Gesund werden.

GSM

Gesperrter Benutzer
Ich habe gerade den Hinweis von Kukana bekommen, dass einige User sich über meine Beiträge eschauffieren und darum bitten, mich zu sperren.
Ich habe der Moderatorin mitgeteilt, dass es für mich kein Problem ist. Wenn es der Fam. Langer nicht passt was ich zu sagen habe, ist es ihr gutes Recht, mich aus diesem Forum auszuschließen. Sollte dieses Forum aber dazu dienen, dass die Autoimmunerkrankten Informationen darüber erhalten, wie sie wieder ein normales, gesundes Leben führen können, werde ich jede Möglichkeit nutzen, auch in Zukunft meinen Senf beizutragen, dass sie es
können.

Gruss

Frank
 
Lieber Frank,
ich habe Kukana nicht geschrieben,
aber ich bin schon lange der Auffassung,
dass Du hier gesperrt werden solltest,
eh Du hier noch mehr Leute, vor allem neue Rheumakranke,
mit Deinen Thesen
verunsicherst. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Du
weißt, was Rheuma ist.
Du brauchst mir nicht zu antworten, das hat sowieso
keinen Zweck.

Aber ich weiß, Du bist zäh, Du kommst bestimmt unter
dem soundsovielten Namen wieder.

Gute Nacht, schlaft alle gut!

Neli
 
Lieber Frank,
ich habe Kukana nicht geschrieben,
aber ich bin schon lange der Auffassung,
dass Du hier gesperrt werden solltest,
eh Du hier noch mehr Leute, vor allem neue Rheumakranke,
mit Deinen Thesen
verunsicherst. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Du
weißt, was Rheuma ist.
Du brauchst mir nicht zu antworten, das hat sowieso
keinen Zweck.

Aber ich weiß, Du bist zäh, Du kommst bestimmt unter
dem soundsovielten Namen wieder.

Gute Nacht, schlaft alle gut!

Neli

Hi Neli,

Du bist ein ältere Dame, die sich mit ihrem Schicksal arrangiert hat. Respekt dafür, aber in diesem Forum sind Menschen, die ihr Leben noch vor sich haben. Menschen, die sich Gedanken machen über ihr Leben, die Kinder bekommen möchten, die eine Familie gründen wollen. Gebe diesen Menschen die Möglichkeit, unabhängig von Ärzten ihr Leben zu gestalten. Deine Generation hat nichts anderes gelernt, ihr hattet nur die Möglichkeit, den Göttern in weiß zu vertrauen.

Gruss

Frank
 
GSM
wie willst du das beurteilen? Wieso wertest du bzw. bewertest du alles? Das steht dir absolut nicht zu.

Lebenserfahrung ,Menschenliebe,Nächstenliebe ,Menschenkenntnis sind eine Sache, und ich muß sagen, das sind Dinge, die ich bei Dir sehr vermisse.
Aber andere Frage noch, warum bist du in diesem Forum? Verstehe ich nicht so ganz.

Anbar
 
Nun schreib ich doch...

Hallo GSM!

Ich habe einige Beiträge schon von dir gelesen, breche dann aber immer irgendwann ab, weil es mir einfach zu anstregend wird!
Bist du der neue Messias? Warum musst du unbedingt den Leuten hier im Forum DEINE "Glaubenssätze" aufzwängen? Ich finde es absolut ok, wenn man die Schulmedizin nicht vertreten kann - das musst du ja auch nicht! Genauso wenig wie andere User hier an Selbstheilungskräfte (o.ä.)glauben müssen!

Ich bin selbst auf eine besondere Art sehr gläubig...ich bete jeden Abend, versuche eine "Heilung" auf allen möglichen und unmöglichen Ebenen neben der Schulmedizin zu erreichen und bin allen "Behandlungsmethoden" ersteinmal offen gegenüber. Vorallem glaube ich auch an die Natur. Ich habe mit der Homöopathie z.B. viele andere Dinge wie z.B. Migräne in den Griff bekommen. Bei Husten mache ich Kartoffelwickel und bei Ohrenschmerzen hilft ein Zwiebelwickel. Beim Rheuma hat es leider nicht geklappt mit Alternativen. Dass heisst aber noch lange nicht dass ich es auch alles ausprobieren muss!
Und selbst wenn...denn was dem einen hilft muss dem anderen noch lange nicht helfen!
Der Glaube (an die Selbst-heilungskräfte) spielt immer eine Rolle bei der Genesung. Da helfen auch die tollsten Pillen nicht, wenn man nicht gesund werden will.
Aber warum möchtest du unbedingt andere bekehren??
Du kannst ja gerne Usern deine Ansichten und Tipps mitteilen, doch wenn jemand das nicht möchte, solltest du das auch respektieren.
Es sind und bleiben DEINE Erfahrungswerte, die nicht 1:1 auf andere übertragbar sind!

Was mich heute dazu bewogen hat hier zu schreiben war das ich eine große Gefahr sehe! Grade in der Anfangszeit einer (rheumatischen) Erkrankung hat man noch große Chancen, dass es-früh erkannt und behandelt- nicht so schlimme Ausmaße annimmt und man mit Glück gut mit der Erkrankung leben kann. Wenn du jetzt aber einem "Neuling" schreibt, er solle auf Ärzte verzichten, er könne "gesund sein" OHNE Medikamente, stellen sich bei mir alle Nackenhaare auf! Weisst du eigentlich was DU damit anrichten kannst??

Ich glaube JEDER hier, der an Rheuma erkrankt ist, würde liebend gern sofort auf alle Medikamente verzichten, wenn es ohne gehen würde!!!
Keiner pumpt sich freiwillig mit schweren Medikamenten zu, weil er grad mal "Lust dazu hat"! Ich würde auch den ganzen Sommer Gänseblümchen pflücken gehen, wenn ich wüsste es würde mir helfen-es hilft aber nicht!

Kannst du das wirklich mit dir vereinbaren, dass evtl jemand wegen deinem Rat nicht zum Arzt geht und dann evtl bleibende Schäden davonträgt??

