nookie_1989
Mitglied
Hi,
seit nem Jahr ist bei mir gesundheitlich der Wurm drin. Mein rechter Mittelfinger schwoll an - über den Zeitraum von ca. 2 Wochen breitete sich die Schwellung auf die ganze rechte Hand aus, sodass meine Hand ziemlich schmerzte und meine Nerven abgedrückt wurden. Es folgten 4 Monate Cortisontherapie mit zahlreichen Arztbesuchen. Mein Blutbild war und ist bis auf leicht erhöhte Entzündungswerte völlig normal, die "Rheumawerte" unauffällig. Eine Lumbalpunktion und zahlreiche neurologische Untersuchungen haben ebenfalls keine Erkenntnis gebracht.
Ferner ist auffällig, dass ich keine typischen Begleitsymptome von Rheuma hab. Ich hab keine Gelenksteife, bin nicht müde oder abgeschlagen und die Schwellung hat sich auch nicht auf andere Körperteile ausgebreitet. Dazu kommt noch, dass ich seit dem Absetzen des Cortisons (ca. 9 Monate) geschwollene Lymphknoten habe (bis zu 1cm), ohne dass mir irgendein Mediziner einen Grund dafür nennen konnte ("vermutlich ein Infekt..")
Seitdem ich das Cortison abgesetzt habe war ich bis auf vor 3 Wochen praktisch beschwerdefrei. Ich hatte manchmal für Stunden, manchmal auch für wenige Tage "minischmerzen" in meiner Hand. Diese äußerten sich so, dass meine Hand sich irgendwie warm und leicht schmerzhaft angefühlt hat. Dies war auch vor 3 Wochen der Fall. Da ich in der Prüfungsphase war, hab ich meine Hand zusätzlich stark belastet (jeden Tag 6-8h handschriftlich geschrieben) - dadurch wurden aus den Minischmerzen sehr starke Gelenkschmerzen an der rechten Hand (ohne sichtbare Schwellung, ohne Rötung oder Gelenksteife). Mein HA verschrieb mir Cortison. Es hat anfangs sehr gut geholfen, jedoch hab ich die Dosis wohl zu schnell reduziert, sodass ich sie nun wieder auf 30mg/Tag erhöhen musste.
Nun meinte mein Rheumatologe, dass ich mit einer Basistherapie anfangen sollte (MTX). Jedoch hab ich nach wie vor keine Diagnose, sowie bis auf die geschwollene schmerzhafte Hand keine Idizien, dass es sich überhaupt um Rheuma handelt..
Ich bin verzweifelt, hat hier jemand vielleicht Erfahrungen gemacht, die mir weiterhelfen könnten? Ich hab gelesen, dass die Chancen auf eine vollständige Remission am besten sind, wenn man sehr früh mit einer Basistherapie (MTX?) beginnt. Jedoch streub ich mich davor das Zeugs jahrelang zu schlucken, wenn man doch nicht mal sagen kann, was überhaupt mit mir los ist. Gibt es noch irgendwelche Fachärzte (war bisher beim Orthopäde, Rheumatologe und Neurologe), die mir eventuell weiterhelfen könnten?
Edit: Seit ner Woche hab ich auch noch Schmerzen (leicht, nach Belastung) am rechten Knie. Hier muss ich noch dazu sagen, dass ich übergewichtig bin (102kg bei 183cm) und nicht symmetrisch gebaut. Seit zwei Wochen mach ich einen Ferienjob in der Pflege und muss täglich sehr viel laufen (treibe sonst keinen Sport). Mein Hausarzt meinte, das Knie sei nichts rheumatisches, da es angefangen hat zu schmerzen, als ich schon einige Tage Cortison genommen habe. Er tippte auf eine Fehl-/Überbelastung
seit nem Jahr ist bei mir gesundheitlich der Wurm drin. Mein rechter Mittelfinger schwoll an - über den Zeitraum von ca. 2 Wochen breitete sich die Schwellung auf die ganze rechte Hand aus, sodass meine Hand ziemlich schmerzte und meine Nerven abgedrückt wurden. Es folgten 4 Monate Cortisontherapie mit zahlreichen Arztbesuchen. Mein Blutbild war und ist bis auf leicht erhöhte Entzündungswerte völlig normal, die "Rheumawerte" unauffällig. Eine Lumbalpunktion und zahlreiche neurologische Untersuchungen haben ebenfalls keine Erkenntnis gebracht.
Ferner ist auffällig, dass ich keine typischen Begleitsymptome von Rheuma hab. Ich hab keine Gelenksteife, bin nicht müde oder abgeschlagen und die Schwellung hat sich auch nicht auf andere Körperteile ausgebreitet. Dazu kommt noch, dass ich seit dem Absetzen des Cortisons (ca. 9 Monate) geschwollene Lymphknoten habe (bis zu 1cm), ohne dass mir irgendein Mediziner einen Grund dafür nennen konnte ("vermutlich ein Infekt..")
Seitdem ich das Cortison abgesetzt habe war ich bis auf vor 3 Wochen praktisch beschwerdefrei. Ich hatte manchmal für Stunden, manchmal auch für wenige Tage "minischmerzen" in meiner Hand. Diese äußerten sich so, dass meine Hand sich irgendwie warm und leicht schmerzhaft angefühlt hat. Dies war auch vor 3 Wochen der Fall. Da ich in der Prüfungsphase war, hab ich meine Hand zusätzlich stark belastet (jeden Tag 6-8h handschriftlich geschrieben) - dadurch wurden aus den Minischmerzen sehr starke Gelenkschmerzen an der rechten Hand (ohne sichtbare Schwellung, ohne Rötung oder Gelenksteife). Mein HA verschrieb mir Cortison. Es hat anfangs sehr gut geholfen, jedoch hab ich die Dosis wohl zu schnell reduziert, sodass ich sie nun wieder auf 30mg/Tag erhöhen musste.
Nun meinte mein Rheumatologe, dass ich mit einer Basistherapie anfangen sollte (MTX). Jedoch hab ich nach wie vor keine Diagnose, sowie bis auf die geschwollene schmerzhafte Hand keine Idizien, dass es sich überhaupt um Rheuma handelt..
Ich bin verzweifelt, hat hier jemand vielleicht Erfahrungen gemacht, die mir weiterhelfen könnten? Ich hab gelesen, dass die Chancen auf eine vollständige Remission am besten sind, wenn man sehr früh mit einer Basistherapie (MTX?) beginnt. Jedoch streub ich mich davor das Zeugs jahrelang zu schlucken, wenn man doch nicht mal sagen kann, was überhaupt mit mir los ist. Gibt es noch irgendwelche Fachärzte (war bisher beim Orthopäde, Rheumatologe und Neurologe), die mir eventuell weiterhelfen könnten?
Edit: Seit ner Woche hab ich auch noch Schmerzen (leicht, nach Belastung) am rechten Knie. Hier muss ich noch dazu sagen, dass ich übergewichtig bin (102kg bei 183cm) und nicht symmetrisch gebaut. Seit zwei Wochen mach ich einen Ferienjob in der Pflege und muss täglich sehr viel laufen (treibe sonst keinen Sport). Mein Hausarzt meinte, das Knie sei nichts rheumatisches, da es angefangen hat zu schmerzen, als ich schon einige Tage Cortison genommen habe. Er tippte auf eine Fehl-/Überbelastung
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für die Schmerzen. Abnutzerscheinungen der Gelenke schließt er ebenfalls aus, ich sei dafür noch zu jung. Einen Abstrich wollte er nicht machen, ich soll erst den MRT Termin abwarten