An alle mit PSA - Wer hat auch Psoriasis?

Psoriasis, ja oder nein?

  • ja, seit meiner Kindheit

    Stimmen: 24 20,0%
  • ja, vor Beginn der Arthritis

    Stimmen: 46 38,3%
  • ja, etwa gleichzeitig mit Beginn der Arthritis

    Stimmen: 12 10,0%
  • ja, nach Beginn der Arthritis

    Stimmen: 16 13,3%
  • nein, aber Erkrankung bei Eltern, Geschwistern oder Großeltern

    Stimmen: 10 8,3%
  • nein, auch keine Psoriasis in der Familie bekannt

    Stimmen: 12 10,0%

  • Umfrageteilnehmer
    120
so war's bei mir

hallo, also ich habe schon seit gut 5 jahren mit den fußnägeln. erst war ein nagel betroffen, heute sind es 7. war bei 5 hautärzten, dort wurde immer gleich ein pilztest gemacht, der negativ war. weiter wurde nichts unternommen. der verdacht kam erst vor einem jahr auf, die diagnose habe ich seit 6 wochen. gelenkbefall seit einem jahr, wird jetzt immer schlimmer.

schönen gruß nina
 
Psoriasisarthritis

Hallo ich heiße Joey und habe seit 1998 eine PSA. Bei mir begannn diese mit der pustulösen Form der Psoriasis an den Handinnenflächen und den Fußsohlen. Als nach 4 Wochen meine ISG,HWS und einige andere Gelenke zu schmerzen begannen hat mein Hautarzt mich sofort zu einer Rheumatologin überwiesen.
Das Knochenszintigramm zeigte eindeutige Zeichen und mein CRP war über 35. Ich wurde mit Cortison,Neotigason und Amuno behandelt.Das war vielleicht eine Tortour.Später hat sie mich auf Azulfidine eingestellt.Das ging auch nur ca.15 Monate die Beschwerden wurden wieder mehr und so entschlossen wir uns zu MTX 10mg 1xpro Woche.Alle Laborparameter waren in Ordnung. Die Beschwerden wurden nach ein paar Monaten wieder mehr --15mg MTX.Eine Höherdosierung auf 20mg MTX brachte Haarausfall ohne Ende.Somit reduzierten wir MTX auf 15mg und zusätzlich 20mg Arava.Meine Beschwerden sind jetzt wieder mehr geworden meine Laborwerte spielen verrückt mal habe ich eine CK von über 500, 4 Wochen später ist die CK i.O. und ein Leberwert ist zu hoch, dann ist der wieder i.O. und die Harnsäure steigt auf 8,4 und 3 Wochen später liegt die Harnsäure bei 3,6 ???????
Jetzt hat meine Rheumatologin gemeint wir sollten auf Humira umstellen,ich habe schon gedacht jetzt gibt es endlich ein Mittel das meine PSA im Zaum hält.Die Anwendung scheitert jetzt an einem positiven Tuberkulosetest.Die Anwendung sei zu gefährlich weil ich auf den Test positiv reagiert habe und nicht auszuschließen sei das ich einen Tuberkuloseherd im Körper trage. Ist jetzt für mich Ende der Fahnenstange oder hat jemand von euch eine Idee was ich noch machen kann!!!
:confused:
 
Hallo Joey

Ich habe auch PSA und meine begann auch mit Eiterpusteln an Handflächen und Fußsohlen.
MTX und Sulfasalazin habe ich wegen unwirksamkeit wieder abgesetzt.
Medis,mit denen ich wieder am Lebeb teilhaben kann,habe ich noch nicht gefunden.Z.Zt Randudil und Tramadol.
Wäre es nicht besser dich im KH auf neue Medis einzustellen?
Ich kenne mich mit TBC-Tests nicht so aus.Wie hoch ist die Fehlerquote bei einem positiven Ergebnis??
Ich gehe regenmäßig ins Kh nach Sendenhorst .Genieße die Anwendungen und lass die Gelenke spritzen.
Nimmst du dir auch mal ne Auszeit??
Wie sieht es mit Embrel oder Remicade aus??

Alles Liebe

Kiki 2:)
 
Hallo Kiki2 !!

