr Willen mit sich bringen oder Glauben. Ließ sich hier leider in deinem Posting nicht so richtig erkennen, ChristianM ... aber Tai-Chi wirds schon richten, Besuch in ner Klinik in Wiesbaden bestimmt auch ...

    Ansonsten hat Madita es wunderbar in einem Satz ausgedrückt.:top:
     
  2. Melanie_1972

    Melanie_1972 Registrierter Benutzer

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    Sorry aber da bekomme ich ein Hörnchen wenn ich das lese. Seit Wochen weiß ich nicht mehr wie ich laufen soll vor Schmerzen und dann jammert einer rum, dass muss sicher auch mal sein, mache ich ja auch mal aber handelt nicht. Und wie gesagt, so schlimm kann es gar nicht sein.

    Nehme alles was ich bekomme, nur um diesen Horror mal zu beenden oder zu lindern,

    LG
     
  3. ChristianM

    ChristianM Registrierter Benutzer

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    Das ist reichlich wenig Toleranz einem 'Neuling' gegenüber. Vielleicht habt ihr euch schonmal mit dem Gedanken befasst, dass man sich an bestimmte Dinger erst gewöhnen muss?

    Dass man Background braucht, um bestimmte Situationen richtig einschätzen zu können? Woher sollte ich den bitte nehmen? Meinen psychischen Zustand habe ich ja vor euch ausgebreitet... Desaströs... Aber geht doch ruhig von euch aus, die ihr euch schon dran gewöhnt habt.

    Ihr messt offensichtlich mit zweierlei Maß. Eurem eigenen und dem falschen.

    Und, dass sich meinen Posts und den positiven Antworten eine positive Entwicklung anschließen könnte, daran habt ihr auch nicht gedacht, oder?

    Schön. Mir egal.
     
  4. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Hallo ? Du gehst in kein Krankenhaus, weil Du zuviel zu tun hast. Schon vergessen was Du geschrieben hast ? Es kann wirklich nicht so schlimm sein.
    Himmel und Hölle würd ich in Bewegung setzen nur um meine Schmerzen los zu werden. Nee, also wirklich und damit war es das von mir
     
  5. Barbara-

    Barbara- Registrierter Benutzer

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    @Melanie_72
    ui ui ui,ich habe das was du zu Christian geschrieben hast gelesen.
    @ Madita
    auch deines was geschrieben hast.

    seid mir nicht böse aber ich finde es nicht schön wie ihr da schreibt ,denn ich denke wenn man Schmerzen hat und es einem total schlecht geht und vielleicht noch denkt das man lieber nicht mehr "leben will",und ihr sowas schreibt ,mir fehlen die Worte.
    Das Beste was ich da gelesen habe mit dem sich helfen zu lassen sich in eine Psychatrie einweisen zu lassen-gehts noch?????
    Ich glaube ihr wisst garnicht von was ihr da schreibt.
    Mich hat das Cortison so fertig gemacht mit der Unruhe das ich das hochdosiert garnicht nehmen kann-hab jetzt ein Schmerzmittel bekommen das die Schmerzen leichter werden.Und wenn ich dann mit allem irgendwann in einer Phase stecke wo es mir auch schlecht geht werde ich mich mit Sicherheit nicht in ne Psychatrie einweisen lassen-es geht vorbei.
    Und in ein Krankenhaus wird man so schnell auch nicht eingewiesen(ich spreche jetzt aber nicht von der Psychatrie)
    Nur meine Damen, dass muss man lernen damit umzugehen!!!!!!
    Und das braucht Zeit.Mit 28 Jahren war mit scheinbar mein Leben auch nix Wert denn ich habe auch nur gearbeitet für meinen Mann und Familie,die war mir am wichtigsten.