Wenn man erstmal einigermaßen eingestellt ist und es sich dann auch noch leisten kann, kann man immer noch seine Selbstheilungskräfte aktivieren und dann ja ggf wieder die Medikation reduzieren, wenn es einem besser geht.
Aber du kannst doch nicht vorsätzlich jemandem raten nicht zum Arzt zu gehen!!!
Das finde ich wirklich sehr sehr erschreckend!

Ich habe nicht in dem anderen Beitrag direkt geschrieben, weil ich es nicht ok finde das die Beiträge von Usern dadurch zerpflückt werden.

Ich habe mich nun nicht ausgiebig mit dir beschäftigt und weiß nicht um deine genauen Hintergründe. Soweit ich weiß ist deine Frau betroffen (gewesen) und nicht du selbst. Ich freue mich sehr für jeden, der mit der Erkrankung (noch besser ohne!) gut leben kann!...durch welches "Mittel" auch immer. Das ist eigentlich egal. Denn wie ich schon sagte, was dem einen ein Wundermittel ist, muss den anderen noch lang nicht "heilen"!

In diesem Sinne...

Ich wünsche euch allen eine gute Nacht!

Julia
 
GSM
wie willst du das beurteilen? Wieso wertest du bzw. bewertest du alles? Das steht dir absolut nicht zu.

Lebenserfahrung ,Menschenliebe,Nächstenliebe ,Menschenkenntnis sind eine Sache, und ich muß sagen, das sind Dinge, die ich bei Dir sehr vermisse.
Aber andere Frage noch, warum bist du in diesem Forum? Verstehe ich nicht so ganz.

Anbar

Hi Anbar,

ich bin seit über 2 Jahren in diesem Forum und wer mich kennt der weiß, dass ich ich auf jede ernstgemeinte Frage auch antworte.

Ich bin 46 Jahre alt und es ist mir nicht ersichtlich,warum Du mir o.g. Eigenschaften aberkennst.

Ich bin in diesem Forum, weil ich sicher bin, dass alles, was über die Autoimmunerkrankungen geschrieben wird, absolute Scheisse ist. Meine Erfahrungen, die ich in den letzten 2 Jahren machen konnte, sprechen eine völlig andere Sprache. Meine Absicht ist es, gegen diesen schulmedizinschen Mist anzukämpfen. Niemand, absolut niemand muss sein Immunsystem von den Ärzten kaputt machen lassen, um seine Autoimmunerkrankung los zu werden. Dazu stehe ich und dafür werde ich mit allen Mitteln kämpfen.
Verdammt mich dafür, aber ihr werdet mich nicht davon abhalten können.

Gruss

Frank
 
Ich bin in diesem Forum, weil ich sicher bin, dass alles, was über die Autoimmunerkrankungen geschrieben wird, absolute Scheisse ist. Meine Erfahrungen, die ich in den letzten 2 Jahren machen konnte, sprechen eine völlig andere Sprache. Meine Absicht ist es, gegen diesen schulmedizinschen Mist anzukämpfen. Niemand, absolut niemand muss sein Immunsystem von den Ärzten kaputt machen lassen, um seine Autoimmunerkrankung los zu werden. Dazu stehe ich und dafür werde ich mit allen Mitteln kämpfen.
Verdammt mich dafür, aber ihr werdet mich nicht davon abhalten können.

Gruss

Frank

Ich nochmal schnell bevors ins Bett geht...

Und diese Frage ist ganz ernst gemeint! Warum eröffnest du kein eigenes Forum, wo die Leute die deine Ansichten teilen, oder sich dafür interessieren auf Dich zugehen können??? Dann würden wir uns alle - dich mit inbegriffen - doch eine ganze Menge Aufregung sparen können...

Gute Nacht!
Julia
 
Werter Herr GSM oder Frank124 oder weiß der Geier wie auch immer,
du unterstellst einfach, dass Neli zu einer Generation gehört, die sich nur mit ihrem Rheuma arrangieren können, weil sie den Schulmediziner vertrauen. Das finde ich ziemlich dreist. Gleichzeitig zu behaupten, sie hätte nix als dieses gelernt, finde ich unverschämt und ungezogen.

Du hast Neli nie persönlich kennengelernt, weil du dich trotz Zusage als Frank124 vor dem Treffen gedrückt hast. Du hattest nicht mal soviel Mumm in den Knochen, dich zu entschuldigen, auch nicht dafür, dass andere User das auf Grund von deiner Zusage für dich mitbestellte Kaffegedeck bezahlen mussten.
Neli macht hier vielen jüngeren Menschen (mich eingeschlossen) an vielen Stellen noch was vor.

Neli ist eine Frau mit dem Herz am rechten Fleck und ein warmherziger Mensch. Auf ihre Menschenkenntnis und Erfahrungen vertraue ich und ich hab sie sehr gern. Sie hat Dinge erlebt und erleben müssen, die du und auch ich hoffentlich nie im Leben erleben brauchen und sie ist trotzdem und vielleicht gerade deshalb Mensch geblieben.
Ich wünsche mir, dass es hier viel mehr solcher User wie z.B. Neli gibt.



Mein Eindruck ist, dass du alle verteufelst die sich nicht mit "hurra" auf das von dir Angepriesenen stürzen, sondern der Meinung sind, dass sie sich weiterhin schulmedizinisch behandeln lassen wollen.
Mein Eindruck ist, dass nur das von dir Angepriesene das Nonplusultra ist und alles andere ist schlecht.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass ich leider nicht zu den Usern gehört habe, die Kukana gebeten haben, dich zu löschen. Schade, Chance verpasst.

Ich glaube mich erinnern zu können, dass dir schon als Frank124 geraten wurde, ein eigenes Forum zu gründen. Dort könntest du dich doch samt deines Angepriesenem vollentfalten und würdest nur auf Gleichgesinnte treffen. Vor allen Dingen und das ist meiner Meinung nach viel wichtiger, du müsstest dich nicht mit den "Gestrigen" rumärgern. Sind das nicht wirklich gute Gründe dafür, eine gute Tat zu vollbringen und uns endlich hier in Ruhe zu lassen?

Drum ziehe in Frieden und Mao sei mit dir.