Danke für deine Antwort aber Enbrel ist auch ein TNF-alpha Blocker und scheidet bei einem positiven TBC-Test ebenfalls aus. Ich finde mit Tramadol hat man nur die Schmerzen bekämpft aber die Enzündungen und die Zerstörungen der Gelenke werden fortschreiten. Ich bin der Meinung durch die lange Zeit die manche Medis brauchen bis sie wirken nützt mir ein Krankenhaus ziemlich wenig.Von ständigem Spritzen in Gelenken halte ich nichts,weil die Infektionsgefahr viel zu groß ist.Kann sein das ich mit meiner Meinung falsch liege.
Machs gut! JOEY:)
 
Eine Höherdosierung auf 20mg MTX brachte Haarausfall ohne Ende.Somit reduzierten wir MTX auf 15mg und zusätzlich 20mg Arava.

Wurde Folsäure am Tag nach der MTX-Gabe verabreicht?

Du brauchst jetzt einen Spezialisten der mit deinem Rheumatologen zusammenarbeitet. Er muss zunächst deine Tuberkolose abklären und gegebenenfalls mit deinem Rheumatologen und dir gemeinsam einen überwachenden Therapieplan erarbeiten.

Welches sind die Folgen einer aktivierten Tuberkolose unter Humira?
Gibt es Maßnahmen, diese ohne schwerwiegende Risiken unter Kontrolle zu bekommen?

grummel
 
manches wird erst später klar

Ich hatte als Kind mit ca. 10 mal einen schuppenden Ausschlag an den Unterarmen. Da kam dann Cortisonsalbe drauf und fertig. Ging auch ganz gut weg und kam nur ganz selten wieder und ich habe es als Putzmittelallergie verkauft (sehr praktisch als junges Mädchen ;) ). War aber dann ganz weg und vergessen. Nach der Geburt meines ersten Kindes hatte ich dann immer trockenere schuppige Stellen an den Knien. Ich hab doch glatt gedacht, dass ich Hornhaut an den Knien habe vom vielen rumkrabbeln auf dem Boden mit meinen Kindern. Die Diagnose Schuppenflechte hat eigentlich erst der Rheumatologe ausgesprochen und dann hatte ich keine Ausrede mehr. Das Hautbild ist nach wie vor ganz gut bis auf die Knie und die Oberseiten der großen Zehen. Dafür nagt es an meiner Wirbelsäule, dem ISG und auch an der Hornhaut der Augen - gar nicht schön!
 
Folsäure 3/Woche 5mg

Hallo grummelzack !

Ich nehme 5mg Folsäure 3x pro Woche.Es wurde aber nicht gesagt man solle die Folsäure gleich am Tag nach der Gabe von MTX nehmen.Da werde ich mal nachhaken.
Ich denke ich schlage meiner Rheumatologin vor nachzuforschen,:confused: warum mein TBC Test positiv ist. Sie hat mir gesagt, wenn irgendwo ein TBC Herd im Körper sei könnte es unter der Gabe von einem TNF-alpha Blocker(Humira) zum Ausbruch der TBC kommen und durch die Einwirkung von Humira sei das Immunsystem so beeinträchtigt, dass eine solche Erkrankung tötlich sein kann. Ich bin kein Arzt aber in den Informationen, die man über Humira o.ä. Medis bekommt steht ausdrücklich, die TBC muss ausgeschlossen werden.:)
 
Hey Joey,
schau mal hier, hab ich gerade im Medknowledge gefunden:

Tuberkulose-Aktivierung durch Etanercept (Enbrel®) und Infliximab (Remicade®)

Schlüsselwörter: Krankheit, Therapie, Behandlung, Medikament, TBC, Immunschwäche, Tuberkulose, Etanercept, Enbrel, Infliximab, Remicade, TNF-Faktor, Immunsystem, Nebenwirkung und Tumornekrosefaktor-Hemmer. Tuberkuöse-Aktivierung durch Etanercept "Medikamente, die den Tumornekrosefaktor ausschalten, können zu einer schweren Reaktivierung der Tuberkulose führen. Hiervon scheint neben Infliximab auch Etanercept betroffen zu sein. Der amerikanischen Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) sind nach Angaben in Clinical Infectious Diseases (2004; 39: 295-299) zwischen November 1998 und März 2002 insgesamt 25 Fälle gemeldet worden.
Etanercept ist wie Infliximab ein Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor alfa (TNF). Es ist in Deutschland zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis, des Morbus Bechterew und der Psoriasis-Arthritis zugelassen, wo der Antikörper die gelenkdestruierende Entzündung nachhaltig bessert. TNF-alpha ist in die Pathogenese dieser Erkrankungen involviert. Das Molekül ist jedoch auch für die körpereigene Abwehr gegen Mycobacterium tuberculosis, den Erreger der Tuberkulose, wichtig.
Wenn ein Mensch latent tbc-infiziert ist, kann die Therapie mit dem Antikörper zu einer Reaktivierung der Erkrankung führen.."