    Christian ich verstehe Dich und versuche mit der ZEIT rauszufinden wie du am Besten damit umgehen kannst.Und lass dich nicht verunsichern du schaffst das.
    Glg. Bärbel
     
    #25 3. September 2010
    Zuletzt bearbeitet: 3. September 2010
  6. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Barbara, wenn er solche Schmerzen hat dann ist doch der erste Weg der ins Krankenhaus. Christian aber schreibt, dass er zuviel um die Ohren hat. Das letztemal vor 2 Jahren beim Rheumatologen war und von Suizidgedanken schreibt. Wie soll man da einem glauben ? Sind ja noch andere der Meinung. Natürlich braucht es Zeit sich in die Krankheit zu finden, aber er ging ja gleich in die Abwehrhaltung. Vielleicht ist es ja nach dem Termin beim Rheumatologen anders.
     
  7. Barbara-

    Barbara- Registrierter Benutzer

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    Hallo Madita,
    es geht hier nicht um Glaubwürdigkeit-es geht darum wie man damit umgeht -manche brauchen einfach Zeit mit was umzugehen (wäre für mich auch schwierig ohne Diagnose-bin froh das ich eine hab sonst würde ich ganz schön in der Luft hängen).Ich kann heut an manchen Tagen mit mir noch nicht umgehen bin zu kraftlos um zum Arzt zu gehen.Keine Lust weil mich alles lähmt.
    Es ist nicht der erste Weg ins Krankenhaus zu gehen ganz sicher nicht.
    Ich habe Lupus -ich hatte ganz schlimme Schmerzen im Bein,hatte ein paar Tage gewartet weil ich dachte es wird besser-nein wurde es nicht habe dann weil es Abends war die Notrufzentrale angerufen-Hausarzt kam gab mir ne Spritze und hat gesagt ich solle am nächsten Tag zu meiner Hausärztin gehen. Über 1 Woche haben die Schmerzen angehalten(totz Medis und Spritzen) -nix Krankenhaus!!!!
    So schnell geht es heute nicht mehr ins Krankenhaus liegen/ambulant (aber selbst da ist es schwer einen Termin zu bekommen)vielleicht.Aber das ist dann wie wenn ich zum Rheumatologen gehe. So ist es zumindestens bei uns.
    1. Weg wäre Hausarzt -dann Rheumatologe oder?
     
  8. Melanie_1972

    Melanie_1972 Registrierter Benutzer

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    Hallo Barbara,

    genau da drum ging es den Aussagen. Es wurden ihm verschiedene Dinge angeboten um zu handeln und wenn dann jemand sagt, ne keine Zeit, geht nicht dann frag ich mich, dann kann es nicht so schlimm sein. Meine Gedanken.

    Ich kümmer mich um Termine, damit es vorran geht und ich weiß was ich habe und damit eine Behandlung begonnen werden kann. Dann sag ich auch nicht, ne Medikamente nehme ich nicht, die haben ja Nebenwirkungen.

    Übrigens ist ein Suizidgefährdeter Mensch in Deutschland direkt in die Psychatrie eingwiesen, um ihn vor sich selbst zu schützen.

    Ich weiß noch wie heute, wie es damals bei mir war. Ich wachte in der Nacht auf und dachte ich sterbe. Ich kannte solche Schmerzen nicht. Aber mein erster Gang war zum Arzt und dann bin ich ein weiteres jahr gelaufen, damit ich eine Diagnose bekomme, die dann auch kam.

    Dann von ignorant zu sprechen, oder wie haben uns an die Schmerzen gewöhnt, kann ich genauso sagen, dass er ignorant gegenüber allen Vorschlägen der Mituser ist. Denn wenn man nicht handelt, kann man nichts ändern.

    LG
     
  9. Melanie_1972

    Melanie_1972 Registrierter Benutzer

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    Hallo Barbara,

    genau da drum ging es den Aussagen. Es wurden ihm verschiedene Dinge angeboten um zu handeln und wenn dann jemand sagt, ne keine Zeit, geht nicht dann frag ich mich, dann kann es nicht so schlimm sein. Meine Gedanken.

    Ich kümmer mich um Termine, damit es vorran geht und ich weiß was ich habe und damit eine Behandlung begonnen werden kann. Dann sag ich auch nicht, ne Medikamente nehme ich nicht, die haben ja Nebenwirkungen.