Fruchtgummischäfchen
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo GSM!
Ich habe einige Beiträge schon von dir gelesen, breche dann aber immer irgendwann ab, weil es mir einfach zu anstregend wird!
Bist du der neue Messias?

Hi Julia,

ich bin mit Sicherheit kein Messias.
Vielleicht hast Du ja auch die Beiträge gelesen, in denen es um Nährstoffe wie z. B. Selen ging. Mein Eindruck ist, dass hier die wenigsten wissen, wie wichtig die verschiedenen Nährstoffe für das Funktionieren des Immunsystems sind. Das Immunsystem ist das einzige, dass uns Menschen vor Krankheit schützt. Jedes Medikament kann nur die Symptome bekämpfen, aber es geht darum, dass die Ursache bekämpft wird. Ich habe in diesem Forum schon sehr oft über oxidativen Stress geschrieben, leider habe ich noch keine kreative Antwort auf meine Thesen lesen dürfen. Hier wird nur emotional reagiert, so dass wir in der Thematik nicht weiter kommen.
Wie Du festgestellt hast, bin ich nicht betroffen, aber es darf mich doch nicht ernsthaft daran hindern, meine Erfahrungen weiter zu geben.

Gruss

Frank
 
GSM schrieb:
Niemand, absolut niemand muss sein Immunsystem von den Ärzten kaputt machen lassen, um seine Autoimmunerkrankung los zu werden. Dazu stehe ich und dafür werde ich mit allen Mitteln kämpfen.

1. Niemand muss, da hast du recht. Aber wir dürfen, denn wir dürfen es zum Glück selbst entscheiden.
2. Dann kämpf doch aber nicht hier!!!
 

Fakt ist, dass ich zu einer Generation gehöre, die absoluten Respekt vor Älteren hat. Darum respektiere ich Neli voll und ganz, mit all Ihren Ansichten.

Du, Fruchtgummischäfchen, gehörst für mich zu denen, die absolut keine Ahnung von Autoimmunerkrankungen hat. Du bist eine typische Mitläuferin, die ihre Fahne in den Wind hängt. Ich will Dich überhaupt nicht belehren, ehrlicherweise ist es mir völlig egal, wie es Dir geht. Mein Engagement gilt denen, die ernsthaft an einer Verbesserung ihrer Situation interessiert sind. Wenn Du Tipps geben willst, solltest Du zuerst Informationen sammeln und nicht auf Kaffee-Klatsch-Niveau reagieren.

Gruss

Frank
 
Hallo Corinna,

die Forumsteilnehmer wissen, daß ich mich normalerweise aus dem Forum heraushalte, da es ein Erfahrungsaustausch von Betroffenen ist.

Allerdings war es einer der wichtigsten Beweggründe für den Start von rheuma-online vor nunmehr 7 Jahren, den Patienten mit schweren rheumatischen Erkrankungen das Schicksal zu ersparen, daß es damals mehr als heute gab, was aber immer noch nicht die Ausnahme ist:
Daß sie nämlich

· die Diagnose ihrer rheumatischen Erkrankung zu spät bekamen und damit schon gleich zu Anfang ganz viele Behandlungschancen vertan wurden

· eine gezielte, wirksame Therapie nicht begonnen wurde und damit irreversible, unumkehrbare Schäden an den Knochen und Gelenken eintraten, die zu vermeiden gewesen wären

· zunächst mehrere Schleifen durch alle möglichen alternativen Behandlungsformen durchmachten, bevor sie zuletzt, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war und kurz vor dem Ertrinken stand, dann endlich doch zu einem Fachmann gelangten, der mit einer vernünftigen, wissenschaftlich abgesicherten Therapie begann und endlich die Wende im Erkrankungsprozeß einleitete.


Es ist lieb, daß Günter Dir einen guten Rat erteilen möchte. Ich selber bin noch nicht 57 Jahre alt und verzichte nicht nur deshalb darauf, Dir einen guten Ratschlag zu geben.

Am Herzen liegen mir aber einige Infos, damit Du dann selber entscheiden kannst, was für Dich das Richtige und das Beste ist:

· Es gibt etwa 400 verschiedene rheumatische Erkrankungen, darunter ziemlich harmlose und ziemlich schreckliche, zum Teil sogar ganz schreckliche und lebensbedrohliche

· Die wenigsten dieser 400 verschiedenen Erkrankungen gehen auf Stoffwechselstörungen zurück. Vor allem die schwer verlaufenden, gefährlichen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sind immunologisch bedingt, d.h. das Immunsystem ist – durch verschiedene Ursachen – in seiner Funktion gestört und greift den eigenen Körper an, anstatt ihn vor Feinden von außen zu schützen

· Heilfasten oder eine Umstellung der Ernährung oder vergleichbare Maßnahmen sind bei diesen Erkrankungen nicht wirksam. Es gibt zwar die Beobachtung, daß man beispielsweise mit Heilfasten bei der rheumatoiden Arthritis für einen kurzen Zeitraum, in der Regel kurz nach Beginn des Fasten und für etwa zwei bis vier Wochen danach, eine gewisse Besserung der Beschwerden erzielt, manchmal für diese Zeit auch eine deutliche Symptomlinderung.

· Danach kommt es aber regelmäßig wieder zu einer Verschlechterung, manchmal sogar zu rechten Schubsituationen der Erkrankung, so daß es nach dem Heilfasten schlimmer ist als vorher. Das gilt auch für Heilfastenkuren, die unter professioneller Anleitung und ärztlicher Anleitung in dafür spezialisierten Kliniken durchgeführt wurden (ich kann diese Feststellung mit dem Schicksal von Patienten belegen, die ich wegen eines schweren Schubes ihrer rheumatoiden Arthritis im Anschluß an eine solche Heilfastenkur, auch in dafür sehr bekannten Spezialkliniken, unmittelbar anschließend an das Heilfasten stationär in der Rheuma-Fachklinik behandeln musste)

· Auch sonstige alternative Behandlungsansätze jedweder Form führen nur dazu, daß wertvolle Zeit vertan wird und enorme Chancen verspielt werden, so früh wie möglich Schlimmeres zu verhüten und eine Remission einzuleiten, was heute bei einer ganzen Reihe von selbst schweren entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie bei der rheumatoiden Arthritis (chronischen Polyarthritis) mit einer realistischen Chance möglich ist. Entscheidend ist, daß mit den heute zur Verfügung stehenden wirksamen Behandlungsmöglichkeiten so früh wie möglich begonnen wird.


