Hallo Gertrud,
ich finde es nachvollziehbar, dass organische Erkrankungen psychische Auswirkungen haben. Nimm mal das Beispiel Schmerzen. Wenn man unter chronischen Schmerzen leidet, macht das natürlich was mit Einem. Es kann massiv das Leben einschränken, was zu einschneidenden Veränderungen führen kann, die sehr die Lebensqualität einschränken können. Und dass dies nicht spurlos an einen Menschen vorbei geht, ist auch klar.
Umgekehrt können natürlich z.B. traumatische Ereignisse im Leben wie z.B. Tod eines geliebten Menschen etc. zu solch psychischen Belastungen führen, dass man davon dann tatsächlich körperlich krank wird. Dazu gibt es eine Fülle von Studien.
Also ich finde den Zusammenhang sehr nachvollziehbar.
Aber klar dürfte auch sein, dass sollte es zu psychischen Störungen aufgrund einer körperlichen Erkrankung führen, mit der Behandlung bzw. Besserung dieser köperlichen Erkrankung die psychischen Störungen auch wieder abnehmen werden.
Nehmen wir mal unsere rheumatischen Erkrankungen als Beispiel. Sicherlich ist jeder von uns besser drauf, also schläft und isst besser, hat mehr Spaß am Leben, ist angstfreier etc., wenn die Rheumabeschwerden weniger werden und man wieder mehr am Leben teilnehmen kann.
Den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche und umgekehrt finde ich liegt auf der Hand. Das bedeutet jedoch nicht, dass man deshalb alles auf die psyche schieben kann und ohne weitere Untersuchungen und eingehender Beschäftigung mit den körperlichen Beschwerden alles auf die Psyche schieben kann.
Erstens läuft man so Gefahr dass eine ernsthafte körperliche Erkrankung übersehen und unbehandelt bleibt, mit ungeahnten Folgen für Leib UND Seele.
Und zweitens, erfordert, wie du selbst schon sagtest, auch eine psychische Störung eine Behandlung, allein schon deshalb, damit daraus nicht eine ernsthafte körperliche Erkrankung entsteht.
Mir hat vor ein paar Wochen ein Arzt zu mir gesagt, den ich wegen des fehlenden Harndrangs konsultierte, ich solle dem keine Beachtung schenken, dann würde es schon besser werden. Als ich ihm entgegnete, dass, wenn bei ihm plötzlich der Harndrang ausbliebe, er wohl auch sehr besorgt wäre, war er ganz still und bejahte dies.
Liebe Grüße
allina
ich finde es nachvollziehbar, dass organische Erkrankungen psychische Auswirkungen haben. Nimm mal das Beispiel Schmerzen. Wenn man unter chronischen Schmerzen leidet, macht das natürlich was mit Einem. Es kann massiv das Leben einschränken, was zu einschneidenden Veränderungen führen kann, die sehr die Lebensqualität einschränken können. Und dass dies nicht spurlos an einen Menschen vorbei geht, ist auch klar.
Umgekehrt können natürlich z.B. traumatische Ereignisse im Leben wie z.B. Tod eines geliebten Menschen etc. zu solch psychischen Belastungen führen, dass man davon dann tatsächlich körperlich krank wird. Dazu gibt es eine Fülle von Studien.
Also ich finde den Zusammenhang sehr nachvollziehbar.
Aber klar dürfte auch sein, dass sollte es zu psychischen Störungen aufgrund einer körperlichen Erkrankung führen, mit der Behandlung bzw. Besserung dieser köperlichen Erkrankung die psychischen Störungen auch wieder abnehmen werden.
Nehmen wir mal unsere rheumatischen Erkrankungen als Beispiel. Sicherlich ist jeder von uns besser drauf, also schläft und isst besser, hat mehr Spaß am Leben, ist angstfreier etc., wenn die Rheumabeschwerden weniger werden und man wieder mehr am Leben teilnehmen kann.
Den Zusammenhang zwischen Körper und Psyche und umgekehrt finde ich liegt auf der Hand. Das bedeutet jedoch nicht, dass man deshalb alles auf die psyche schieben kann und ohne weitere Untersuchungen und eingehender Beschäftigung mit den körperlichen Beschwerden alles auf die Psyche schieben kann.
Erstens läuft man so Gefahr dass eine ernsthafte körperliche Erkrankung übersehen und unbehandelt bleibt, mit ungeahnten Folgen für Leib UND Seele.
Und zweitens, erfordert, wie du selbst schon sagtest, auch eine psychische Störung eine Behandlung, allein schon deshalb, damit daraus nicht eine ernsthafte körperliche Erkrankung entsteht.
Mir hat vor ein paar Wochen ein Arzt zu mir gesagt, den ich wegen des fehlenden Harndrangs konsultierte, ich solle dem keine Beachtung schenken, dann würde es schon besser werden. Als ich ihm entgegnete, dass, wenn bei ihm plötzlich der Harndrang ausbliebe, er wohl auch sehr besorgt wäre, war er ganz still und bejahte dies.
Liebe Grüße
allina