Wir wissen doch mittlerweile alle, dass Puffelchen viel Ironie hat um selber besser mit vielen Dingen zurecht zu kommen! Wenn die geschlossene Psychiatrie für sie eine Irrenanstalt ist, dann hat man das zu akzeptieren oder man liest es einfach nicht.
Aber ich muss auch dir, liebe Lagune recht geben! Mit psychischen Erkrankungen ist nicht zu Spaßen!!! Meine psychische Problematik kommt jedenfalls nicht von Enbrel, Humira, Cimzia und co.! Sind letztendlich alles Biologica und haben ähnliche Nebenwirkungen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Zwänge davon ausgelöst werden können, denn Zwänge haben einen Ursprung, den man mit Hilfe von Psychotherapie finden kann.
Auch ich bin schon mal in einer geschlossenen Psychiatrie gelandet. Zwar nur für 3 Tage, aber es hat mir zu dem Zeitpunkt geholfen, da sie mich dort mit Valium "ruhig" stellen konnten und das war so hilfreich, dass ich mir bis heute sage, 1 mal und nie wieder! Aber die 3 Tage waren ernsthaft hilfreich, da ich vom Valium schlafen konnte und intensive Beobachtung hatte und mir war das eine große Hilfe!
Ich bin immer noch schwer psychisch krank, bin seit 2,5 Jahren in Therapie und bin ab September für mehrere Wochen in der gefragtesten Psychosomatischen Klinik Deutschlands untergebracht, in der Hoffnung, den Umgang mit den Zwängen etc zu lernen und in den Alltag einzubauen!
Man kann nicht plötzlich von heute auf morgen keine Depressionen haben! Auch, dass suizidgedanken vom Humira kommen, kann ich nicht glauben! Eher ist dies ein Verzweiflungsgedanke der Grunderkrankung bzw überhaupt des schlechten Gesundheitszustandes von Puffelchen. Ich kann den Gedanken gut nachvollziehen.
Wenn man merkt, dass man einen Zwang hat oder Depressiv ist, sollte man den Psychiater aufsuchen. Ich kann euch sagen, es kann gold wert sein einen guten Psychiater zu haben! Und man muss sich dafür auch nicht schämen!
Liebe Grüße
Kristina