Ich habe im folgenden einmal die wichtigsten Beiträge aus rheuma-online zu diesem Themen- und Fragenkomplex zusammengestellt.

Nicht berücksichtigt habe ich dabei die mittlerweile fast unüberschaubar große Zahl von Forumsbeiträgen, in denen die Betroffenen selber von ihrem Schicksal erzählen und in denen in der überwiegenden Mehrzahl herauskommt, daß es ein Riesen-Fehler ist, wenn man mit dem Beginn einer gezielten antirheumatischen Therapie zu lange wartet. Und daß es heute in vielen Fällen schicksalsentscheidend ist, ob man gleich zu Anfang zu einem Fachmann kommt, d.h. einem spezialisierten, modern behandelnden internistischen Rheumatologen, oder aber zu einem Arzt, der noch in den Vorstellungen des letzten Jahrtausends denkt und „Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises“ noch auf der Grundlage von Behandlungsideen behandelt, die aus den grauen Vorzeiten der Rheumatologie stammen.


Ich beginne mit einer Antwort, die ich seinerzeit auf eine Frage von Anke aus Schweden gegeben habe. Ich glaube, sie ist immer noch aktuell und trifft Dein Problem im Kern. Anschließend einige meines Erachtens wirklich wichtige neue Erkenntnisse zu dem sogenannten „therapeutischen Fenster“ zu Beginn der Erkrankung und auch einige der neuen und neuesten Erkenntnisse darüber, was eine moderne langwirksame antirheumatische Therapie vermag. Abschließend noch einige Antworten zu Useranfragen, die das Thema auch stark berühren. Dabei sind auch einige Anfragen zu alternativen Behandlungsmöglichkeiten.

Beste Grüße und viel Power, die Du jetzt brauchst, um zusammen mit einem qualifizierten Arzt die Zukunft zu gestalten und Lebensperspektiven zu erhalten.

Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer

quelle

Laßt uns ruhig bleiben. Glücklicherweise leben wir in einer Welt, in der es Meinungsfreiheit gibt, und das ist für mich persönlich und in der Philosophie von rheuma-online einer der höchsten Werte.

Zur Meinungsfreiheit und Toleranz gehört es allerdings auch, daß sie dort endet, wo sie andere in ihrer Persönlichkeit verletzt. Daran sollten wir alle uns immer wieder aufs Neue erinnern und unsere Postings sehr sorgfältig darauf abklopfen, ob wir anderen gegenüber so fair sind, wie wir es von Ihnen uns gegenüber erwarten.

Soviel zum Grundsätzlichen.

Zum Konkreten:

rheuma-online wird Fehlinformation unterstellt, weil wir in unserem Forum Werbung strikt unterbinden. Jeder, der die Methoden kennt, wie in der Vergangenheit und heute versucht wird, das Rheuma-Forum als Marketing-Instrument zu missbrauchen, kann sich zu dieser Thematik seine eigene Meinung machen.

Wer sich zum „alternativen“ Rheumaforum eine Meinung machen möchte, soll es einfach einmal besuchen. Der erste Gruß ist bereits ein Popup mit irgendeiner Werbung, und auch sonst findet man dort eine Reihe von sicherlich wertvollen Links (die Doppeldeutigkeit dieses Ausdrucks ist beabsichtigt).

Ich stehe ausdrücklich dazu, daß wir solche Beiträge wie zu Vektor-Lycopin, den wir gelöscht haben, auch weiterhin im Forum nicht zulassen werden. Ansonsten sind wir hinsichtlich des Forums, was auch alle User wissen, extrem liberal. Im Gegensatz zum „alternativen“ Forum, in dem

„Neue User () von mir manuell freigeschaltet und sofort wieder gesperrt (werden), falls ich etwas finde, was hier nicht her gehört.“ (Originalzitat),

findet eine solche Zensur und eine handverlesene Auswahl von zugelassenen Forumsteilnehmern bei rheuma-online nicht statt.

Eine andere angebliche „Fehlinformation“ ist der Bericht über eine wissenschaftliche Studie, die zu dem Ergebnis kommt, daß eine rheumatoide Arthritis nicht durch psychischen Stress verursacht bzw. ausgelöst wird.

Dazu einige Bemerkungen.

Erstens: Wenn es sich überhaupt um eine Fehlinformation handeln würde, träfe dieser Vorwurf ja nicht die Redaktion von rheuma-online, die schlicht ihre Arbeit gemacht hat und eine wissenschaftliche, in Englisch abgefasste Untersuchung übersetzt und für die rheuma-online-User in einer deutschen Zusammenfassung dargestellt hat. Um eine Fehlinformation würde es sich handeln, wenn wir die Studie falsch wiedergegeben, d.h. nicht korrekt übersetzt hätten. Das ist aber nicht der Fall und auch nicht der Vorwurf. Der Vorwurf richtet sich gegen das Ergebnis dieser wissenschaftlichen Untersuchung, für das rheuma-online aber nicht verantwortlich ist.

Zweitens: Unabhängig davon stehe ich für die Information, die durch diese Studie vermittelt wird, auch inhaltlich ein.

Wir haben vor vielen Jahren, als ich noch in der Abteilung Rheumatologie der Medizinischen Hochschule Hannover tätig war, eine Doktorarbeit zu genau dieser Thematik durchgeführt (betreut wurde dieser Doktorand von Prof. Dr. Dr. Hans-Heiner Raspe, der nicht nur ein Rheumatologe, sondern auch noch ein Soziologe und ein Sozialmediziner ist und mit Sicherheit einen sehr offenen Blick für die psychosozialen Zusammenhänge bei der Ursache und Auslösung chronischer Erkrankungen hat). Diese Arbeit kam seinerzeit zu dem identischen Ergebnis, daß nämlich eine rheumatoide Arthritis nicht durch psychische Faktoren, genauer „life events“ = lebensverändernde Ereignisse verursacht oder ausgelöst wird.

