Ich bin - für mich - ein bissel schlauer.
Impfen ja, egal welche Impfe ist derzeit besser als gar keine, sagt der Doc und
präzisiert aufgrund der Tatsache, dass es keine medikamentöse Behandlung
gäbe. Also eine die speziell dafür da ist. Im ungünstigsten Fall hätte ich die
Chance auf einen milderen Verlauf, wenn's mich erwischte.
Er hatte etwas mehr Zeit und ich hab obwohl die Impfe ja noch J-We-De ist
auch nach einer anschließenden Antikörperbestimmung gefragt. Er sagt das
sei nicht so einfach.
Im Sommer hatte ich jedoch einen Antikörpertest. Ich war zu einer Untersuchung in
der Klinik und man bat mich aufgrund meiner Medis und Kombination bei
einer internen Studie mitzumachen. Hab ich, wenn es zu was nütze ist, nix
leichter als das.
Jetzt soll das nicht so einfach sein, drum hab ich weiter nachgehakt.
Ging ja nunmal schonmal.
Es wäre so, dass die Antikörper-Immunisierung alleine keine Aussage zu
einem Schutz gibt, sondern dazu noch eine T-Zellen-Immunisierung bestehen
müsste und diese Untersuchung sei sehr aufwendig, mit Blutkulturen und und ...
Antikörper könne man messen, T-Zell-Kram nicht ( oder nicht ohne weiteres).
Er könne sich nur denken, dass man diese Untersuchung im Rahmen einer
Studie bekommen könnte - aber es gäbe auch ständig Neues und einen
realistischen Impftermin nicht heute oder morgen. Ist wohl so.
Hoffe meine Grübelkiste gibt das hier richtig wieder.
Wie auch immer. Ich lasse mich impfen sobald ich kann und hoffe das Beste.
Darüber hinaus lasse ich mich überraschen.