Okay, das hilft mir schon mal ein großes Stück. Ja, genau das ist die Crux, daß ich zwar immer Schmerzen habe, aber bis jetzt beiß ich mich durch und bin zufrieden. Ich kenne einen jungen Menschen in meinem Familien-Umfeld, der todkrank ist, also da kommt einem die eigene Krankheit wie eine Lappalie vor.
Andererseits habe ich seit einiger Zeit aufgrund der Medikamente neurologische Ausfälle...
Ich fühl mich auch überhaupt nicht behindert, ich nehme ja MTX. Aber angenommen, irgendwann (in vielen Jahren) kann ich aus irgendeinem Grund die Basismedikamente nicht mehr nehmen - und mir geht es zunehmend schlechter. Ist es nicht besser, die Krankheit ist schon vor Jahren mit einem geringen GdB - von mir aus 10 - dokumentiert? Alle Welt redet auf mich ein, daß das besser wär...
Ich muss dazusagen, daß andere mit meinen Beschwerden wahrscheinlich auch schon auf allen Vieren gingen, da meine Physiotherapeuten mir eine Schmerzschwelle bestätigen, die sie bei keinem anderen Patienten kennen.
Eigentlich wär mir lieber, ich unternehme in diese Richtung erst dann was, wenn ich mich nicht mehr bewegen kann ;-/
Wenn es eh' wurscht ist, wie lange ich schon krank bin.
Mir gehts vor allem darum, ob mich dieser Verlauf im Hinblick auf einen früheren Renteneintritt irgendwas bringt. Theoretisch müsst ich noch unmenschlich lang bis Mitte 60...
Vielen Dank für eure Hilfe
Elgru