Drittens und extrem wichtig: Wir reden an dieser Stelle über die Ursache einer rheumatischen Arthritis.

Darüber wissen wir heute sehr viel, und wer rheuma-online gerade in den letzten Monaten aufmerksam verfolgt hat, kann dort mitreden. So steht heute mit großer Sicherheit fest, daß es genetische Risikofaktoren für eine rheumatoide Arthritis gibt (insbesondere die sogenannten „shared epitopes“ wie HLA DR4, speziell HLA DRB1*0404 oder 0401) und daß zusätzliche Faktoren (ganz neue Erkenntnis: z.B. auch das Zigarettenrauchen) die Entstehung einer rheumatoiden Arthritis hervorrufen. So ist bei Rauchern das Risiko, an einer rheumatoiden Arthritis zu erkranken, um den Faktor 2 erhöht, bei rauchenden Patienten mit shared epitopes ist das Risiko sogar 16-fach erhöht.

Wir reden bei der Frage der Ursachen einer rheumatoiden Arthritis nicht über Faktoren und Umstände, die bei einer Patientin oder einem Patienten mit einer manifesten, etablierten rheumatoiden Arthritis die Krankheitsaktivität und den Krankheitsverlauf beeinflussen.

Hier stehen psychosoziale Faktoren als Einflußgrößen völlig außer Frage. Wer hierzu ebenfalls rheuma-online sorgfältig verfolgt, findet dazu eine ganze Menge an Informationen. Ein Beispiel ist der Bericht von Elke Gurschke vom Freitag, 27.01.2006 (Depressionen: zusätzlicher Risikofaktor bei RA! Begleitende Depressionen erhöhen das Sterblichkeitsrisiko bei Patienten mit RA.). Gerade in letzter Zeit beschäftigt sich die Wissenschaft intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Immunsystem und Psyche, insbesondere auch mit den Zusammenhängen zwischen Streß und seiner Bedeutung für immunologische Erkrankungen.

Wenn wir in den rheuma-news von r-o über eine Studie dänischer Wissenschaftler berichten, wird damit keinesfalls

„ in der offiziellen Information auf R.-O. (d. h. vom Team um Priv Doz Dr med Langer) völlig ignoriert, dass viele Patienten im Forum berichten, dass ein neuer Schub durch Stress ausgelöst wird.“ (Zitat aus dem „alternativen“ Forum).

rheuma-online differenziert nur ein bisschen genauer und unterscheidet, so wie es auch für eine wissenschaftliche und inhaltlich korrekte Auseinandersetzung mit dieser sehr wichtigen und ebenso schwierigen Thematik elementar ist, zwischen der Ursache der Erkrankung und der Ursache bzw. der Auslösung von Krankheitsschüben. Das sind aber zwei ganz unterschiedliche Dinge.

Viertens: Unzweifelhaft ist auch, daß sich mit psychologischen und psychoedukationen Interventionen, z.B. durch Gruppentherapien oder auch durch eine Patientenschulung, der Verlauf einer rheumatoiden Arthritis günstig beeinflussen läßt. Eine Heilung ist durch solche Maßnahmen aber nach allem, was wir heute wissen, nicht möglich.

Echte Remissionen mit einem Stillstand der Erkrankung und einem Stop der im Röntgenbild sichtbaren Gelenkzerstörung sind leider nur durch wirksame Medikamente zu erzielen, wobei ein sicherer Beweis für eine solche Wirksamkeit nur für Substanzen aus der Gruppe der langwirksamen Antirheumatika vorliegt (krankheitsmodifizierende Substanzen, DMARDs = disease modifying antirheumatic drugs).

Wer anderes behauptet, handelt unethisch und versündigt sich am Schicksal von Patienten, denen vieles erspart bleibt, wenn sie nicht auf Quacksalberei hereinfallen und so schnell wie möglich und so kompetent wie möglich mit den richtigen Medikamenten behandelt werden.

Fünftens: Da ich keine einzige Aktie irgendeines Pharmakonzerns besitze und auch sonst keinen finanziellen Profit daraus schlage, wenn ich Patienten mit wirksamen Medikamenten behandele (das Gegenteil ist im übrigen der Fall: Der Kassenarzt ist heute permanent von Regress bedroht, wenn er seinen Patienten wirksame, aber zugleich oft auch teure Medikamente verschreibt), kann man mir es getrost glauben, daß ich meine Patienten am liebsten mit Zitronenbonbons, Waldmeisterextrakt, bei Neumond gewonnenem Schneckenschleim von Nacktschnecken aus der mittleren Westeifel, der durch sieben 32-jährige, barfüßige Jungfrauen nach einem altindischen Rezept aufgekocht wird, und ohne ein einziges „chemisches“ Medikament heilen möchte. Wenn es dazu nötig wäre, würde ich mir dafür sogar eine Glatze rasieren lassen.

Da aber alle „alternativen“ Ansätze bislang bei der Therapie der rheumatoiden Arthritis versagt haben und bei einer Vielzahl von Patienten, die sich allein darauf eingelassen haben, eine grauenhafte Spur der Gelenkverwüstung hinterlassen haben, darf ich meine spärlichen Haare noch behalten.

Schade eigentlich, da ich für das Alternative immer schon ein Faible hatte. Allerdings für das Alternative mit Stil und für Alternativen, die auch echte Alternativen und keine Bauernfängerei sind.
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Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer

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Glücklicherweise sind rheuma-online-User klug genug, um sich auf bestimmte Beiträge im Forum ihren eigenen Reim zu machen.

Deshalb werden wir diesen Thread zunächst schlicht weiter beobachten.

Ein Hinweis an alle sei aber erlaubt: Dieses Forum hat keinen Platz für mehr oder weniger verdeckte oder versteckte kommerzielle Interessen. Und schon gar nicht für Geldmacherei mit dem Leid von kranken Menschen.

