Hinke-Lotta
Neues Mitglied
Seit Ende Februar kämpfe ich jetzt mit unerklärlichen Symptomen, mein Körper macht was er will und ich bin völlig hilflos.
Alles begann mit geschwollenen, geröteten Fingergrundgelenken, dann erschien auf meiner Hand eine große Beule und einige Tage später konnte ich meine Schulter/Arm nicht mehr bewegen. In den nächsten Wochen kamen die andere Schulter, und beide Hüften hinzu.
Inzwischen kann ich kaum noch schlafen, an manchen Tagen nicht laufen, mich nicht allein anziehen und muss oft mit einem Arm Auto fahren (bin berufstätig als Erzieherin).
Ich habe ständige Schmerzen und nur noch erschöpft und müde.
Bis dahin war ich völlig gesund, ganz selten mal auf der Arbeit gefehlt, regelmäßig Sport gemacht und relativ gesund ernährt.
Das einzige gesundheitliche Problem das ich seit ca. zwei Jahren mit mir rumschleppe ist eine Art „Reizdarm“, ich weiß nicht wie es sonst nennen soll. Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung und Krämpfe die kamen und gingen. Eine Darmspiegelung im letzten August war unauffällig, aber mit den Gelenkbeschwerden wurden nun auch die Magen-Darm Symptome immer heftiger.
Bei meiner verzweifelten Suche stieß ich schnell auf den Begriff Rheuma, das wollte ich erst nicht wahrhaben, aber für mich deutet alles darauf hin und der ständige Hinweis schnell zu reagieren, bzw. mit einer Behandlung zu beginnen macht mir große Angst.
Auf viel Druck von mir veranlasste mein HA dann eine Blutuntersuchung. Ergebnis:
CRP nicht erhöht
RF 20
CCP 138
Für ihn immer noch keine klare Aussage, ich soll IBU 600 nehmen, einen Termin beim einzigen Rheumatologen hier in der Nähe würde ich eh nicht bekommen
Ich hab nicht aufgegeben, schlug beinah täglich in der Praxis auf und kämpfte um eine Überweisung mit Dringlichkeitscode - bisher ohne Erfolg. Auch eine Anfrage meines HA mit der Bitte um dringenden Termin beim nächsten Rheumatologen war bisher nicht erfolgreich.
Einen Termin bei einem Orthopäden, den ich kurzfristig ergattern konnte, habe ich am Do, mache mir da aber wenig Hoffnung.
Ich hab jetzt auch von der Möglichkeit erfahren kurzzeitig stationär in eine Rheuma-Klinik zu gehen, habe aber Angst, dass mich dann kein Rheumatologe mehr annimmt, weil ich ja schon diagnostiziert bin?
Kurz und gut, ich habe bisher keine Diagnose und dadurch auch keine „richtige“ Behandlung erhalten, und die Angst dass meine Gelenke, oder auch Organe langsam Schaden nehmen macht mir eine wahnsinnige Angst.
Ich versuche mich von Tag zu Tag zu hangeln, aber besonders meine Arbeit fällt mir immer schwerer. Bisher hab ich´s ohne Krankschreibung geschafft, aber ich glaube diese Woche komme ich nicht drumherum und das macht mir jetzt schon Stress und ein schlechtes Gewissen.
Danke an alle die sich die Zeit nehmen das alles zu lesen und vielleicht ein paar aufmunternde Worte oder Tipps haben
Lotta
Alles begann mit geschwollenen, geröteten Fingergrundgelenken, dann erschien auf meiner Hand eine große Beule und einige Tage später konnte ich meine Schulter/Arm nicht mehr bewegen. In den nächsten Wochen kamen die andere Schulter, und beide Hüften hinzu.
Inzwischen kann ich kaum noch schlafen, an manchen Tagen nicht laufen, mich nicht allein anziehen und muss oft mit einem Arm Auto fahren (bin berufstätig als Erzieherin).
Ich habe ständige Schmerzen und nur noch erschöpft und müde.
Bis dahin war ich völlig gesund, ganz selten mal auf der Arbeit gefehlt, regelmäßig Sport gemacht und relativ gesund ernährt.
Das einzige gesundheitliche Problem das ich seit ca. zwei Jahren mit mir rumschleppe ist eine Art „Reizdarm“, ich weiß nicht wie es sonst nennen soll. Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung und Krämpfe die kamen und gingen. Eine Darmspiegelung im letzten August war unauffällig, aber mit den Gelenkbeschwerden wurden nun auch die Magen-Darm Symptome immer heftiger.
Bei meiner verzweifelten Suche stieß ich schnell auf den Begriff Rheuma, das wollte ich erst nicht wahrhaben, aber für mich deutet alles darauf hin und der ständige Hinweis schnell zu reagieren, bzw. mit einer Behandlung zu beginnen macht mir große Angst.
Auf viel Druck von mir veranlasste mein HA dann eine Blutuntersuchung. Ergebnis:
CRP nicht erhöht
RF 20
CCP 138
Für ihn immer noch keine klare Aussage, ich soll IBU 600 nehmen, einen Termin beim einzigen Rheumatologen hier in der Nähe würde ich eh nicht bekommen

Ich hab nicht aufgegeben, schlug beinah täglich in der Praxis auf und kämpfte um eine Überweisung mit Dringlichkeitscode - bisher ohne Erfolg. Auch eine Anfrage meines HA mit der Bitte um dringenden Termin beim nächsten Rheumatologen war bisher nicht erfolgreich.
Einen Termin bei einem Orthopäden, den ich kurzfristig ergattern konnte, habe ich am Do, mache mir da aber wenig Hoffnung.
Ich hab jetzt auch von der Möglichkeit erfahren kurzzeitig stationär in eine Rheuma-Klinik zu gehen, habe aber Angst, dass mich dann kein Rheumatologe mehr annimmt, weil ich ja schon diagnostiziert bin?
Kurz und gut, ich habe bisher keine Diagnose und dadurch auch keine „richtige“ Behandlung erhalten, und die Angst dass meine Gelenke, oder auch Organe langsam Schaden nehmen macht mir eine wahnsinnige Angst.
Ich versuche mich von Tag zu Tag zu hangeln, aber besonders meine Arbeit fällt mir immer schwerer. Bisher hab ich´s ohne Krankschreibung geschafft, aber ich glaube diese Woche komme ich nicht drumherum und das macht mir jetzt schon Stress und ein schlechtes Gewissen.
Danke an alle die sich die Zeit nehmen das alles zu lesen und vielleicht ein paar aufmunternde Worte oder Tipps haben

Lotta