es geht weiter !!!
Hallo zusammen,
es geht weiter in dem Dschungel der Rentnerei *g*.
Also....
Ich hab Bescheid vom Gericht bekommen, das mein behandelter Rheumatologe vor Gericht erscheinen sollte. Zur Zeugenbefragung oder Befunderhebung .
Es wurde dann schriftlich eingereicht , so das der Gerichtstermin wieder abgesagt worden ist, und auch mein (unser, ich nenn die Anwältin jetzt nicht immer mit) Erscheinen nicht notwendig war.
Alle behandelnden Ärzte und Psychologen wurden angeschrieben, teils mit Bewertung der Arbeitsfähigkeit, teils ohne ( ist verständlich, da es einer gutachtertätlichen Bewertung ähnelt und die Ärzte ja "nur" um Befund gebeten worden sind)
Auf Geheiss der Gerichtes ist ein neues Gutachten für mich angezettelt worden.
Ich soll ( Termin wird noch bekannt gegeben) mich dann zum Termin in das Knappschaftskrankenhaus in Recklinghausen einfinden. Welche Fachrichtung sich der Gutachter befindet, kann ich aus dem Schreiben leider nicht herauslesen.
Was ichaber lesen konnte, hat mich zwar erst etwas umgehauen, aber im Nachhinhein als Positiv gewertet.
U.U. soll ich bis zu 3 Tage stationär dort verbleiben. Was ja eigentlich gut ist, erstens kann man von einer intensiveren Begutachtung ausgehen, 2. können die erkennen, das ich öfters Pausen brauche und nicht immer so konzentriert bei der Sache bin,
Alles Dinge , die man ja eigentlich während eines GEspräches gar nicht so darstellen kann.
Aber es wird auch erwähnt, das man ambulant dort verbleiben kann. da würd ich das stationäre schon vorziehen ( die kosten für die Unterbringung werd ich aber dem Gericht aufdrücken)
Also lass ich mich erstmal überraschen, wann der Termin ist, wie beurteilt werden soll und und und.....
Wie ging es mir dabei?:
Hmmm...*grübel* Ehrlich gesagt, als ich die dicke Akte in den Händen hielt, war mein Herz am bubbern wie verrückt, war nervös und mir war sauschlecht.
Dann hatte ich alles durchgelesen, etwas sacken lassen und musste sagen, sooo schlecht wie am Anfang, wo alles mit den Gutachtern anfing, war es gar nicht mehr.
Mein Selbstwertgefühl und die Ängste sind gar nicht mehr so tief unten, wie früher.
Ich glaub , man stumpft so langsam ab.
Ausserdem , ich bin schon ganz unten ( materiell gesehen) , mir kann also nichts schlimmeres mehr passieren.
Die , die mir wichtig sind, die nehmen meine Erkrankung und die dazugehörigen Einschränkungen ernst, und das ist mir wichtig.
Das ich mich vor denen nicht mehr verstecken muss, egal ob es Familie, Mann, auch die behandelnden Ärzte sind.
So...ich werd euch dann weiter berichten, wie und wann es weitergeht.
Ich denke mal, das wird noch eine lange Geschichte geben *g*
Hauptsache ich kann mit meiner Geschichte, den Neulingen bei solch einer Sache auch etwas den Schrecken nehmen. Oder das sie lesen, wie so ein Rentenantrag verlaufen kann ( bei einigen geht es auch schneller )
Bis bald ihr Lieben
Eure Kiki