    Übrigens ist ein Suizidgefährdeter Mensch in Deutschland direkt in die Psychatrie eingwiesen, um ihn vor sich selbst zu schützen.

    Ich weiß noch wie heute, wie es damals bei mir war. Ich wachte in der Nacht auf und dachte ich sterbe. Ich kannte solche Schmerzen nicht. Aber mein erster Gang war zum Arzt und dann bin ich ein weiteres jahr gelaufen, damit ich eine Diagnose bekomme, die dann auch kam.

    Dann von ignorant zu sprechen, oder wie haben uns an die Schmerzen gewöhnt, kann ich genauso sagen, dass er ignorant gegenüber allen Vorschlägen der Mituser ist. Denn wenn man nicht handelt, kann man nichts ändern.

    Und es gibt auch Psychologische Notfallsprechstunden oder Telefone.

    LG
     
  10. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Ich werde das Gefühl nicht los, dass mich Christian ganz heftig an jemanden erinnert, der auch so reagiert wie er. Man Hilfestellung gibt damit er weiss wo er sich hin wenden kann, aber reagiert als hätte man sonstwas von ihm wollen.
    Melanie hat es besser ausgedrückt wie ich.
     
  11. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo ihr Lieben!
    Vielleicht will Christian genau das erreichen, was jetzt passiert, nämlich Unfrieden ins Forum reinbringen.
    Ich bin der Meinung, daß er genug fundierte Ratschläge bekommen hat, ob er sie umsetzt oder nicht, ist seine Sache.
    Wir anderen sollten uns jetzt nicht über dieses Thema in die "Haare bekommen".
    Am besten ist es jetzt, da ja alles gesagt ist, das Thema ruhen zu lassen.

    Ein schönes Wochenende
    LG Josie
     
  12. emina

    emina emina

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    Hm...ich finde egal..was hier im Forum geschrieben wird,ist keiner in irgendeiner Verpflichtung..sich hier rechtzufertigen!..ich habe es schon mal hier reingeschrieben..bezügl.eines anderem Themas.Hier darf alles geschrieben werden..lesen ist dann die eigene freiwillige Sache...ich finde mit Pfeilen zu zielen..passt hier nicht rein..irgendwo ist die Grenze...wir haben alle so viel Leid durch unsere Krankheit..ich finde..hier gehören mehr aufbauende und lustige Zeilen rein...einen schönen Abend..noch..Emina!
     
  13. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Hallo,

    also ich kann Christians denkweise schon verstehen. Jeder hat sienen eigenen Weg mit dieser Erkrankujng (bzw. egal welche Erkrankung) umzugehen und es auf seine Art und Weise zu verarbeiten.

    Allerdings muss ich dazu sagen: wenn man ERNSTHAFTE Suizidgedanken hat, dann gehts einen sehr dreckig und eigentlich sucht man sich dann hilfe!?! Ich weiß wie man sich dann fühlt!

    Christian: an deiner Stelle würde ich mir Hilfe suchen, vielleicht eine Selbsthilfegruppe und dich mit der Erkrankung auseinandersetzen. Das musst du früher oder später.

    Lass den Kopf nicht hängen, es gibt sooooooo viel schlimmeres Leid auf der Welt!

    Ich wünsch dir baldige und gute Besserung!
     
  14. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Ich stehe auch noch ganz am Anfang - PSA, gerade diagnostiziert, 2 Finger sind betroffen, geschwollen, schmerzhaft. Vielen von euch geht es sehr viel schlechter - aber meine Finger reichten mir aus, dringend alle möglichen Ärzte aufzusuchen. Ich weiß, dass es nicht besser wird - nur schlechter - und deshalb schlucke ich mein MTX mit einer gewissen Freude ... bin froh, dass es das überhaupt für mich gibt und dass ich die Chance habe, gut behandelt zu werden.

    Suizidgedanken habe ich nicht - und insofern gibt es da eine Schräglage. Bevor man nämlich so verzweifelt ist, wird man alles mögliche versuchen. So schlimm die Krankheit ist - es gibt doch die Möglichkeit, mit einer guten Behandlung seine Lebensqualität zu behalten. Aber dafür muss man natürlich die medizinischen Möglichkeiten nutzen ... Thai Chi o.ä. ist ja nicht schlecht und kann unterstützen ... aber nichts ersetzen ....
     
