Diskussionsrunde - ganzheitlicher Coimbra - Ansatz

Servus stray cat,

ich hatte schon vor den Thread beizubehalten und immer mal auf Stand zu bringen.
Ich gehe davon aus, dass ich durchaus auch den einen oder anderen Rückschritt
oder unangenehme Auswirkung berichten werde. Hatte nicht vor das hier einseitig
abzubilden.

Dank dir für's Einfügen der Textpassage und des Bildes. Das ist vielleicht gut im
Buch gelungen den Vorgang nahe zu bringen! Klasse, was?

DAS Buch hat mein Mann durchgeackert. Es liegt jetzt auf meinem Stapel. :peepwall:
Er hat mir davon schon viele Stellen vorgelesen, aber ich kau mich jetzt durch mein
Totholzthema. Komme mir vor wie ein Biochemieborkenkäfer o_O.

Disziplin, naja in außergewöhnlichen Zeiten muss man sein Hirn ja auch mal mit
anderen Inhalten kräftig durchspülen. Man könnte das auch als ne Form von
Realitätsflucht sehen. :batman:
 
Ich mache aus dem allen kein Gebetbuch für mich, das liegt mir nicht so.
Dennoch geb ich mir recht Mühe den Empfehlungen zu folgen, mich zurecht
zu finden und natürlich die ärztlichen Verordnungen / Anwendungen /
Übrungen/ Medikation einzuhalten. Wäre ja Quatsch sonst.

Tatsächlich ist es eine Herausforderung nach einem geglückten Anfang
trotz Anlaufschwierigkeiten eine Panne nicht als "Versagen" zu sehen,
es aber gleichzeitig auch nicht einreissen zu lassen und damit dieses
Ansinnen ad absurdum zu führen.

Nicht bei allem begreife ich bereits den Hintergrund, zumal die diversen
zugrunde liegenden Ansätze, die in meinen Korridor einfliessen sich in
Teilen wiedersprechen und letztendlich ich entscheiden muss mache
ich das jetzt auf Art "A" oder "B" oder ganz anders oder wechsel ich nach
Tagesfassung, Lust und Laune.

Ich habe beschlossen Raum nachzujustieren bleibt mir ja immer noch.
In jedem Fall ist meine Ernährung jetzt in Summe gesünder als vorher.

Was mir ziemlich im Kopf umgeht sind beispielsweise Fleisch und Fisch.
Zwar sind wir ganz auf ökologische Kleinstgruppen-Haltung und für mich
vertretbare(re) Schlachtung bzw. Weideschuß gewechselt, es ist aber für
mich ein Krisenthema geworden und bleibt es vermutlich sicher auch.
Die Kehrseite des Wissens ist die Erkenntnis.

Macht jedoch Sinn für mich, erstmal ordentlich eine Grundlage zu schaffen
und zu beginnen und dann kann ich so nachbessern wie ich mich wohlfühle
und was ich für mich vertreten kann.
 
Man könnte das auch als ne Form von
Realitätsflucht sehen. :batman:
oder als Gehirnjogging- nein, als Freeclimbing.
ich lese solche Medizingrundlagen auch gerne, weil sie alle interessant sind und vor allem besser verstehen lassen. Bin aber nicht mehr so schön jung wie im Studium und daher geht mir die Konzentrationskraft nach ner Weile flöten. Einem Freund von mir sind beim Medizinstudium die Haare fast ganz abhanden gekommen. Ob das nun genetisch bedingt war oder weil sein Kopf so heiß wurde? Jedenfalls heißt er seitdem Locke :D
 
Cat, du meinst, wenn ich das weiterbetreibe gehe ich sogar noch
vom frisch ergrauten Zustand in einen kahlen über?
Allewetter - das ist ja Magie :D
 
Heute hab ich den ersten Block Darmreinigung rum.

Ich bin froh. Das fällt mir wirklich etwas schwer.
Gestern hab ich es geschafft, dass der zähe Flohsamenzatter sich unter
dem Gaumen und zwischen den Zähnen wie ein glitschige Schicht angeheftet
hat. Bäh war das widerlich. Erst mit Zahnbürste und kräftig Hand anlegen bin ich
das losgeworden. Bei dem Gedanken daran wollte mein Mageninhalt noch
den ganzen Vormittag hoch.

Aber - das geht ja vorbei.
Jetzt hab ich erstmal eine Woche Zatterfrei, dann kommt der zweite Block.

Die Auswahl dessen was ich essen darf find ich völlig okay. Es gibt so viele
Gemüse wie kann das langweilig sein?

