@ Dittmarsche:
Man kann deine letzten Ausführungen als gläubiger Mensch mit dem Sprichwort zusammenfassen:
"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott." Das heißt, nicht die Hände in den Schoß legen und warten, bis einer alles macht, sondern selber Hand anlegen, so gut es geht.
@ alle:
Es stimmt, man ist selber verantwortlich für sein eigenes Innenleben. Soviel Unglück gibt es ja auch, weil die meisten Menschen meinen, dass der Partner oder gewisse andere sie glücklich machen müssen. Aber das geht nicht. Wenn der Mensch mit sich selber nicht im Reinen ist oder in sich selber zufrieden ist, kann der beste Partner der Welt ihn nicht glücklich machen, so sehr er sich auch anstrengen mag.
Die gläubigen Menschen meinen nicht nur, dass Gott hilft, sondern sie
wissen es, sie haben es
erfahren. Auch wenn sie in Meditation und Kontemplation nicht erfahren sind, können sie Gott erfahren - auf spirituelle Weise wie auch auf materielle Weise.
Mit der Erschaffung der Welt sehe ich es so:
Die in der Bibel beschriebenen 7 Tage sind nur symbolisch. An anderer Stelle steht ja auch: "1000 Jahre sind wie 1 Tag."
Ich glaube, dass beide Theorien ihre Berechtigung haben, die Evolutionstheorie und die biblische Schöpfungsgeschichte. Man kann es so deuten, dass Gott immer da war. Er hat die Welt erschaffen, und da es für ihn keine Zeitrechnung gibt, war es ihm wohl egal, wie lange es dauert, bis die Erde bewohnbar war.
Es begann also mit dem Urnebel, dem Urknall, mit der Entstehung der Planeten. Da aber die Erde anfangs furchtbar heiß war, musste es erst mal 4 Millionen Jahre lang regnen, bis Leben entstehen konnte. Nun sind wir bei der Schöpfungsgeschichte, wo Gott nach und nach Himmel und Erde, Land und Wasser, Tag und Nacht, die Tiere und zum guten Ende den Menschen erschaffen hat. Ich glaube nicht, dass der Mensch aus dem Affen entstanden ist, das ist nur eine nicht beweisbare Theorie. Die Affen waren sicherlich da, und der Mensch wurde erschaffen. So ausgeklügelt wie der menschliche Organismus ist, kann er nicht einfach zufällig entstanden sein. Genauso ist es mit den Tieren. Nur ist der Mensch den Tieren in der Hinsicht voraus, dass er einen Verstand mitbekommen hat, wobei die Tiere nur intuitiv handeln und leben. Deshalb glaube ich nicht, dass der Mensch von Affen abstammt. Der Mensch hat seine persönliche Freiheit mitbekommen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Tiere können zwar auch aggressiv sein, aber solche Bosheiten wie sich der Mensch ausdenken kann, das kann kein Tier.
Woher weißt du, Puffelchen, dass Gott dir keinen Eisbeutel bringen könnte, wenn er wollte? Wenn er mit einem Fingerschnipp Krankheiten heilen kann, wenn er diese ausgeklügelte Welt erschaffen konnte, dann wäre es für ihn ein Klacks, dir einen Eisbeutel zu reichen. Wir wissen nicht, was alles in der geistigen Welt möglich ist, und nur weil wir uns mit unserem begrenzten Verstand das nicht vorstellen können, dürfen wir nicht meinen, dass es dann nicht möglich sei.
Wer hat vor 100 oder 200 Jahren geglaubt, dass es heutzutage so viele wunderbare technische Dinge geben würde? Die Leute von damals, wenn man ihnen von solchen Dingen erzählt hätte, hätten sich an die Stirn getippt und uns für verrückt gehalten. So, denke ich, ist es mit vielen Dingen. Wir können uns nicht vorstellen, dass es das gibt, deshalb meinen wir auch, das gibt es nicht.