Hallo, ich bin neu hier im Forum
Zunächst einmal bin ich sehr positiv überrascht, daß es ein solches Forum gibt, in dem man sich über seine Krankheit mit anderen Betroffenen austauschen kann.
Ich möchte mich kurz bei Euch vorstellen. ich bin fast 40 J. alt und seit acht Jahren alleinerziehende Mutter vierer Kinder, die im Juli 12J. , 2 x 10 J. und 7 J. alt werden.
Seit über 20 Jahren leide ich an Rückenschmerzen. Bisher konnte kein Orthopäde eine Abnormalie an der Wirbelsäule feststellen. Seit einigen Jahren , bzw. Monaten kamen und kommen vielerlei anderer Beschwerden hinzu, wie starke Kopfschmerzen, fast ununterbrochen, starke Rückenschmerzen im Schulter, Nacken und Halsbereich, sowie in den Hüften, starke Schlaflosigkeit, schlafe oft Nächtelang nicht oder nur 3 STuden , längstens, neuerdings habe ich nachts nicht nur diese Schmerzen, sondern wache auch und meine Hände sind eingeschlafen oder kribbeln stark, ich muss oft ohne ersehbaren Grund weinen us.w. Heute hatte ich nach 5 Monatiger Wartezeit endlich einen Thermin bei einem NEurologen, Psychologen, Psychotherapeuten, der auch Gutachten für Gerichte erstellt. Ich musste einen Fragebogen ausfüllen, um meine Beschwerden darzustellen. Als er mich betastete an sämtlichen STellen, hatte ich überall diese starken Beschwerden. ER sagte , ich hätte eine Fibromyalgie. Ich sah ihn erstaunt an, weil ich mit dieser Bezeichnung nichts anfangen konnte. DAraufhin meinte er , wenn Orthopäden nichts mehr an der Wirbelsäule feststellen können, dann tippen sie meistens darauf. Ausserdem sagte er , sie haben auch alle Symptome dafür. ER fragte, ob ich unter Depressionen leide. Darauf sagte ich, nein und habe diese Schiene völlig abgestritten, weil ich das nicht mehr hören kann, ich fühle mich dadurch nicht vollwertig mit meiner ERkrankung anerkannt. Hinzu kommt, daß ich ihm erzählte, daß mein Ex Mann , nachdem ich aus Hamburg nach FLensburg gezogen bin mit den Kindern, er dadurch mehr Unterhalt zahlen musste, dies nicht wollte, stellt er einen Antrag vor Gericht, für das alleinige Sorgerecht meiner Kinder, obwohl er nie etwas mit den Kindern zu tun hatte, er war nie zu Hause und kümmerte sich auch nie umd die BAbys. Er begründete damals seinen Antrag damit , daß ich psychisch unzurechnend sei , auf GRund meiner kindlichen ERfahrungen. Daraufhin wurde ein psychologisches Gutachter erstellt, was besagte, daß ich nicht an einer psychischen Krankheit leide, ich konnte mich sehr gut verstellen. Jedoch hätte ich sehr grossen Bedarf mit einer Psychologin zu sprechen, um evt. Dinge noch aufzuarbeiten. Doch jetzt habe ich bei dem Neurologen den Eindruck hinterlassen, ich sei kern gesund und hätte auch keine Probleme, obwohl das nicht so stimmt, denn ich weine sehr viel in der Nacht und habe grosse Sorgen. Doch ich habe mich einfach nicht getraut, ihm das zu sagen, weil ich Angst habe , um meine Kinder, wenngleich ich sie bisher alleine grossgezogen habe und das Gutachten nur positiv berichtet und ich das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht bekam.
Die zweite Sache ist die, ob ich wenn zu dem Neurologen auch in Psychotherapie gehen sollte. ich habe hier gelesen, man könnte z. g. Z. evtl. sogar einen Antrag auf Rente stellen oder einen Behindertenausweis beantragen. Wenn dieser Neurologe, den ich nun aufgesucht habe, diese Gutachten auch schreibt, bin ich dann mit der Psychotherapie auch richtig bei ihm oder sollte ich mir lieber eine andere Psychologin suchen, um dann aus verschiedenen Händen Berichte fürs Gericht zu haben?
Entschuldigt bitte, es sind so viele Fragen auf einmal, aber vielleicht kann der Ein oder Andere hier mir bei irgendeiner Frage weiter helfen? ich würde mich sehr freuen. Ganz liebe Grüsse an Euch alle und gute Besserung, maja