  15. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Nicht immer gibt es die Möglichkeit. Mein Rheumatologe sagte mir: wir können im Grunde nichts mehr an Basismedis geben, da habend sie alles durch!" Hinzu kommt, dass ich eigentlich so schnell wie möglich vom TNF weg muss/soll, weil mein Bruder eine ausgebrannte MS hat und ich dadurch ein erhöhtes Risiko dafür habe. Aber wenn Humira nicht geht, dann hab ich nix mehr. Sulfasalazin kaum Wirkung. Arava schlimme Nebenwirkung! Und nun ist mein CRP wieder hoch, so hoch wie noch nie... komischerweise.

    Ich bin verzweifelt, weil mir kein Basismedi bleibt wenn mir Humira "weggenommen" wird. Ich möchte ja auch davon weg, aber ich weiß, dass es dann noch wieder viel schlimmer wird und davor hab ich tierrisch Angst!

    Aber genug gejammert, ich habe trotz alledem nie meinen Humor verloren!
     
  16. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    @Kristina ... ja, das ist doch genau der Punkt: du HAST schon so viel hinter dir! Aber Christian doch nicht - der steht doch noch ganz am Anfang und ich verstehe nicht, dass er gleich Suizidgedanken hat, obwohl er noch gar nicht weiß, wohin der Weg überhaupt führt. Es kann ja auch milde Verläufe der Krankheit geben - mit der richtigen Behandlung - warum soll man die Hoffnung darauf schon aufgeben, bevor man es überhaupt ausprobiert hat ....
     
  17. booky

    booky Registrierter Benutzer

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    Hallo Christian und Forumsmitglieder,
    ich habe den Threat gelesen und widersprüchliche Gedanken.
    Auch wenn es Christian zum Glück bisher nicht so schlimm getroffen hat wie einige andere hier, so sollte man ihn ernst nehmen.
    Ich finde es genau wie einige andere, dass nur der Weg zum Arzt weiterhelfen kann und er sich zumindest vorübergehend Hilfe vom Hausarzt suchen sollte. Allein an Schmerzmitteln kann man doch deutlich stärkeres als Paracetamol geben, das über die schlimmste Zeit helfen kann. Zudem kann er versuchen schneller einen Termin bei einem Rheumatologen zu bekommen. Die Einleitung einer Basistherapie ist enorm wichtig, da es vor allem darum geht die Krankheit zum Stillstand zu kriegen und dafür zu sorgen, dass nicht weitere Gelenke befallen werden. Sicherlich kann es einige Zeit dauern, bis man die richtigen Mittel und Einstellungen gefunden hat, aber durch die heutigen Möglichkeiten können die meisten Rheumakranken ein ordentliches Leben führen. Ich glaube, jeder von uns hat die Angst vor Nebenwirkungen, wenn wir die Beipackzettel lesen und z.T. auch mitbekommen, was andere erlebt haben, aber insgesamt geben sie uns eine große Chance.
    Ich kann auch die Angst vor der beruflichen Zukunft verstehen. Doch gibt es wahrlich die Hoffnung, dass man mit einer guten Therapie auch seinen Job gut machen kann. Sollte es nicht so kommen, dann gibt es z.B. über Integrationsdienste gute Hilfestellungen. Und mit einem Studium in der Tasche, wird man auch andere Berufe als die des Lehrers machen können.
    Wenn die psychische Belastung so stark ist, dann sollte man sich hier unbedingt qualifizierte Hilfe suchen- und das tut eine Vielzahl von Menschen und ist demnach eigentlich etwas ganz Normales. Auch hier kann der Hausarzt zunächst ein guter Ansprechpartner sein, der weitere vermitteln kann. Und selbst wenn ambulante Angebote nicht ausreichend sind und man sich in einer Psychiatrie behandeln lässt, dann braucht man nicht an alte Vorurteile zu denken. Heutige Psychiatrien sind offene Krankenhäuser, die oft eher den Charakter einer Rehaklinik haben. Auf geschlossenen Stationen werden nur wirklich sehr kranke und gefährdete Personen behandelt und Patienten, die an Betten fixiert werden müssen, kommen nur noch sehr selten vor. Nur wenn wirklich eine ganz große Gefahr für die(Mit) Patienten und Mitarbeiter vorliegt. Vielmehr werden viele verschiedene Therapien angeboten, um wieder eine Stabilität für den Alltag zu gewinnen. Auch begleitete Therapien wie Akupunktur, Aromatherapie, Tai Chi werden meistens angeboten. Wenn nötig gibt es auch gute Medikamente, die eingesetzt werden können. Viele sind sehr überrascht, wenn sie einen Einblick in eine moderne Psychiatrie bekommen und sehen, welche Erfolge erzielt werden können. Kann zwar nicht aus Patientensicht sprechen, aber habe seit Jahren einen guten Einblick.
    Wenn zurzeit alles so schlimm ist, dann sollte man vielleicht eher mal im Studium einen Gang niedriger schalten und sich darauf konzentrieren, die Krankheit in den Griff zu bekommen. Das zahlt sich hinterher doppelt aus und ob es ein Semester mehr oder weniger ist, das interessiert die meisten zukünftigen Arbeitgeber selten. Im Studium ist das recht gut möglich, spreche da aus Erfahrung.
    Ich finde, dass man hier im Forum immer gute Unterstützung und Hilfe kommt, wenn man sie braucht und aus vielen Erfahrungen der anderen lernen kann. Ich kann es aber auch irgendwie verstehen, wenn man schon einige gute Tipps bekommt, diese nicht umsetzt und sich dann auch die Forumsmitglieder nicht ernstgenommen fühlen.
    Für alle von uns ist die Krankheit eine Herausforderung und so sollte man sie auch verstehen. Man muss doch alles versuchen, um so gut wie möglich damit zurecht zu kommen und zumindest Teilerfolge haben die meisten hier. Und nur wenn man nichts tut, dann weiß man gar nicht, welche Chancen man gehabt hat. Und die sind für viele mit einer guten Therapie auch ziemlich gut.
    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!
    Booky
     
