Auf Kosten der Krankenkasse? Gesetzänderung?

Dieses Thema im Forum "Krankenkassen und Pflegeversicherung" wurde erstellt von Lisa4720, 12. Januar 2019.

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  1. Lisa4720

    Lisa4720 Guest

    Das Fettabsaugen soll nach Spahns Vorstellung voraussichtlich im Herbst Kassenleistung sein.
    Meint der Spahn das im Ernst oder war das ein Witz?

    Haben wir keine anderen Probleme im Gesundheitssystem?
    Kommt mir vor wie in Lummerland und der Augsburger Puppenkiste.
    Da werden sich aber die Chirurgen freuen und alle Frauen haben dann laut Diagnose ein Fettverteilungsproblem.
    Aber keine Kasse wird hier mitspielen befürchte ich.

    Das glaube ich alles nicht !


    LG
    Lisa
     
  2. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Das wird sich kaum auf Schönheits-OP´s beziehen, sondern eher auf Patienten mit ernsthaft gravierendem Lipödem!
     
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  3. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    Ich habe das auch schon gelesen, dass das Frauen mit Fettverteilungsstörungen betreffen soll.
    Ich finds in Ordnung, die Kassen zahlen ja auch Therapien für Alkoholiker, Adipositas, Drogenabhängige... alles eben kranke Leute.
    Viel schlimmer finde ich, dass der Spahn eine OrganspendePflicht einführen möchte.
    Immer mehr werden wir ein Spielball unseres Staates, Demokratie war einmal, so fühlt es sich für mich an, auch bezüglich der gesamten Digitalisierung / Durchleuchtbarkeit - mein persönliches Empfinden ist das.

    Gruß Mara
     
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  4. anurju

    anurju anurju

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    Ich kenne eine Frau mit einem sehr schlimmen Lipödem in den Beinen - das ist ein enormer Leidensdruck und der ist durch die OP einfach zu beheben - sicher wird das nur für so extreme Fälle bezahlt und das lässt sich sehr einfach von normaler Adipositas abgrenzen (Gewebestruktur ist anders).
    Ich war ehrlich gesagt erfreut, von dieser Idee zu lesen - diese Frauen leider schon sehr lange, ohne Hilfe zu bekommen bzw. müssen selber Tausende Euro in die Hand nehmen, um ihr Leid zu verringern... also: Daumen hoch für diesen Vorschlag (wenn ich Herrn Spahn auch sonst überhaupt nicht schätze...)
     
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  5. general

    general Registrierter Benutzer

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    momentan halte ich das für medial sehr aufgebauscht, wer weiß denn schon welchen zweck dieser vorstoss erfüllen soll. warten wir es ab. falls es darum geht, bisher belächelten ernsthaften problemen endlich etwas entgegen zu setzen dann von mir daumen hoch, soll es hingegen nur das gesundheitssystem schröpfen unter zuhilfenahme der sogenannten vetternwirtschaft... wird sich das problem sicher auch schnell von selbst lösen ;-)
     
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  6. Gertrud

    Gertrud Registrierter Benutzer

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    Ich kann mir wenig fiesere Krankheiten vorstellen als Lipödem/Lymphödem! Schmerzen - und dann das optische Probleme - und dann noch oft die Stigmatisierung von wegen "Nehmen Sie doch einfach ab!", weil wenige eine Ahnung haben, worum es da eigentlich geht.
    Ich würde mich freuen, wenn diesen Patienten eine vernünftige Hilfe zuteil werden würde!
    Und das mit Sicherheit nichts mit dem "Fettabsaugen" zu tun, was man sich in "Schönheitsfarmen" vorstellt!!
     
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  7. Lisa4720

    Lisa4720 Guest

    Ich würde mich auch freuen für die Erkrankten und ist keine Frage.
    Aber bei dem Schöhnheitswahn in Deutschland befürchte ich, dass die Schönheitschirurgen sich dann einen Reibach erhoffen und die Kassen können sich vor lauter Lipödem auf der Überweisung nicht mehr retten.
    Verstehst du worauf ich hinaus will?

    Das sollte schon über einen Gutachter in dem Fall laufen.
    Bezahlen in diesem Fall auf jeden Fall.
    LG
    Lisa
     
  8. Rose72

    Rose72 Registrierter Benutzer

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    Hallo Lisa,

    Du hast Dich anscheinend noch nicht mit dieser Erkrankung beschäftigt.
    Deine Kommentare machen mich echt etwas wütend.