Was mir noch nicht in schmackhaft gelungen ist sind Rettiche. Ich finde die
schmecken muffig oder scharf, aber nie lecker.
Für ein gutes Rezept wäre ich dankbar.:chef:
Vielleicht muss man dafür auch einen bayrischen Magen haben. :nixweiss:

Noch bevor ich die Reinigungsphase anfing, mich aber schon ziemlich an den
Korridor hielt, hatte ich mal von meinem Mann einen Rest Nudeln gegessen.
So im direkten Vergleich kam mir das richtig fade vor, im Gegensatz zur
Gemüsevariante.

Ich hab gedacht der Verzicht auf Nudeln macht mir Nudelmonster mehr aus.
Tuts gar nicht.

Selbst die Fastentage laufen gut. Die Fastenbrühe darf ich variieren und probiere
immer was Neues aus. Witzig was das ausmacht ob ich nur Tee trinke oder die
Brühe. Man könnte ja meinen beides ist heißes Pflanzenwasser. :D

Praktischer Nebeneffekt der Ernährungsumstellung sind bis jetzt 20 Kilo weniger
Gewicht und das ohne zu hungern oder dauerhaft lange Zähne kriegen. Meinen
Gelenken wird das auf jeden Fall gut gefallen.

Trotz der ständigen Durchfälle und Spuckaktionen hatte ich immer mehr
zugenommen. Vorherige Versuche dagegen zu steuern haben alle nicht gefruchtet.
Jetzt passiert das ganz nebenbei. Fein.

Ich krieg auch wieder ne normale Gesichtsfarbe. Zuletzt hab ich immer irgendwie
teigig und ungesund blaß ausgesehen, irgendwie aufgedunsen.
Was mir sehr entgegen kommt ist, dass sich seit der Darmreinigung der zuletzt nicht
mehr akzeptable Körpergeruch gelegt hat. Das erleichtert mich sehr. Das war mir
sowas von unangenehm, weil kein Deo dagegen ankam.
Ich fühle mich wieder wohl in meiner Haut.
Gibt noch Potential, aber der Anfang ist super. :multi:
 
Schön, dass es Dir hilft.
Ich, der frühe Vogel, esse gerade Vollkornbrötchen mit Rillette (Geschenk),
Flohsamen gibt es später im zuckerfreien Müsli.
Rettichsalat....raspeln, Salz, Pfeffer, bisschen saure Sahne/Joghurt, Petersilie, und dann sofort essen. Länger durchziehen lassen ist dem Geschmack nicht förderlich, unsere Feststellung.
Weiterhin gute Erfolge, die das Durchhalten leichter machen.
 
Heute kann ich vermelden, dass der "Ölwechsel" sehr gute Ergebnisse gebracht hat.

Zuvor hatte ich sehr Omega 6 lastige Werte. Jetzt sind die Werte spitze.
Das Verhältnis EPA - DHA - ALA scheint zupassen.

Obwohl ich deutlich mehr - aber auch gezielt - Öle zu mir nehme hat sich das
Ungleichgewicht gelegt. Der Cholesterin ist von über 500 (war der seit
Jahrzehnten, keine Statine) runter in Norm gesunken, HDL und LDL sind perfekt
ausgewogen.

Den Blutwerten nach scheint mir die Sonne aus dem Popöchen.

Ich freu mich.
 
Die Tage hab ich einen anderen Thread durchgelesen in dessen Verlauf es
bedingt um Umstellung der Ernährung und Nährstoffsupplementierung ging.
Ich habe ihn jetzt nicht wiedergefunden, das macht aber auch nichts,
denn mir gefiel die Art des Umgangs miteinander dort nicht.

Jemand schrieb sinngemäß - es fühlt sich an wie vorgeführt zu werden und
als ob unterstellt würde man wäre selbst schuld an seiner Krankheit.

Das hätte ich vor ein paar Jahren sagen können, wenn ich das nicht sogar habe.

Ich kam mir immer veräppelt vor, wenn z.B. bei den Bechtis im Forum geschrieben
wurde man behandle sich mit einem Glas Olivenöl am Tag, täglichem Wassertreten
im Bergbach und Einreibungen mit Bergkräutern und sonst nix, außer der
obligatorischen Bewegung. Der Schreiber war oder ist vielmehr ja ein richtiges
schweizer Urgestein und Original unter den Bechtis.

Für mich stand fest (finde ich heute ziemlich herablassend)
- die "Nur-Wirbelsäulen-Bechtis" haben halt keine Ahnung wie es wirklich werden
kann und können nicht mitreden. Ich hatte schlicht das Gefühl ich habe mit denen
nichts gemeimsam.

Damals, vielleicht zwanzig Jahre alt, habe ich auf diese Beiträge ziemlich
beleidigt reagiert und alleine die Möglichkeit, dass es helfen könnte lächerlich
gefunden.

In der Kinderrheumaklinik Garmisch Partenkirchen gab es damals einen Ansatz
mit Versuchsküche, Kochkursen und einer freiwilligen Gruppe die haben sich
auch damit beschäftigt. Heute bieten die sogar Rezeptvorschläge auf ihrer
Homepage an. Gab's ja damals noch nicht.

