Ich bin im KH gewesen weil ich extreme Unterbauchschmerzen hatte und seit ein paar Tagen nicht mehr aufs Klo könnte....wurde mit Tatütata in KH gebracht weil die Sanis befürchtet hatten dass es der Blinddarm sein könnte und die den kürzesten Weg in ein KH gewählt haben....leider....
Mir wurde mehrfach Blut abgenommen und dann hat man mir gesagt ich habe "Tipi-Topi" Werte und keinerlei Anzeichen auf irgendwelche Autoimmunerkrankungen....
Es scheint als würden meine Erkrankungen verschwinden....
Fürs KFN hab ich noch keinen Termin... leider...
oh oh ... da kommen erinnerungen hoch...
hatte ich auch. und da keine blutwerte auffälligkeiten zeigten hat man mich in die psycho schublade gesteckt.
die tatsache, das du tagelang nicht aufs klo konntest, gibt wahrscheinlich die erklärung.
wurdest du mal am bauch operiert? könntest du verwachsungen haben?
ansonsten versuch ich mal was zu erklären. (sorry, viel text, aber kürzer kann ich nicht)
2006 wurde mir die gebärmutter entfernt, ab ca. einem halben jahr später begannen die probleme. verstopfung und durchfall immer schön im wechsel. man schob es auf die fibro und tat nichts. 2011 war ich in ner theumaklinik. bekam infusionen mit morphinen. am tag nach meiner entlassung kam ich dann mit blaulicht in die klinik, wegen VA blinddarm - wie bei dir. keine verdächtigen blutwerte ... bekam ne buscopan und durfte nach hause ... dabei hätte man den grund im arztbrief finden können, morphine machen verstopfung.
ich hatte da schon länger den verdacht, das verwachsungen nach der OP der grund für die schwierigkeiten sein könnten, aber keiner hat mir geglaubt. 2015 hat mir ein arzt sogar geraten, doch einen schönheits-chirurgen aufzusuchen, wenn ich so auf OP´s stünde. dabei hatte ich nur gefragt, ob man nicht entlich mal IN den bauch schauen könnte, ob alles in ordnung ist.
wer nie unter andauernden verstopfungen gelitten hat, weiss nicht, wie schlimm das ist. es wurde über die jahre immer schlimmer. bin oft vom klo gekippt vor schmerzen, konnte kaum noch aus dem haus. ich war irgendwann am ende.
2017 hatte ich dann mal das ganze klo voller blut, deswegen gabs ne darmspiegelung. die konnte aber nicht durchgeführt werden, weil ein "federnder widerstand" weiteres vorspiegeln unmöglich machte.
ein empfohlenes darmröntgen wurde aber nicht gemacht, weil da ja kein blut mehr war.
2018 war ich soweit, das ich es (alles) beenden wollte. in einem anderen forum, als ich das ansprach, gab mir wer eine adresse eines arztes, dem schrieb ich eine mail, ca. ne halbe seite lang.
am nächsten tag hatte ich (per mail) eine vorläufige diagnose, einen termin für eine woche später zu einem bestimmten darmröntgen. dort bekam ich dann den termin zur OP. 35cm darm sind weg, es ist nicht so wie früher, aber besser.
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verstopfungen führen dazu, das sich darmsteine bilden, dort kommt der folgende stuhl nicht vorbei, der stuhl staut sich, dadurch wird der darm auf dauer geweitet. das stört dann wieder den weitertransport des stuhls, neue darmsteine usw...
bei mir hat sich der darm an so einer geweiteten stelle über den folgenden teil des darms gestülpt, daher das blut um klo...
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dieser arzt hat mir gesagt, das viele, die unter reizdarm leiden, wahrscheinlich mit dieser problematik zu tun haben. seit der darm kaum noch geröngt wird, ist diese krankheit kaum noch feststellbar. er hat mittlerweile wöchentlich OPs wegen dieses problems.
grund sind
OPs im bauchraum, wodurch verwachsungen entstehen, die die darmbewegungen und damit die regelmäßige stuhlpassage verhindern...
und das essverhalten der menschen mit immer weniger ballaststoffen, die gebraucht werden, da nur eine bestimmte füllmenge im darm diesen dazu anregt, sich zu bewegen und damit den stuhl in richtung ausgang zu bewegen. und je länger der stuhl im darm verbleibt, umso mehr wasser wird ihm entzogen, was zu kotsteinen führt.
und iwann "will" der darm den ganzen mist dann loswerden, schiesst unmengen wasser in den darm, der stuhl verflüssigt sich und dann hat man durfall.
und das alles (verstopfung und durchfall) unter wahnsinnigen schmerzen
das kann übrigends auch mal lebensbedrohlich werden, wenn es zum darmverschluss oder zum darmriss kommt.
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nach der OP sorge ich mit flohsamenschalen jetzt für genug ballaststoffe und regelmäßgen stuhlgang und bin heilfroh, diesen arzt gefunden zu haben, dem ich übrigends auch nichts anderes erzählt hatte, als allen anderen davor auch. nur hat der meine beschwerden ernst genommen und die richtigen schlüsse gezogen. und mich nicht auf die psycho-schiene abgeschoben.