Biologische Halbwertszeit
Die
biologische Halbwertszeit, auch Eliminationshalbwertszeit genannt, bezeichnet im speziellen die Zeitspanne
t1/2, in welcher in einem biologischen
Organismus (Mensch, Tier, Pflanze, Einzeller) der Gehalt einer
inkorporierten toxischen oder
pharmazeutischen Substanz durch die Wirkung aller beteiligten biologischen Prozesse (Stoffwechsel, Ausscheidung etc.) auf die Hälfte abgesunken ist.
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In der
Pharmakokinetik bezeichnet man als Halbwertszeit die Zeit, in der die Hälfte des aufgenommenen Arzneimittels verstoffwechselt und/oder ausgeschieden ist. Da sich die biologische Halbwertszeit aus verschiedenen Prozessen zusammensetzt, die teilweise unterschiedliche Konzentrationsabhängigkeiten besitzen, ist sie nicht immer unabhängig von der Ausgangskonzentration des untersuchten Stoffes (vgl.
Plasmahalbwertszeit).