Als ich als Kind dort war, war das die einzige spezialisierte Anlaufstelle für
Kinder in Europa. Es waren Kinder aus allen möglichen Ländern da.

Ging ganz schön bunt zu damals :boldlblue::boldblue::bounce::boldred::bounce2: War ne tolle Zeit und
ein tolles Krankenhaus im Vergleich zu vielen anderen Aufenthalten. Ich war
gerne da - wenn schon - es hatte was von Jugendherberge +.

Schweinefleisch stand schon in den 80ern in der Kritik bei rheumatischen
Krankheiten. An was ich mich noch gut erinnern kann - es waren auch viele
muslimische Kinder da und das hat sich bei mir eingebrannt.

Kein Schwein - Trotzdem Rheuma.

Ich denke das hat mich in meiner Einstellung ganz schön geprägt. In meinem
simplen Kinderkopf hieß das schwarz-weiß Ernährung ist Quatsch.
Ich habe keinen Moment differenziert und es auch später nicht getan. Es ging
über meinen Horizont und diesbezüglich habe ich den auch pfleglich so
kurzsichtig belassen.

Die Einstellung habe ich gute 25 Jahre behalten, habe mich jeglichen Gesprächen
verschlossen. Vitaminreich essen und selber kochen, ja, das habe ich
verinnerlicht, kannte ich von zu Hause aber auch gar nicht anders.
Tütchen und Co kannte ich von daheim nicht und habe es selber nie
verwendet, weil es mir nicht schmeckt.

Wenn es aber darum ging mittels Ernährung die Aktivität zu beeinflussen
habe ich dicht gemacht. Wollte ich nicht hören. Eines meiner vermeintlich
schlagfertigsten Argumente war - ich habe schon eine Krankheit die mir zusetzt,
dann will ich wenigstens beim Essen Spaß haben - und fertig war ich damit.

Ich denke heute das war unklug. Nicht, dass es mir leid täte. Aber es tut mir
jetzt auch nicht leid mich einzuschränken. Es fühlt sich auch eher bereichernd
an, weil ich gerne koche, experimentiere und eine ganz neue Welt entdecke.

Ein Rheumatologe hat mal zu mir gesagt: wenn sie gerne krank sind und sich
damit wohl fühlen belassen sie es nur dabei und sehen zu wie sie sich langsam
weiter ins Grab füttern.

Fand ich unverschämt und ich habe ohne ein weiteres Wort den Raum verlassen.
Er hatte - das ist sicher zehn Jahre her - an sich sogar zurückhaltend - versucht
mich auf das Thema aufmerksam zu machen. Falls das einer meinen sollte es
ging nicht um Pülverchen die in einem Regal hinter ihm standen... wobei mir das
auch schon untergekommen ist. Es ging allgemein um vitalstoffreichere Ernährung.
Für mich war der Mann aber ab da Geschichte.

Was ich teilweise fast verstörend finde sind aggressiven Reaktionen.
Wozu ist das gut?
Üblicherweise reagieren so Menschen die sich bedroht fühlen, doch wovon?
Fremdes macht Angst.
Warum habe ich früher so reagiert?
Ich hatte das Gefühl es drängt sich einer unter meine Käseglocke.

Ich selber käme jedoch nie auf die Idee jemand anderen anzugreifen, weil er etwas
mir unverständliches versuchen möchte solange er niemand anderen oder mich
damit gefährdet. Das kann mir doch völlig wurscht sein.
Warum also fühlen Menschen sich bewegt gegen etwas aus ihrer Sicht dummes
an zu gehen?

Was ich ebenso wenig verstehe ist übergriffiges predigen.
Vor allem finde ich es überhaupt nicht hilfreich, wenn es darum ginge andere
an persönlichen Erfahrungen teilhaben zu lassen oder wenn behauptet wird
man habe eine tolle Entdeckung gemacht, welche auch für andere von
Bedeutung sein könnte.
Grade dann - je sachlicher und vor allem auch differenzierter berichtet, desto
wahrscheinlicher ist es Menschen zu erreichen.

Motivation und Intention - hat mich schon immer fasziniert *smile*.

Was ich schade finde ist die mangelnde Unterstützung im weiteren Umfeld.
Erst diese Woche von jemand aus der Familie:
"Wie geht es dir im Augenblick? Machst du noch das Esszeugs?"
"Ja, mache ich. Du, es geht besser, das Fieber sinkt. Ich kann wieder besser
atmen und sprechen. Ich habe nicht immerzu Schwächeanfälle und weniger
Ausfallerscheinungen, Entzündungen gehen endlich mal zurück und und ...."
"Also ich würde ja lieber sterben als mich so einzuschränken!"
"Echt jetzt? Also ich nicht. Ich bin austherapiert. Ich habe den Versuch gestartet
und ich sehe deutliche Verbesserungen. Sterben? Hatte ich nicht vor!"