    Ich persönlich leide unter anderem auch unter Lip- sowie Lymphödem und kann Dir versichern, dass es sich hierbei nicht um eine Modeerscheinung handelt.
    Sie ist eindeutig und einfach feststellbar und benötigt keine separaten Gutachten, die noch mal Kosten verursachen. Es wird über Jahre regelmäßig behandelt, man bekommt laufend Lymphdrainage und muss spezielle Flachstrickstrumpfwaren tragen, was alles ebenfalls sehr teuer ist.
    Von Schmerzen, den Beschwerden und dem langen Leidensdruck mal ganz abgesehen.

    Denke nicht, dass man sofort zu einer OP greifen würde. Die OP ist der allerletzte Ausweg aber wenn es notwendig wird, sollte man es auch bezahlt bekommen.
    Es handelt sich ja nun mal nicht um eine Modeerscheinung, sondern um eine Erkrankung, die mit der Pupertät beginnt und dann ständig fortschreitet. Es hat auch nichts mit falscher Ernährung an sich zu tun. Eine Fettabsaugung kann jedoch extrem den Leidensdruck verringern und wieder eine bessere Beweglichkeit ermöglichen.

    Bitte beschäftige Dich erst mal damit, ehe Du hier alle Ärzte usw. schlecht machst. Keine Angst, sie verstehen ihr Fach und werden wohl kaum unnötig operieren. Sie werden ja auch überprüft.
     
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  9. Lisa4720

    Lisa4720 Guest

    Lisa macht einen Threat auf und schon gibts wieder einen auf die 12 :lsvader:

    das tut mir sehr leid für dich und hoffe das es dir bald besser geht,mit der richtigen Therapie und guten Ärzten an deiner Seite.

    das wurde mir schon in die Wiege gelegt und kenne ich mittlerweile schon viele Jahre.
    Andere auf die Palme zu bringen, ist vielleicht meine Bestimmung und man hat mich als Kind schon zum Puffer genommen.
    Deshalb ich mir ein dickes Fell wachsen lassen.
    Das mal am Rande und ist nicht böse gemeint.

    Das habe ich begriffen Rose.( ein hübscher Name übrigens)
    Scheinst mich jedoch nicht verstanden zu haben und diesmal male ich keine Hieroglyphen.:alienred:

    Ich bemühe mich zum Ausdruck zu bringen, dass es eine Gefahr dabei gibt, eine Modeerscheinung zu werden und sich das verselbständigen kann, in der Schönheitschirurgie.
    Und das wird es tun, denn der Schöhnheitsboom ist verrückt geworden auf diesem Planeten.
    Und selbst unter den Göttern in weiß , sitzt ein Wolf im Schafspelz.
    Übrigens auch von der Politik so gesehen und wahrscheinlich aus diesen Gründen wird es nicht bewilligt.

    Dann denke ich mir, wir haben in der Gesundheitspolitik wichtigere Baustellen als sich einen Kopf zu machen Fett abzusaugen.
    LG
    Lisa
     
  10. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Lisa!
    Manchmal nützt es was, wenn man sich über das Thema informiert, bevor man ein für mich schon provokantes Thema eröffnet und sich dann wundert wenn es einen vor die "Füsse fällt"
    Selbstverständlich gibt es Diagnosen, wo man eine solche OP rechtfertigen kann, wie Rose es eindrücklich beschrieben hat, das hat nichts mit einer Modeerscheinung oder Schönheits-OP zu tun und es wird auch sicher die med.Notwendigkeit weiter untersucht.
    Solche Aussagen werden weiterhin dazu beitragen, dass DU missverstanden wirst, aber wer weiß, vielleicht ist das von dir auch so erwünscht
     
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  11. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Da wo die Schnepfen hausen......
    ....das denke ich auch, und da dürfte es durchaus diskussionswürdig sein!
    Ansonsten möchte ich lieber nicht spekulieren, was Herr Spahn ernst oder weniger ernst meint.....
     
  12. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Da wo die Schnepfen hausen......
    Die Formulierung "Fett abzusaugen" wird den Betroffenen der Erkrankung und ihrer Behandlung nicht gerecht, und welche Baustellen wir mit welcher Priorität haben, steht dabei auch nicht zur Debatte.
     
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  13. Rose72

    Rose72 Registrierter Benutzer

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    Lisa,

    sorry aber Du hast es nicht verstanden.

