Lächeln schrieb:
Und diese Diskussion fängt bei etlichen Themen irgendwann in fast identischer Weise an und macht als Mitleserin ziemlich müde.
Ich weiß leider nicht, wer hier mit wem wie und was diskutiert und wie das Zwischenmenschliche hier ist. Mir geht es hier nicht um Rechthaberei oder gar Streit. Dafür empfinde ich das Thema als ZU wichtig. Ich habe jedes Wort aufrichtig gemeint, und ich würde mich freuen, wenn Moni einiges davon beherzigt.
Moni,
doch Tina ich versuche ja die kranke zu verstehn hab auch nix dagegen gesagt.
nochmals ich fragte was ist richtig für sooooooo kranke.
ebn doch zur selbständigkeit nicht zwingen aber mit hilfe dort hin leiten oder sind sie nicht fähig alleine zu leben.
das will ich wissen.sonst verstehe ich dich sehr wohl Tina es ist schrecklich diese Krankheit zu haben und auch schrecklich als angehöriger nicht wirklich was tun zu können.
aber wie gesagt sie selber muss wollen(das meinet ich mit hoffentlich kommt sie zur Vernunft)nochmals ich versuche das beste für die kranke zu tun,aber will ebn wissen wie weit man sie auch selber dem leben überlassen muss.
Das kann man doch so pauschal nicht sagen. Das ist immer sehr individuell, und gerade darum müsst ihr euch mit den Ärzten zusammen setzen.
Was bei JEDER Magersüchtigen gleich ist, ist unter anderem das:
Ich hab zwischendurch gelesen, dass ihr die Tochter oft zum essen ermutigt. Das solltet ihr besser sein lassen, denn es bewirkt IMMER das Gegenteil von dem, was es bewirken soll. Um so mehr ihr zum essen drängt, bittet, bettelt, auffordert, um so mehr wird sie es verweigern.
Ihr müsst die Aufmerksamkeit weg vom Symptom leiten, und das Hungern ist nun mal das Symptom.
Es ist schwer, wenn man sieht, dass da jemand fast verhungert, man fühlt sich machtlos, aber es ist elementar wichtig, nicht zum essen zu drängen.
Ich glaube nicht, dass der Tochter damit geholfen wäre, wieder bei der Mutter einzuziehen. Man kann aber Kompromisse finden. Nahe beieinander wohnen, gemeinsam sich um die Therapien kümmern, viel füreinander da sein.
Da können alle mithelfen. Der Vater, die Mutter, ihr Partner, so auch du.
Bedingung ist eben, eine Therapie zu machen, wo ihr anbietet, dass ihr auch euch selbst mit einbezieht. Das motiviert die Tochter ggf.
Man kann sie nicht zwingen, aber man kann konsequent sein.
Wenn sie sich keine Hilfe holt, kann man ihr erklären, dass ein weiterer Kontakt nur Schmerz, Ohnmacht, Angst und Leid hervor ruft und dass euch das überfordert. Ihr könnt ihr sachlich und in Liebe vermitteln, dass ihr IMMER für sie da seid, wenn sie Hilfe annimmt, denn nur so könnt ihr mit der Krankheit auch umgehen. Andernfalls würde die Krankheit auch Euch ins Loch ziehen.
All diese Dinge kann man bereden, dazu, wie immer wieder erwähnt, die Meinung der Ärzte einholen.
LG Arci