Es ist schon wirklich spannend finde ich.
Ich selber lese Beiträge von anderen heute anders. Immer noch bin ich
genauso skeptisch. Schätze das ändert sich auch nicht mehr. Jedoch,
wenn mich ein Beitrag in der Richtung anspricht blicke ich mit einem
gewissen Abstand, aber auch mit einem Stück weit mehr Offenheit hin.

Ich denke eine gesunde Mischung machts und die sollte jeder für sich
selber entdecken. Es ist sicherlich an einigem mehr dran als ich es
dachte und ich bin nach wie vor überzeut es gibt keinen Ausknopf und
kein Wundermittel.

Solange mir keiner erzählen will, dass grüne Socken auf Brot in einem
Ruderboot bei Mondlicht verspeist Rheuma heilen hab ich zumindest
ein Blinzeln übrig.

Solange mir keiner beantwortet woher mein Russe kommt und nur an
Symptomen rumbastelt erlaube ich mir die Freiheit es ebenso zu halten
und vielleicht ein Stückcken weit mit an der Ursache zu zupfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht noch kurz angefügt:

Keiner bestätigt wissenschaftlich, dass Darm und Co die Ursache sind.
Keiner widerlegt aber auch, dass Darm und Co es nicht sind.

Wenn ich also pfundweise Kohl & the Gang in mich reinschaufel und weniger
Getreide, Zucker und Fleisch und wenn ich dazu Defizite ausgleiche, die ich
mit Ernährung ( warum auch immer) nicht erreiche - was wäre das Problem?

Ich gefährde wenn schon den Menschen neben mir, wenn's leise pupst. :D

Gespannt bin ich was demnächst bei der Kontrolle der Darmentzündung rauskommt.
 
Liebe Kira,
habe mir alles noch mal durchgelesen...Insgesamt geht es dir besser und du scheinst auf einem sehr guten Weg für dich zu sein. Mir gefällt der Satz:
Solange mir keiner beantwortet woher mein Russe kommt und nur an
Symptomen rumbastelt erlaube ich mir die Freiheit es ebenso zu halten
und vielleicht ein Stückcken weit mit an der Ursache zu zupfen.
Das ist auch immer meine Überlegung, dass leider nur Symptome behandelt werden, aber eben keine Ursachen. Damit kann ich mich schwer anfreunden und wäre froh, wenn da mehr Ursachenforschung betrieben würde.
Ich freue mich jedenfalls, dass es dir damit besser geht und letztlich ist es so: Wer heilt (oder wenigstens lindert) hat recht.
Alles Gute und gute Besserung weiterhin.....
Liebe Grüße
Simone
 
Hallo Simone,

das ist lieb, danke.

Ich glaube Arzt-Außenseiter haben's auch nicht leicht und bestimmt viel
Gegenwind. Bekannt und belegt ist wissenschaftlicher Gegenwind z.B.
bei Newton und Faraday - keine Ärzte, das ist wahr. Darum meine ich
es kann nicht schaden einem vermeintlichen "Spinner" ab und an ein Ohr
zu gönnen. Manche bekamen einen Nobelpreis.
 
Hallo Kira,
Ich habe bis jetzt Deine Beiträge (Coimbra) fleißig gelesen.
Deine Konsequenz und Durchhaltevermögen sind beeindruckend, andererseits wenn man damit etwas erreichen kann, versucht man es umso intensiver. Trotzdem Hut ab.
Ich hätte ein paar Fragen.

Wer ist dieser fantastische Arzt, der dich so unterstützt? Du hast ihn erwähnt und in einem Beitrag auch gesagt, das seien der Hausarzt und der Rheumatologe. Mich würde einfach interessieren, ob es Ärzte gibt, die mehr wissen oder sich darauf in irgendeiner Form spezialisiert haben.

Kannst Du vielleicht kurz die Mengen angeben, die du nimmst (Mineralien, Vitamine, Spurenelemente, alle Nahrungsergänzungsmittel)? Die Gabe von D3 erscheint mir gigantisch. Führt dies nicht zu Schäden?

Was vermeidest Du außer Getreide und Bohnen? Ich rede logischerweise nicht über so etwas wie Zucker oder Gluten, das versteht sich von selbst. Du nimmst auch keine Milchprodukte zu Dir, heißt das auch keine Probiotika? Wie gleichst Du die Defizite an Kalcium aus?

Was isst Du noch außer Gemüse und Obst, Lupinen und Hülsenfrüchte?
Ich verzichte seit zwei Monaten auf Zucker, Gluten und Fleisch. Esse auch keine Milchprodukte und schon ist mein Kalzium-Spiegel im Keller.