Diese Bemerkung bezieht sich selbstverständlich nicht auf das Basenpulver von Dr. Auer. Ich kenne es nämlich nicht, und allein schon deshalb bin ich heilfroh über dieses Posting, denn auf diese Weise habe ich etwas für meine Weiterbildung getan und etwas Neues kennengelernt, auf das die Rheumatologie schon lange gewartet hat.
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Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer

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"Schulmedizin" und Homöopathie sind keine Alternativen, die sich ausschließen.

Sicher ist, daß bei schweren entzündlich-rheumatischen Erkrankungen eine homöopathische Behandlung allein nicht ausreicht. Wir haben vor vielen Jahren einmal im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie in Zusammenarbeit mit einer Universitätsklinik und mit ausgewiesenen homöopathischen Ärzten bei der chronischen Polyarthritis / rheumatoiden Arthritis einen solchen Versuch gemacht. Die Studie mußte damals beendet werden, weil die homöopathisch behandelten Patienten aus der Studie wegen der unzureichenden Wirksamkeit dieses Therapieansatzes ausstiegen.

Es gibt aber eine ganze Reihe von Patienten, die von einer begleitenden homöopathischen Behandlung parallel zu einer "schulmedizinischen" Therapie profitieren. Aus meiner Sicht spricht nichts gegen einen solchen kombinierten Behandlungsansatz. Voraussetzung dafür sind allerdings verständige Homöopathen, die die wissenschaftlich begründete Medizin nicht vorab verteufeln und zulassen, daß Patienten mit bewiesenermaßen wirksamen Medikamenten behandelt werden.

Im übrigen: Wenn heute in Deutschland ein Patient den Vorschlag gemacht bekommt, mit einem biologischen Medikament wie Remicade behandelt zu werden, und er ist zugleich nicht Privatpatient, sondern Kassenpatient aus der Ulla-Schmidt-Abteilung, sollte er sich nicht dagegen sträuben, sondern zur Kenntnis nehmen, daß er gerade mindestens einen Fünfer im Lotto gewonnen hat. Also: Kein Grund zur Sorge, sondern zur Freude!

Ich wünsche viel Erfolg bei der geplanten Therapie.
__________________
Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer

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„… da sei die frage berechtigt, wie krank ist unsere gesellschaft wirklich? …“

Wenn ich die Postings von tneo lese, frage ich mich das auch.

Die positive Botschaft: Dieses Forum ist gesund. Denn es kann solche Beiträge wie die seinen/ihrigen aushalten. Deshalb haben wir auch der Versuchung widerstanden, dem Druck vieler User nachzugeben und diesen Thread einfach aus dem Forum herauszunehmen. Ich denke, es ist besser, sich mit diesen Dingen aktiv auseinanderzusetzen, anstatt sie einfach zu unterdrücken. Glücklicherweise sind hier User, die kritikfähig und urteilsfähig sind. Und wissen, was hier für ein Quatsch verbreitet wird, wenn es heißt:

„Die nächste Stufe mit dem Medikament: Methotrexat** (MTX ) ließ ich ganz weg, denn dieses Medikament hätte mein Immunsystem derart geschwächt, dass ich vielleicht keine Schmerzen mehr gehabt hätte, dafür aber an jeder anderen harmlosen Infektion hätte womöglich sterben können oder zumindest unnatürlich lange und schmerzhaft darunter gelitten hätte. Ergo hätte mich eine weitere Therapie in der Rheumaklinik zum Krüppeln gemacht, … „

[wieso eigentlich „anderen harmlosen Infektion“? Ist der Verfasser / die Verfasserin der Meinung, die rheumatoide Arthritis sei eine „harmlose Infektion“? Ob da die Heilpraktikerin richtig verstanden wurde? Oder ob er/sie selber daran glaubt?]

[Anmerkung 2: Ich glaube, nun ist es an der Zeit, einzufordern, daß Ulla Schmidt den diesjährigen Verdienstpreis des Deutschen Reformhausverbandes zurückgibt, mit dem sie erst kürzlich ausgezeichnet worden ist (siehe das Editorial vom 1. April). Wenn es in ihrem System inzwischen so weit gekommen ist, daß Patienten in Rheumakliniken zu Krüppel gemacht werden …]

Ich habe lange überlegt, ob ich auf diesen Beitrag überhaupt reagieren sollte. Als ich mich dann entschieden habe, nicht einfach kommentarlos alles so stehen zu lassen, was hier in diesem Thread so an Unfug verbreitet wird, habe ich mindestens genauso lange überlegt, ob ich nicht zur Veranschaulichung dessen, was so ein Glaube an die sogenannte Heilung durch eine Weihrauch- oder Papaya- oder wer-weiß-nicht-was-Therapie mit Menschen alles anstellen kann, an dieser Stelle Fotos von Patienten plazieren sollte, die zu Krüppeln geworden sind, gerade weil sie auf wirksame Therapien verzichtet haben und auf Behandlungs-Ideologien anstatt auf tragfähige, jederzeit beweisbare und nicht nur glaubbare therapeutische Konzepte gesetzt haben. Ich habe dann beschlossen, es zu lassen, da ich mich mit dieser Form der Auseinandersetzung auf das Niveau begeben hätte, das wir hier im Forum nicht sehen wollen und auch nicht akzeptieren.

Eines ist sicher: Die Weihrauch-Story hatten wir eigentlich bereits zu den Akten gelegt. Diejenigen User, die schon länger dabei sind, wissen, daß schon einmal eine massive Marketing-Kampagne für Weihrauch lief, die sich dann allerdings totgelaufen hat, da Weihrauch in erster Linie denjenigen hilft, die es verkaufen, aber nicht denen, die an einer schweren Erkrankung leiden.