  18. roco

    roco Guest

    ich möchts mal so sagen, ich kann beide seiten verstehen...:o

    zu christian... er steht (vielleicht) noch ganz am anfang, nichts ist sicher, außer, das er arge schmerzen hat. wenn man mal ganz naiv an die sache rangeht. ich habs auch getan, zum doc gedackelt nach dem motto, gib mir mal ein pillchen oder saft gegen die argen schmerzen....

    der pustekuchen kam sofort... nämlich die diagnostik (welche bei bei mir schon seit jahren läuft- oder besser nicht läuft). natürlich gibts kurzfristig pillchen und säftchen, möglich, das die auch kurzfristig helfen... aber is eben nur kurzfristig.

    nu denkt christian "irgendwas rheumatisches" so wie der eine arzt sagte. er liest sich hier rein und man kanns dann schon mit der angst kriegen. er weiss nicht was er hat.

    vieles passt auf seine schmerzen und was machen viele hier durch (für einen erstmal noch "halbwegs gesunden" schon ziemlich schockierend) also will ers eig. nicht wahrhaben oder macht erstmal die augen zu oder steckt den kopf in den sand. redet sich ein, "sooo schlimm" ist/wird es schon nicht sein bei mir...

    außerdem, diagnostiziert rheuma ist ein ausschlusskriterium für die verbeamtung. soll er das risiko eingehen??? wo man es wirklich als beamter bei chronischer krankheit in deutschland einfacher hat, seid ehrlich. es hängt ne ganze menge dran.

    also fragt er, was euch geholfen hat. sicher wollte er den arzt oder das kh umgehen... und irgendwelche mittelchen und wege hören, das ganze auf eigene faust soweit zu behandeln, das er die zeit bis nach der verbeamtung überbrücken kann.