    Die Gefahr der "Verwechslung" gibt es eben nicht. Eine normale Fettzelle ist bei weitem nicht so groß, wie die bei der Erkrankung. Da bewegt sich die Größe einer einzigen Fettzelle im höheren cm-Bereich und das sieht man sehr schnell und gut beim ganz normalen Ultraschall.
    Man lässt sich bei einer Modeerscheinung auch sicher nicht über Jahre von einem Spezialisten behandeln, übrigens kein Schönheitschirurg sondern ein Venen- und Lympharzt.

    Desweiteren verursacht man als Patient dieser Erkrankungen schon auf Grund der normalen Behandlung extreme Kosten und Folgekosten, die auf Grund der OP, entfallen oder verringert werden könnten. Ein einziges Paar dieser Flachstrickstrumpfhosen, die man tgl. tragen sollte, kostet ca. 700 Euro, mindestens 2 Paar bekommt man jedes Jahr, dazu noch die Lymphdrainagen und Arztbesuche. Aus wirtschaftlicher Sicht ist eine OP also sogar auch eine Überlegung wert. Wobei man sich normalerweise nicht grundlos unter das Messer legt, auch da gibt es Risiken.

    Ich finde Deine Unterstellung, dass sich Ärzte da einwickeln lassen, einfach nur als haltlos und frech. Ich komme übrigens nicht aus diesem Bereich, kann es nur nicht leiden, wenn so ins blaue Verdächtigungen geäußert werden und darunter am Schluß auch Leute leiden müssen, die es anders verdient hätten. Damit meine ich Ärzte sowie Patienten.

    Ich weiss nicht was Du beruflich machst, es würde Dir aber sicher auch nicht gefallen, wenn man Dir einfach irgend etwas unterstellt.
     
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  14. Rotkaeppchen

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    Das kann man wohl so sehen, wenn man selbst nicht betroffen ist.

    Meine Meinung zum Thema
    Es sollte Erkrankten einfacher gemacht werden, Zugang zu diesen OPs zu bekommen. Wer wirklich darunter leidet, dem macht es auch nichts aus, dass er z. B.von einem Arzt vom MDK angeschaut wird.

    Und der Spahn'sche Vorstoß, nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Er hat schon viel geschwafelt ...
    Dass du immer nur die Hälfte schreibst ...
    Es ist von einer Widerspruchslösung die Rede, was bedeutet, dass jeder automatisch als Organspender gilt - außer man selbst oder Angehörige widersprechen (aktiv dagegen). Man hat also schon zu Lebzeiten die Wahl, wie bisher übrigens auch, wo man sich eben aktiv für eine Organspende entscheiden kann (durch einen Organspendeausweis z.B.).
     
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  15. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Da wo die Schnepfen hausen......
    Etwas off-topic zum Thema "Fettabsaugen", aber passend zur Frage der Organspende:

    Lesetipp: Mein Tod, dein Leben von Vera Kalitzkus
    Ein sehr lesenswertes, kritisches und nachdenklich machendes Buch über ein - Nachtrag: politisch und gesellschaftlich - komplett ver"ramschtes" Thema.....

    *off-topic wieder aus*
     
  16. Mona-Lisa

    Mona-Lisa habe RA seit 2011

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    ... am Bodden
    Liebe @Rose72 , du sprichst mir aus der Seele! Danke!

    Ich habe auch Lipödem, inzwischen im Laufe der Jahre auch noch Lymphödem.
    Die Diagnose hab ich erst seit 2 Jahren, betroffen aber schon seit ca. 40 Jahren. Und damals wog ich nur 56 kg... und hatte fiese Schmerzen in den Beinen.
    Diese Strumpfhosen sind jeden Tag aufs neue eine Herausforderung, das Anziehen tut an den Händen sehr weh, der Druck der Kompression auf die Gelenke tut auch weh. *
    Aber das ist die konservative Behandlung, die die KK vorschlägt (plus Lymphdrainage).
    Trotz Rheuma wurden die beantragten OP's abgelehnt. Ich hatte auf eine Einzelfallentscheidung gehofft.
    Ich habe meine Mutter vor Augen, Lipödem im fortgeschrittenen Stadium. Da wollte ich niiee hin.
    Also hab ich mich schweren Herzens verschuldet, die OP's alleine bezahlt.
    Und merke jetzt den krassen Unterschied! Kaum noch Schmerzen und Schwellungen, ein ganz neues Lebensgefühl!