Und hast Du vor der Ernährungsumstellung gefastet? Falls ja, wie lange? Da gibt es ja auch ganz unterschiedliche Ansätze

Liebe Grüße,
Anna
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Anna,

ich schau mal ob ich deine Fragen beantworten kann.

Wer ist dieser fantastische Arzt, der dich so unterstützt?

In erster Linie unterstützen mich Hausarzt und Rheumatologin. Beide kennen sich
nicht professionell mit der Thematik Ernährung und Nährstoffsupplementierung
aus. Die Rheumatologin experimentiert für sich selbst privat mit Ernährungsumstellung
aus eigenem Interesse. Ursprünglich hatte sie mich vor vier Jahren auf Dr. Anne Fleck
aufmerksam gemacht, u.a. ihr Buch "Schlank" und die Sendung Ernährungsdocs.
Da haben bei mir wohl die kleinen Ameisen im Kopf angefangen zu arbeiten.

Zusätzlich habe ich mir dann in Absprache mit den beiden einen Arzt gesucht der
sich mit der Thematik Ernährung und Supplementierung befasst, der aber auch gut
aufgestellte Erfahrungen mit Rheumatikern und Biologika, sowie MTX hat, welche
ich hochdosiert und engmaschiger als zugelassen nehme, weil es keine Option
(mehr) gibt.

Mich würde einfach interessieren, ob es Ärzte gibt, die mehr wissen
oder sich darauf in irgendeiner Form spezialisiert haben.

Ja, gibt es.
Ob die mehr wissen, würde ich so nicht sagen. Sie beschäftigen sich mit
zusätzlichen Themen, über den Blick und Lehrumfang der Schulmedizin hinaus,
genau wie Ärzte die sich zusätzlich mit TCM oder Ayurveda, Naturheilkunde oder
anderen unter dem Deckmäntelchen "Alternativmedizin" zusammengefasste
Methoden beschäftigen.

Ich habe ursprünglich einiges im Zusammenhang Funktionsmedizin oder auch
Präventionsmedizin gefunden.

Wir haben verschiedene Ärzte näher beleuchtet und Behandlungsansätze
hinterfragt und wieder verworfen, bis wir einen fanden der uns zusagte. Auch
hinsichtlich der praxisnahen Umsetzung. Der liegt nicht um die Ecke, aber da
schlage ich ja auch nicht wöchentlich auf.

Ich habe beispiels auf der Suche einfach "Ernährungsarzt" und meinen Wohnort
im Netz eingegeben und habe da schon Funde gehabt. Da drüber habe ich weiter
gesucht. Der Fund hat mir nicht getaugt, aber so kam ich Stück für Stück weiter.

Ärzte die nach dem Coimbra Protokoll arbeiten und in Brasilien oder in Deutschland
vom Prof. selbst ausgebildet wurden: Soweit ich informiert bin sind das derzeit im deutschsprachigen Raum 27 Ärzte, verteilt auf Deutschland, Österreich und die
Schweiz.

Da geht es in erster Linie um eine Theorie rundum die Bedeutung von Vitamin D.
Teile der Forschung sind inzwischen über Norwegische Forscher bestätigt worden,
aber es gibt keinen fundierten wissenchaftlichen Nachweis. Das muss man wissen.
Man kann diese Forschungsarbeiten bei EULAR und dem amerikanischen Portal
( in englisch) einsehen.

Kannst Du vielleicht kurz die Mengen angeben, die du nimmst (Mineralien,
Vitamine, Spurenelemente, alle Nahrungsergänzungsmittel)?

Ich habe mich schon vor dem Beginn des Erfahrungsberichtes entschieden das
öffentlich nicht zu tun. So wie ich das kennenlerne handelt es sich um eine
personengebundene Zusammenstellung basierend auf der jeweiligen
Einzelsituation. Das würde also keinen Sinn machen und ich bin kein Mediziner,
kann und will keine Verantwortung übernehmen.

Die Gabe von D3 erscheint mir gigantisch. Führt dies nicht zu Schäden?

Ich bin mir sicher, dass ich nur die damals von mir selbst angesetzte Menge im
Selbstversuch veröffentlicht ist und nicht die, die der Arzt jetzt verordnet.
Dabei ist zu beachten, dass bei mir eine diagnostizierte und labortechnisch
belegte Vitamin D Stoffwechselstörung zugrunde liegt.

Wie alle fettlöslichen Vitamine kann auch Vitamin D Probleme verursachen.
Das ist richtig. Es kann. Es muss nicht so kommen. Dazu bin ich in engmaschiger
ärztlicher Überwachung und muss ein paar Regeln strikt einhalten.

Zunächst:
Du nimmst auch keine Milchprodukte zu Dir, heißt das auch
keine Probiotika? Wie gleichst Du die Defizite an Kalcium aus?