Was ich persönlich menschlich unanständig finde und was mich auch persönlich immer wieder aufs Neue sehr betroffen macht, ist die Beobachtung, wie es skrupellose Geschäftemacher immer wieder aufs Neue versuchen, aus der Verzweiflung von Menschen Kapital zu schlagen. Dies bezieht sich jetzt nicht auf den laufenden Weihrauch-Thread von tneo, denn hier kann ich den bisherigen Texten nicht unzweifelhaft entnehmen, ob es sich dabei um eine ganz besonders perfide Art der Geschäftemacherei handelt oder nur um die ehrliche Überzeugung eines selbsternannten Heilsbringers, dessen Einzelschicksal, wenn es denn nun wirklich so gelebt wurde, eine positive Wendung genommen hat, die sich nach der Erfahrung aus mehr als 20 Jahren rheumatologischer Tätigkeit nun aber leider nicht 1:1 auf den Rest der Welt und den Rest der Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung übertragen läßt. Den Sechser im Lotto hätten wir auch alle gerne, aber vermutlich gibt es hier im Forum keinen, der dieses Glück gehabt hat.

Und da wir uns wegen der Ernsthaftigkeit der Dinge, um die es hier geht, nicht auf unser Glück verlassen können, dürfen und sollten, sollten wir vor allem unseren Usern mit einer beginnenden rheumatoiden Arthritis und einer Erkrankung im Anfangsstadium, wo noch so viel – gerade heute – zu bewirken und zu erreichen ist, klarmachen, daß mancher Weg, der auf Glaube und nicht auf Erkenntnis setzt, zu einem Holzweg, wenn nicht gar zu einem Irrweg werden kann.

Will heißen: Die Prognose einer beginnenden rheumatoiden Arthritis ist heute gut, sogar in vielen Fällen excellent, aber man hat nicht sehr viel Zeit, um das richtige zu tun. Was man in den ersten Wochen und Monaten der Erkrankung versäumt oder an falschen Dingen tut, ist später nie mehr oder nur noch bedingt zu korrigieren. Für Methotrexat oder noch wirksamere Medikamente wie die TNF-alpha-Blocker ist bewiesen, daß sie den Verlauf der Erkrankung aufhalten und im günstigsten Fall alle schlimmen Folgen verhindern können. Für Methotrexat gibt es inzwischen überzeugende Daten, daß es das Leben von Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis nachhaltig verlängert. Für Weihrauch, Papaya oder ähnliche Wundermittel gibt es bisher nur Daten, daß es den Geldbeutel der ohnehin schon finanziell schwer getroffenen und betroffenen Patienten nachhaltig schmälert.

Eine kurze abschließende Bemerkung: Der Stil, der das Posting von tneo über weite Strecken kennzeichnet, ist nicht der, den wir hier im Forum pflegen, denn hier herrscht gegenseitige Achtung und Toleranz, und die reklamiere ich auch für mich als ein Arzt, der zum einen seiner eigenen Profession durchaus sehr kritisch gegenübersteht, sie aber auf der anderen Seite auch mit großer Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit betreibt.

„ … dieses ganze lügenspektakel ist dann die moderne medizin. …“

Was hier lügenspektakel ist, muß erst einmal genau hinterfragt werden. Ich glaube, die Medizin zieht dabei im direkten Vergleich die besseren Karten.

Allen Usern wünsche ich einen angenehmen ausklingenden 1. Mai -

und ärgert Euch nicht allzu sehr – eigentlich sind doch solche Threads wie der diesige das Salz in der Suppe des Forums. Wenn nicht das Problem wäre, daß die Botschaften der selbsternannten Heilsbringer für viele Betroffene, die darauf hereinfallen, so schreckliche Konsequenzen haben. Und ich rede hier nicht allein von Geld oder ähnlichem, sondern rede von verpassten Chancen, einer verpassten Zukunft und großem und zugleich verhinderbarem individuellen Leid.
__________________
Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer

quelle

wer an noch weiteren postings von doc. l. interessiert ist, weiß wie/ wo er sie findet :)

gute nach!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich will Dich überhaupt nicht belehren, ehrlicherweise ist es mir völlig egal, wie es Dir geht.

GSM, Sie schreiben das Sie 46j. sind?!
Wann werden Sie erwachsen???
Viele Ihrer bodenlosen und frechen Komentare zeugen von einer sehr schlechten Kinderstube oder haben Ihre Eltern sich umsonst abgemüht Ihnen etwas beizubringen und Sie waren als Kind schon so verbohrt???


Mein Engagement gilt denen, die ernsthaft an einer Verbesserung ihrer Situation interessiert sind.


Na, das ist doch mal ein schlauer Satz!!
Ist Ihnen denn noch nicht aufgefallen, das wir Ihrer Meinung nach, gar keine Verbesserung möchten??? (zumindest solange bis Sie uns fundierte Beiweiße zeigen können)
oder was glauben Sie woher die Große Resonance auf Ihre ganzen Beiträge herrührt???
Vielleicht fällt ja nun endlich auch bei Ihnen der Cent (Groschen) und
Sie lassen uns hier endlich in Ruhe!!!

Übrigends finde ich die Idee das Sie ein eigenes Forum aufmachen sollten genial, und wer weiß vielleicht schaffen Sie es ja mal, wenn Sie so weise und erfahren sind wie unsere liebe Neli, auch handfeste Beweiße vorzulegen und bekommen dann auch noch den Nobelpreis, dann können Sie sich ja rühmen wie Stur wir hier bei Rheuma-Online waren, Sie wollten uns alle erretten und wir dummes Volk haben Sie nicht gelassen!!

Und jetzt benehmen Sie sich doch auch mal wie ein 46j. Mann der mit beiden Beinen im Leben steht und gehen Sie dort hin wo Sie willkommen sind!!


Ich habe Sie absichtlich per Sie angesprochen, denn ich habe die Freiheit und das Recht mir die Personen auszusuchen die ich mit dem DU anspreche und zu dieser Kategorie Mensch gehören Sie bei weitem nicht.

mit freundlichem und Tschüß
Elke

Dies war mein letzter Beitrag zu GSM, Frank124
 
Hallo Frank,


Sollte dieses Forum aber dazu dienen, dass die Autoimmunerkrankten Informationen darüber erhalten, wie sie wieder ein normales, gesundes Leben führen können, werde ich jede Möglichkeit nutzen, auch in Zukunft meinen Senf beizutragen, dass sie es
können.
Gruss
Frank

da Du schon länger im Forum bist(mit wievielen Namen eigentlich? :rolleyes: ) frage ich mich, warum Du bis jetzt nicht verstanden hast, kannst, willst, worum es eigentlich geht.