    Ich wünsche allen betroffenen Frauen sooo sehr, dass die KK einlenken und die OP's bezahlen!!
    Es tut sehr weh, unsachliche Kommentare zu lesen. Oder noch schlimmer bei Facebook, da sind die Kommentare z.T. regelrecht beleidigend.

    * PS: Im Beipackzettel der Flachstrickstrumpfhosen steht übrigens: "... relative Kontraindikation: rheumatoide Arthritis..."
     
    #16 13. Januar 2019
    Zuletzt bearbeitet: 14. Januar 2019
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  17. Mara1963

    Mara1963 Registrierter Benutzer

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    So bekommst du die Gelegenheit zu vervollständigen Rotkäppchen.
    Ich finde die Widerspruchslösung unnötig, da jeder Mensch bereits die Möglichkeit hat sich für eine Organspende bei Lebzeiten zu entscheiden. Der Gedanke, wenn kein Widerspruch gleistet wird, kann an einem rumgeschnippelt werden, finde ich übergriffig.

    Mara
     
  18. Rotkaeppchen

    Rotkaeppchen Registrierter Benutzer

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    Dann haben immer noch die Angehörigen das Recht, Widerspruch einzulegen.

    Ausserhalb des Protokolls: Liebe Mara, ich tue gerne was für deine Bildung. ;)
     
  19. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Hallo Rotkäppchen,

    ich fände diese Regelung furchtbar.
    Habe nur Verwandte mit denen ich zerstritten bin.
    Und wenn ich zu Besuch in Deutschland bin und der Zettel mit meinem Willen liegt zu Hause... werde ich dann gegen meinen Willen Organspenderin?

    Mal abgesehen, dass ich wohl bei der Verschrottung nix an "gebrauchten Ersatzteilen" hergeben werde (Kiste ist zu abgefahren), will ich im übrigen in der Not - zumindest sehe ich das heute so - auch nix von anderen...

    So, aber jetzt zum Thema.
    Ich wäre vorsichtig auch mit der generellen Verurteilung von "Schönheitops"... auch von Fettabssugungsops. Es gibt Krankheiten und Probleme... nicht nur irgendwelche verrückte Stars.
    Das Gesundheitssystem wird die eine oder andere "nicht gerechtfertigte" Op aushalten... das System hält so viel aus und spart so oft an der ganz falschen Stelle (und verursacht dadurch manchmal enorme Kosten!), dass ich mich über so etwas nicht aufregen würde.

    Kati
     
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  20. Lisa4720

    Lisa4720 Guest

    Vielen lieben Dank für diese Statements:)

    Ich stelle oft fest, der Mensch neigt dazu Unerfreuliches überzubewerten und beschert ihm ganz überflüssige Gefühlswallungen .
    Manchmal machen wir aus einer Mücke einen Elefanten, und man könnte meinen das auf einer zehn-stufigen Kathastrophenskale,
    mindestens die Elf steht!
    Mittlerweile habe ich gelernt, wenn ich wütend bin mal zu hinterfragen ,ob ich nun angemessen oder übertrieben reagiere.

    Das Problem ist, dass wir allzu-leicht die falschen Schubladen herausziehen und verleiht eine Überreaktion.
    Aber das Leben wäre trübe und ziemlich farblos, würde ich nicht ein paar emotionale Wagnisse eingehen.
    So bleibe ich meiner Linie treu was Herrn Spahn angeht, ob es nun jemanden gefällt oder nicht.

    Ich habe übrigens 2 Frauen begleiten dürfen die ein Lipödem von der Kasse bezahlt bekommen @Rose72
    Diese Frauen sind einen anderen Weg gegangen,der etwas holpriger war.
    Aber es hat geklappt.
    Sie haben sich einem Psychologen anvertraut und der bestätigte den unermesslichen Leidensdruck der Patientinnen.
    Die Kasse übernahm dann diese OP mit anschließender Reha.
    Wochen später kamen diese Frauen erneut wegen den Festschürzten die sich durch diese Lipödem OP ergeben hat.
    Da begann dann das nächste Leid dieser Patienten.
    Wohin mit der Haut?
    Auch das bezahlte übrigens die Kasse.

    Danke Resi;)

    Unter anderem stimme ich Mara zu, das Organspende wie es vorgesehen ist, eine Körperverletzung am Menschen wäre.

    LG
    Lisa
     
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