Milch und Milchprodukte zu vermeiden ist wegen der hohen Vitamin D Gabe
oberste Priorität, zum Schutz der Nieren. Der hohe Kalziumgehalt ist der
Grund. Insofern meide ich Kalzium streng ausgenommen aus Gemüse ( jedoch
keine grünen Smoothies, wegen der reduzierten Verdauungstätigkeit beim
"vorgekauten") Ich nehme dennoch ausreichend Kalzium aus dem Darm auf,
dazu spielt Magnesium eine Rolle, welches grob gesagt wie ein Wegweiser
funktioniert, damit das Kalzium in die Knochen wandert und nicht zu den Nieren.

Was vermeidest Du ...

Das kann man unterscheiden in
1) - meiden aus Sicht (vermeintlich) autoimmunrelevanter Trigger
2) - meiden aufgrund persönlicher Antikörperbestimmung u.a.
3) - meiden aufgrund Erfahungsschatz des Coimbra Docs

1) Getreide - Zucker - Milchprodukte - Eier - Hülsenfrüchte - Nachtschattengewächse
- Nüsse - Samen - Kerne - Industrieprodukte - Fleisch, wenn nicht Weidehaltung -
Fisch, wenn nicht Wildfang ... glaube das war's (kann man beispielsweise bei
Angie Alt oder auch Amy Myers nachlesen - es gibt noch mehr Autoren zum
Thema, mMn muss man aber sehr diffenrenziert gucken, denn Ansätze mit
verstärktem Einsatz von Convenianceprodukten erscheinen mir nicht
erstrebenswert )

2) Milchprodukte - Eier - Bohnen - Bananen - Kiwi - Ananas

3) orientiert sich grob an 1), hinzukommt Cashews, Shitake
Fleisch deutlich reduziert 1-4x/Monat
Nüsse, Nachtschattengewächse, Hülsenfrüchte, Eigelb in kleinen Mengen
sind als Ausnahme-Schmankerl ab und an erlaubt

Da wird es dann ein bissel unübersichtlich für mich, weil sich die drei Gruppen
nicht gänzlich decken. Ich habe aus dem Korridor für mich nach eigenem
Gefühl meinen persönlichen Baukasten gemacht.

Bis ich die Darmheilung abgeschlossen habe halte ich mich kurzerhand an die
kürzeste "Darf"-Liste, weil mir alles andere zu kompliziert ist. Danach versuch ich
aus Gruppe 3) die Schmankerl hinzuzunehmen ganz nach Erfahrung wie ich es
dann vielleicht vertrage, mal sehen.

hast Du vor der Ernährungsumstellung gefastet? Falls ja, wie lange?
Da gibt es ja auch ganz unterschiedliche Ansätze

Stimmt. Gibt es. Wäre schön, wenn es eine simple Liste gäbe mit der einen
Antwort, nicht? :)

Ich habe die Ernährungsumstellung zuerst begonnen. Die läuft schon ein Jahr
länger als der Rest. Sobald ich davon wusste habe ich mich über 3 Monate
langsam da reingefunden. Ich dachte das macht es meinem Körper leichter
sich umzustellen als von jetzt auf gleich.

Als ich dann beim Doc fest in Behandlung war hat er Fasten angesetzt als
dauerhafte Unterstützung für den Darm, der bei mir ein zentrales Problem ist.

Ich war ziemlich geschockt. Nicht essen oder so eingeschränkt kam mir
enorm schwer vor, hat sich aber als viel leichter rausgestellt und vor allem
tut es mir spürbar gut.

Wegen meiner Medikamente und der angeschlagenen Leber haben wir entschieden
nicht ein oder zwei Wochen zu fasten, wie es z.B. nach Buchinger empfohlen wird,
sondern ich faste einen festen Tag in der Woche und mache an den anderen Tagen
16/8 Intervallfasten. Das ziehe ich jetzt durch, das läuft über keinen begrenzten
Zeitraum.

Wir sind so verblieben, dass ich das versuche und erst wenn das nicht klappt in der
Klinik ärztlich begleitet faste, weil da besser auf die Leberreaktion geguckt werden
kann. Ich stelle mir das auch alleine im häuslichen Alltag schwer vor.

Zusätzlich unterstütze ich seit kurzem den Körper noch durch Ölziehen am
Morgen. Das ist eine :ghost: *öhm* Erfahrung. :krank: Aber wenn man über die
Schleimhaut Gifte ausscheidet macht es wohl keinen Sinn sie mit dem
Frühstückstee wieder runterzuschlucken. :juul: Also Augen zu und durch.
Ich vertrau auf den Tipp.
Interessanter Weise ist nach 2 Tagen der Mundgeruch futsch gewesen, der
angeblich vom wöchentlichen Humira kommen sollte.