Daß Du jede Möglichkeit nutzt wird Dir jeder glauben...


Meine Absicht ist es, gegen diesen schulmedizinschen Mist anzukämpfen. Niemand, absolut niemand muss sein Immunsystem von den Ärzten kaputt machen lassen, um seine Autoimmunerkrankung los zu werden. Dazu stehe ich und dafür werde ich mit allen Mitteln kämpfen.
Verdammt mich dafür, aber ihr werdet mich nicht davon abhalten können.
Gruss
Frank

Oh, da hast Du etwas missverstanden, es hält Dich niemand ab, aber kannst Du nicht woanders kämpfen? Also mit denen, um die es Dir geht? :rolleyes:

Da das Kämpfen offensichtlich Dein Lebensinhalt ist, wie wäre es mit Kampfsport? Dann kannst Du solange auf den Boxsack schlagen, bist Du weiße Mäuse oder Ameisen siehst. Oder wie wäre es mit östlichen Kampfsportarten? Bei denen wird u.a. auch die Geisteshaltung geschult *fg*



Eins meiner Lieblingszitate:

Frank124 schrieb:
Glaube mir bitte, dass ich froh bin, dass es die Schulmedizin gibt. Sollte ich irgendwann, auf Grund meiner schei... Raucherei, einen Herzinfarkt bekommen, werde ich bestimmt keine Ameisen essen, sondern schnellstmöglich einen Kardiologen konsultieren.

Gruß

Frank

Ja, ja...diese Götter in Weiß sind schon doof...aber zum Glück gibt es sie, wenn jemand fahrlässig sein eigenes Leben gefährdet.

Gruß
Sabinerin
 
Hallo,

ich hab mich nicht beschwert, aber auch ich bin der Meinung, das du noch nicht verstanden hast um was es geht. Ich nenn jetzt den Beitrag von LucaMateo, die gerade verzeifelt versucht ihre schmerzen loszuwerden, was man auch verstehen kann. Sie ist Mutter und auch noch neu im Gebiet und braucht dringend rat und hilfe und das nicht auf seelischem Weg. Durch Selbstheilung wird man die Schmerzen nicht los.

Das einzigste was sie später lernen wird, mit den Schmerzen umzugehen bzw. irgendwann mal einpaar Tage schmerzfrei zu haben. Aber auch nur wenn man ihr geholfen hat und ohne Medikamente geht das nun nicht. Und man kann nicht jahre warten, bis mal eventuell ein Selbstheilungsprozeß eintritt. Das geht nicht, dafür braucht meine Familie uns! Sie ist neu hier, sie würde alles glauben um gesund zu werden. Wie ich am Anfang auch. Aber noch heißt es die Krankheit ist unheilbar. Oder warum sind die meißten Ärzte ratlos wie sie uns helfen sollen. Wenn es so einen Selbstheilungsprozeß geben würde, dann bräuchten wir alle keine Ärzte!

Ich glaub nicht wirklich, das du weißt was schmerzen sind. Schmerzen tun höllisch weh und man kann sich teilweise nicht mehr bewegen. Und da bleibt keine Zeit um dinge auszuprobieren, die so und so nicht die Schmerzen abschaffen. Also mach dich doch bitte mit der Krankheit erst vertraut und richtig. Bzw. übernimm die Schmerzen mal von uns, vielleicht redest dann nicht mehr solchen schmarrn. Ich geb meine Schmerzen ungern ab, das kannst mir glauben, aber in deinem Fall würde ich echt mal ne Ausnahme machen.

LG Mamaela
 
aber kannst Du nicht woanders kämpfen?

hallo leute, hallo sabinerin,

nein, kann er nicht! Im Krebsforum geht nicht, das liegt auf der Hand. Im Arthroseforum geht auch nicht, das ist tagelang tot. Aber hier, ja hier ist das Publikum, das er sucht. Erstens ist dies ein lebendiges Forum mit täglich, ja fast stündlich neuen Beiträgen. Dieses Forum ist sehr lebendig und stark frequentiert, hier werden die meisten möglichen Kunden gefunden und es hat die wohl höchste Besucherzahl.

Hier ist die Chance am größten sein Produkt bekannt zu machen, wenn auch heimlich und es ist für sein Produkt nur förderlich wenn er gelesen und nicht ignoriert wird.

Am meisten schadet es, wenn er 0 Antworten bekommt. Das kann er sich nicht leisten.


Und zweitens ist dies genau das Publikum das er sucht: Alt und gutgläubig. Nur, leider Gottes, wird dabei übersehen, daß die Patienten mit Autoimmunkrankheiten immer jünger werden und somit auch kritischer sind und verstecktes Ködern sehr schnell durchschauen. Leider.

herzlichst grummel und schönes, schmerzfreies Wochenende
 
Ich habe gerade den Hinweis von Kukana bekommen, dass einige User sich über meine Beiträge eschauffieren und darum bitten, mich zu sperren.
Ich habe der Moderatorin mitgeteilt, dass es für mich kein Problem ist. Wenn es der Fam. Langer nicht passt was ich zu sagen habe, ist es ihr gutes Recht,

Hallo?

Du sagst daß sich einige user beschweren und darum bitten würden dich zu sperren? Wieso schwenkts du geschickt um und sagst:"wenn es der Fam. Langer nicht paßt..."

Das ist versuchte Manipulation um den Eindruck zu erwecken, die Forenbetreiber würden eine Zensur ausüben. Richtig?

grml
 
jep genauso seh ich es auch, nur wenn man nicht drauf reagiert, ist blöd gegenüber den neuen. Aber löscht man beispiel seine Beträge aus den Thread raus, wäre eine gute Alternativlösung, somit kann er nicht viel anfangen.

Allerdings wenn es ja ein Selbstheilungsprozeß für uns geben sollte,dann müßte es ja für die krebspatienten auch geben, dann sollte er sich auch zu den Krebspatienten mal gesellen, mal schauen, wie lange die sich das gefallen lassen.


LG Manu
 
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