    woher soll er wissen, das dies nicht möglich ist? am anfang ist man noch "so dumm" und "naiv" und voller angst, wenn man hier reinliest. ich kann mir durchaus vorstellen, das ihm die beiträge IM ZUSAMMENHANG mit seinen schmerzen erst auf solch düstere gedanken bringen.

    andererseits kann ich auch euch verstehen. mir gehts ja genauso... ich bin völlig frustriert, weil ich keine anständige diagnostik bekomme, also auch keine anständige behandlung... ich kann nachts meist nur 30min am stück schlafen, weil ich schmerzen habe, mich ohne noch ärgere schmerzen nicht umdrehen kann, meine hände stocksteif sind und es sich anfühlt, als würde man jedes glied einzeln rausreißen... vom rücken ganz zu schweigen.

    der wenige ungesunde schlaf, der dauerschmerz bringt mich auch oft an den rand der verzweiflung... aber ich habe alles mögliche versucht, hilfe zu bekommen... nun warte ich auf meinen termin bei nem rheumadoc, der erst nach januar sein wird...:eek:

    da kommt einem schonmal die galle hoch, wenn man jemandem begegnet, der seine chancen nicht nutzen mag. aber er wird seine gründe haben. ich könnte es deswegen nachvollziehen...

    aber ich suche ja immer das gute im menschen... bin ich zu naiv?:o

    @ christian... ibuprofen ist wirklich sehr gut schmerzlindernd... ich nehme sie immer beim essen... also zwischen 2 bissen... und 30min vorher (morgens) meine pantozol (magenschutz)
    800mg sind entzündungshemmend UND schmerzlindernd... aber das am besten mit dem hausdoc absprechen...
    ;)

    und nun noch ein "geklauter spruch" hier aus dem forum, ich glaub von heidesand...:a_smil08:

    alles wird gut...:top:
     
    #38 4. September 2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. September 2010
  19. ChristianM

    ChristianM Registrierter Benutzer

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    Bin erstaunt, wieviel hier geschrieben wird und über die ganze Aufmerksamkeit. Kann das aber gerade nicht kommentieren, geht mir zu mies. Kann nur sagen, dass ich hier keinen Unfrieden stiften wollte (dennoch eine sehr phantasievolle Annahme, alle Achtung...) und, dass die Ganze Diskussion sich schon ziemlich von mir abgekoppelt zu haben scheint. Aber das ist ja nicht verboten :)

    Bräuchte wieder eure Hilfe: Gestern und heute ging es mir sehr schlecht. Was ich nun entdeckt habe sind kleine Erhebungen / Verformungen am rechten Ring- und Mittelfinger. Dieselben Erhebungen zeichnen sich, weniger ausgeprägt, auf der linken Seit ab. Was ist das?!!

    Ich glaube, ich MUSS ins Krankenhaus, schon alleine wegen der Schmerzen. Außerdem bekomm ich glaub langsam richtig Panik und mir wird nun wirklich alles andere relativ egal. War heute in einem extremen Loch. Weiß nicht, ob ich mich heute Nacht noch vom Taxi fahren lasse oder morgen mit Bus / Mutter...

    Was werden die im KH aller Voraussicht nach machen? Werden die da direkt ne Diagnose stellen können, oder muss ich da unbedingt vorher noch zum Rheumatologen?
     
  20. Melanie_1972

    Melanie_1972 Registrierter Benutzer

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    Hallo

    also biete Hilfe an. Am besten Bilder von den Dingern machen, denn oft ist nicht mehr akut, wenn jemand darauf schaut. Dann kann oft so schnell keine Diagnose gestellt werden. Dafür sind viele Untersuchungen erforderlich. Am besten dann auch in eine Rheumaklinik gehen, denn ein normales KH ist sicher nicht effektiv genug. Zudem es in einer Rheumaklinik auch Anwendunge und psyhologische Unterstützung gibt. Du brauchst für die Rheumaklinik auch eine Einweisung, die entweder der HA oder der Rheumatologe machen kann. Versuche das mal mit Eis zu kühlen. Das nimmt Schwellungen und Schmerzen

    LG

    Melly
     
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