Die Darmreinigung mache ich mittels Flohsamenschalenpulver, Glutamin und
Heilerde. Die Variante mit Zeolith hat mir nicht zu gesagt, zumal ich schon ohne
Zutun genug Probleme auf der :kloguck: habe. So soll es verträglicher sein. Ich weiß
es nicht, komme aber gut zurecht. Zumindest klang es in meinen Ohren freundlicher
und nicht so militärisch :D.

Die Reinigung lief über 2 Monate und wird jetzt 2 Tage die Woche beibehalten.
Eventuell wiederhole ich das, je nachdem wie die Ergebnisse der Darmuntersuchung
sind.

heißt das auch keine Probiotika?

Jein. Probiotika kamen zusammen mit Prebiotika erst nach Abschluß der ersten
Reinigungsphase hinzu. Zu früh können sie die Darmentzündungen verstärken.

Was isst Du noch außer Gemüse und Obst, Lupinen und Hülsenfrüchte?

Ich esse nur wenig Obst, heimisches, zuckerarmes - im Augenblick sind das Äpfel
und Birnen. Dazu kommen Beeren jeder Art, was derzeit zumeist aus dem Eisfach
kommt. "Schleckerobst" ist für mich neuderdings Papaya. Die mochte ich früher
nicht. Gemüse ist das Hauptessen, viel Kohl, dazu Fisch. Ich habe einen prima
Gemüsehändler bei dem kriege ich Avocados aus Deutschland. Davon esse ich
mehrere in der Woche.

Frühstücksänderung war am schwierigsten fand ich.
Mein Favorit ist Möhrensuppe mit Ingwer oder Gurke mit Avocado und Papaya,
dazu gerne geräucherte Forelle.

Wenn mein Darm sich beruhigt hat werde ich mehr mit Pseudogetreide
experimentieren, wie Quinoa, Amaranth, Hirse und Wurzelmehlen wie Maniok,
Erdmandel, Teff, Pfeilwurzelmehl, Nussmehle, Leinsamen, Sorghummel,
Süßkartoffelmehl usw. Das ist alles erlaubt.
Es gibt auch Bäckereien, die sich darauf spezialisiert haben und Bröte, Brötchen
und mehr anbieten. Kann man u.a. im Netz beziehen.

Ich habe schon eigene Backversuche gemacht, aber es ist mir nicht so gut
bekommen. Ich soll ja auch warten :oops:

Ich verzichte seit zwei Monaten auf Zucker, Gluten und Fleisch. Esse
auch keine Milchprodukte und schon ist mein Kalzium-Spiegel im Keller.

Waren deine Ausgangswerte gut? Meine Werte sind prima, besser als früher.
Kalzium z.B. ist im mittleren Normbereich.

Schau, dass du mehr Broccoli und grünes Blattgemüse ißt und vor allem
möglichst viele Sorten mischen. Wenn du das so durchziehen willst würde ich dir
eine Nährstofftabelle empfehlen. Die gibts um 10€ und geben dir einen
umfassenden Überblick. Mir hat es bei der ersten Orientierung geholfen, auch um
zu sehen von was ich mir mehr erlaube oder wo ich eher kleine Mengen nehme.
So tausche ich beispielsweise lieber Garnelen gegen Flußkrebse, welche nur ein
Viertel Kalzium haben. Für dich wäre es dann andersrum gut, wenn dein Spiegel
gering ist.

Um ausreichend Aminosäuren zu bekommen bau ich Hanf-, Erbsen-, Lupinen-,
Hagebuttenprotein ein. Mindestens ein TL am Tag. Die einzige Quelle die alle
Aminosäuren enthält ist Fleisch und Ei. Da ich die gar nicht oder nur so arg
reduziert esse weiche ich aus. Pflanzliche Quellen enthalten aber nie alle
Aminosäuren, also wechsel ich die immer durch.

Lecker und cremig find ich das in einem RohKakao aus Hafermilch oder auch
Wasser mit einem Löffel Kollagen. Damit läute ich abends Couchzeit ein.
Manchmal rühr ich es auch einfach zum andicken in eine Suppe. Dann ist
es wirklich praktisch und kommt so sahnig wie ein Schlag Creme fraiche.

Gluten - das Eiweiß greift die Darmschleimhaut an und ist von daher nicht gut.
Da wusste ich letztens ja nicht aus dem Kopf was es damit auf sich hat.

Es gibt die leider nicht sehr aussagekräftige Homepage Bechterew Alternative.
Vorsicht, davor und danach die Cookies löschen! Das ist ein Sammelbecken...
Besser aufgezogen fände ich die einen ganz guten Anfang. Es scheint mir
nicht umfassend recherchiert und scheint auch nicht vervollständigt zu werden.

Mehr weiß ich im Moment nicht.
Hilft dir das?

