@saurier
Tut mir leid wenn ich wieder ins Fettnäpfchen getreten habe und bedenke oft nicht ,das sich Menschen dadurch verletzt fühlen.
Ich bin da etwas anders gestrickt, mit klarer Linie und fokussiere nicht alles auf mich war ein anderer spricht oder schreibt.
Also wer sich angegriffen fühlt, entschuldige ich mich gerne.
Auf der anderen Seite, lösen Worte wiederum immer Emotionen aus.
Wenn vielleicht auch nicht immer Gute.

So sind wir auf einer Ebene und könnten Kontakt aufnehmen.
Da findet Begegnung statt.
Das ist doch schon mal Prima.
Es ist hier nicht meine Absicht jemanden Schaden zuzufügen und der Spruch kommt übrigens von Pfarrer Kneipp, der sich mit den 5 Säulen der Gesundheit beschäftigt hat.
Ich hätte auch schreiben können
"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott", aber hätte das etwas an der Emotion geändert?
sicherlich nicht.
Meine Zeilen hier sind jetzt auch keine Abhandlungen über Religion, lasse aber gerne wissen dass der Glaube an meine eigene innere Kraft immer hat Berge versetzen lassen.
Egal um was es ging im Leben.
Unzählige Menschen verlassen krank das Wartezimmer des Arztes.
Mir ging das vor 18 Jahren genauso und habe schlimme Jahre hinter mir.
Allerdings war das vorangehend eine andere Autoimmunerkrankung (Schilddrüse)
Da habe ich eine Ärztetortour hinter mich gebracht, die ich hier wohl keinem erzählen muss.
Für mich war das damals die Hölle, weil ich mitten und voll im Berufsleben stand, meinen Job liebte und aufhören musste zu arbeiten, da ich von 360 km/h auf 60 km/h ausgebremst wurde.
Damit kam ich nicht klar.
Allerdings muss ich zugeben, in den Tagen der Krankheit, in den Stunden des Leides, als es zu spät war, habe ich mich besonnen und sah viele Dinge mit anderen Augen.
Ich nahm mir einfach keine Zeit an meine Gesundheit und den Körper zu denken.
Zuviel Arbeit, Familie, Stress zeigten mir hier erbarmungslos die rote Karte.
Ich wusste aber auch nach langem Leidensdruck:
Ohne jedoch zu mir selbst zurückzufinden, war keine Besserung möglich.
Also setzte ich mein Segel neu und vertraute dem Leben.
Daraus hat sich eine andere neue erweiterte Einstellung meiner Krise ergeben.
Wie geht es nun weiter stellte ich mir die Frage?
Das Schlimmste war überstanden und allmählich habe ich wieder gelernt, mich zurecht zu finden.
Aber ich bin nicht mehr der gleiche Mensch wie vorher, die Krankheit hat mich sehr verändert.
Nichts würde ich lieber tun als in die gewohnte Normalität zurückzuschlüpfen.
Aber die Wahrscheinlichkeit liegt hier nahe, dass ich das ich es nicht mehr stimmig für mich finde.
Für mich geht es darum mich neu zu orientieren.
Es ist schon eine Tragödie das solche Vorgänge in verschiedenen Facetten Millionen-mal am Tag, tagaus, tagein und überall auf der Erde vorkommen.
Und wenn man so etwas wie Humor entdeckt, auf sich selbst und dem Leben ?
@saurier nochmal zu den Tabletten.
Ich habe damals meine Kur sogar deshalb abgebrochen, weil der Professor der Klinik mir die wegnehmen wollte.
War allerdings schon vor Beendigung der Kur und bin dann 4 Tage eher abgehauen.
Halte dich wacker.
@Mara63 Danke
LG
Lisa