Ich habe auch andere Quellen. Wer sich durchkämpfen möchte liest und übersetzt die entsprechenden Studien auf Pub Med. Komprimierte Fakten in Büchern fanden auch wir nicht, dafür aber viele einzelne. Es gibt also nicht DAS Nachschlagewerk, es gibt aber viele. Einfacher war es, die - für meine Begriffe leicht verständliche - Erklärung von Dr. von Helden zu karpern.
@tilia, in welcher Quelle schaust du den Zusammenhang nach und von welchem Kalziumbedarf gehst du denn aus?
Hallo tilia,Das erkläre doch mal bitte. Danke schön.
Hi Kira,
hier ist ja echt was los! So insgesamt...
Als nicht besonders qualifizierter Forumsnutzerin fällt es mir gerade schwer, da durchzusteigen... Ich bekomme kein Gefühl für den Ton und wo wir nun sind. Schreiben wir aneinander vorbei und meinen Ähnliches oder Dasselbe? Gibt es Unstimmigkeiten? Ich werde nicht recht schlau daraus. Ich versuche nochmal, zusammenzufassen, um was es mir geht:
Zunächst war ich schwer beeindruckt von deiner qualifizierten Recherche und dem, was du alles auf die Beine stellst! Und wie sich nun, nach einer Gedankenschleife (für mich jedenfalls) herausstellt, ist das wieder so.
Ich strauchelte kurz bei Dr. von Helden, dessen Herleitungen mir nicht schlüssig erscheinen, der nach meiner Ansicht Behauptungen aufstellt, die er nicht erläutert. Ich befürchtete, dies wäre dein Arzt.
Nun meinte ich, dir den Hinweis und Link zum Parathormon doch noch einmal eindringlicher geben zu müssen.
Wenn du Vit D schlecht aufnehmen kannst, erscheint es mir logisch, dass du mehr davon benötigst. (die Bemerkung, ich wäre nicht gegen viel Vit D, war auf deinen Fall bezogen, hätte ich deutlich machen sollen). Was für mich nach wie vor nicht geklärt ist: Wie reagiert dein Körper im Gesamtzusammenhang?
Normaler Weise wird bei mehr Vit D auch mehr Kalzium gebraucht. Führst du es nicht über die Nahrung zu, wird es aus den Knochen gelöst. Das ist, so wie ich es verstanden habe, der Mechanismus, den das Parathormon auslöst. Oder ist das bei dir auch anders?
Gleichzeitig hat zu viel Kalzium scheinbar tatsächlich schädliche Auswirkungen (Arteriosklerose etc), besonders, wenn es nicht aus der Nahrung zugeführt sondern supprimiert wird.
Es erscheint mir sehr anspruchsvoll, eine Ausgewogenheit zu finden, wenn man so in die Körpermechanismen eingreift.
Allgemein und insgesamt bin ich noch unentschieden, wie man generell mit Vit D umgehen sollte und was wann dazu eingenommen werden sollte und was auf keinen Fall. Es gibt da einfach zu viele Informationen, finde ich. Ich habe mich momentan für ein Multipräparat entschieden, das sowohl Vit D als auch K, Phosphor, Mg und Kalzium enthält. Das erscheint mir schlüssig. Ich gebe aber zu, dass das eher mein Bauchgefühl ist.
Optimal wäre es wohl, jeweils individuell auf die Blutwerte zu schauen und die Erkrankungen und Bedürfnisse, die jede(r) Einzelne mitbringt.
LG tilia