Herzliche Grüße
Kira
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo general,

dein Beitrag ist ein bissel kryptisch. Wäre schön, wenn du präzisierst.
Dann könnte ich drauf eingehen.

Ich bin überrascht, denn bislang wirktest du am Thema nicht
besonders interessiert.

Schönen Abend dir
Kira
 
Hallo Kira,

ich bin lediglich aufgrund der ausserordentlich breiten Versprechungen der Ärzte, welche das Coimbrading anpreisen etwas skeptisch :)

Wenn man sich überlegt, auf welche Zielgruppe das zielt, von Wirksamkeitsnachweisen ganz zu schweigen. Gerade im Bereich der Neurologie und auch der Rheumatologie, sicher auch im Bereich der Ophtalmologie werden hier hochvulnerable Patientengruppen mit sehr teuren, nicht anerkannt und zugelassenen Therapieverfahren "angesprochen".
 
Servus general,

das alles steckt in
Antworten auf nahezu alle Fragen...
?
Donnerknispel :).

Wo hast du solche Versprechungen gefunden?
Mir persönlich ist keine außerordentliche und auch keine breite Versprechung
gemacht worden. Im Gegenteil die Zusagen waren zurückhaltend und bescheiden.
Das was versprochen wurde hat sich größtenteils bereits erfüllt. Jetzt geht es ein
Schrittchen weiter.

Wir gehen Stück für Stück Punkte an die keiner angegangen ist, weil es nicht
zur Schulmedizin zählt. Ich selber kam alleine nicht weiter, nicht mit Gastro,
nicht mit Ökotrophologie und auch sonst nicht.

Jetzt bewegt sich etwas. Ich bin da sehr froh drüber.

Wenn man sich überlegt, auf welche Zielgruppe das zielt,

Naja, welches DAS? meinst du denn?
Du meinst sicherlich allgemeingültige Aussagen im Netz? Das hat mit meinem
Erfarungsbericht und all den Maßnahmen wenig zu tun, meinst du nicht?

sehr teuren, nicht anerkannt und zugelassenen Therapieverfahren

Auch das hat doch mit meinem Thread nichts zu tun.
Was ich mache ist nicht sehr teuer. Was ich beschreibe ist meine Ernährung. Die
wird niemals zugelassen werden müssen, es sei denn von meinem Mann. :D
Meine Atemtherapie kostet mich Null. Entspanungstherapie kostet Null. Essen
muss ich so oder so.

Ich habe Mangelerscheinungen dagegen wird etwas getan. Das ist sehr wohl
zugelassen. Man ( Schulmedizin) hatte bereits ansatzweise versucht etwas
zu tun, das ging nach hinten los und hat eine riesen Baustelle aufgemacht,
weil einzeln ergänzt wurde was zusammen mit anderem betrachtet werden
muss.Das ist aber nicht passiert. Dabei ging es um eine Kupferunterversorgung.
Kupfer muss aber immer zusammen mit Selen und Zink betrachtet werden.
Wohl aus Unkenntnis ist das nicht passiert.

Jetzt habe ich jemanden der sich die Dinge im Zusammenhang ansieht und
Rat und Richtung gibt. Was ich da draus mache ist mein Bier. Ich finde das
hilfreich.

Ich schrieb bereits ganz oben was mich schulmedizinische Maßnahmen
kosten. Das sind Unsummen, die ich gern trage mit entsprechendem Aufwand
und Unterstützung, weil ich darauf hoffe und keine große Wahl habe.

Nimm ein Beispiel - weil dich der Kostenfaktor eines ominösen Internet-
Anbieters ja scheinbar zu schaffen macht.

Ich habe eine Mitochondropathie was zu Schwächeanfällen und Koordinierungs-
störungen führt. Ich bekam erstmal ausführlich erklärt was das ist und was es
bedeutet. Ich bekam Quellen benannt wo ich mich zusätzlich noch informieren
konnte, über meine Möglichkeiten hinaus, und ich bekam mehrere Optionen
genannt dieser entgegen zu wirken.
z.B.
Man kann ihr mittels Wechsel von aerobem und anaerobem Training entgegenwirken.
Das kostet mich Zeit und sportliche Betätigung nach meinen Möglichkeiten.
Man kann - wie Leistungssportler - eine Therapiebehandlung machen. Das kostet Geld.

Ich habe die Wahl und ich kann das für mich entscheiden, eines machen oder es lassen.

Es macht, glaube ich, wenig Sinn zu verallgemeinern.
Du bist skeptisch. Das ist in Ordnung. Du beziehst dich aber nicht auf meine
Erfahrungen, sondern andere Quellen.
Dahingehend ist mir Skepsis auch gegeben.
 
Ich habe das glaube ich schon irgendwo getippt.
Den Erfahrungsbericht schreibe ich genau eben deswegen,
weil ich skeptisch bin und es dennoch versuche.
 
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