Hoffe das hilft Dir.
Grüßlis vom Niederrhein
 
... und hier noch aus Medical-Forum.ch


TNF-a-Antagonisten.

Der Tumornekrose-Faktor
a (TNFa) ist ein entzündliches Zytokin, das
die Antwort auf Tuberkulose (und andere infektiöse
Erkrankungen, wie Candidiase, Listeriose
etc.), bestimmt. TNFa-Blocker begünstigen
umgekehrt Tuberkulose. Betroffen sind die Antirheumatika
Infliximab (Remicade®), Etanercept
(Enbrel®) und Adalimumab (in der Schweiz
nicht registriert). In Kalifornien sind in den Jahren
2002–2003 insgesamt 12 Fälle von Tuberkulose,
davon 8 Frauen, unter TNFa-Antagonisten
bekanntgeworden. In 11 Fällen bestanden An-
haltspunkte für eine latente Tuberkulose (aus
Ländern mit Tbc-Prävalenz stammend oder
nach Kontakt mit Tbc-Patienten). TNFa-Blocker-
Therapie setzt eingehende Frage nach Tbc und
Überwachung des Patienten voraus. – Costamagna
P, et al. Tuberculosis associated with blocking
agents against tumor necrosis factor-a.
 
Ja leider ...
Habe auch PsA und nehme seit 2004 Enbrel.
Zwingendermaßen wurde ich auch auf TBC getestet, aber bei mir wars Gottseidank negativ.
Ich hätte Enbrel oder sonst einen TNF-a - Antagonisten als Basismedi auch abgelehnt.
Mir sagte man damals, weiß allerdings bis heut nicht ob es stimmt, wenn ein vorhandener TBC-Herd unter Enbrel ausbricht, ist die TBC nicht zu stoppen und kann durchaus zum Tod führen.
Laß dich aber doch nochmal auf TBC von einem anderen Labor testen, um die Diagnose zu bestätigen.

119.gif


Nix gegen das Labor, welches die TBC bei Dir positiv getestet hat.
Aber es gibt ja Labore, die recht unsauber arbeiten und schon kleinste Rückstände in den Apparaturen können die nächsten Tests falsch positiv erscheinen lassen, obwohl man eigentlich negativ ist.
Ich würds an Deiner Stelle also nochmals testen lassen und Dein Doc. sollte die Probe halt an ein anderes als das bisherige Labor schicken!!!
Enbrel bzw. Humira wirken doch sehr gut bei PsA und

"Versuch macht kluch".:D:D:D

Viel Glück.
Dir alles Gute
LG
 
Hallo Garfield !

Du hast recht was die Auswertung von Blutuntersuchungen angeht, soll man vorsichtig sein:eek: .Mein TBC Test wurde mit einem Wirkstoff unter die Haut am Unterarm gespritzt. Nach 3 Tagen wurde der Test abgelesen und es hatte sich eine große rote, juckende und pustulöse Stelle gebildet. Ich weiß nicht ob man einen TBC Nachweis auch noch im Blut finden kann.
Viele Grüße aus der sonnigen Eifel sendet Joey !!! :D
 
Tja...
der Hauttest wurde bei mir auch gemacht.
Aber schau mal hier - ist aus dem deutschen Ärzteblatt:


Tuberkulose: „Proteonomischer Fingerabdruck“ ermöglicht schnelle Diagnose
Freitag, 15. September 2006
London - Die Diagnose einer aktiven Tuberkulose erfordert noch immer den kulturellen Nachweis der Erreger, dessen Ergebnis erst nach mehreren Wochen vorliegt. Ein neues Verfahren verspricht dagegen eine Schnelldiagnose. Gemessen werden die Veränderungen, die die Infektion in den Proteinen im Serum hinterlässt. Dieses neue Verfahren, das auch als „proteonomischer Fingerabdruck“ bezeichnet wird, erzielte in einer Pilotstudie im Lancet (2006; doi:10.1016/S0140-6736(06)69342-2) eine diagnostische Treffsicherheit von bis zu 90 Prozent.

Dass Infektionen Spuren im Blutserum hinterlassen, ist seit der Entdeckung der Antikörper bekannt. Bei der Tuberkulose hilft der Nachweis von Antikörpern aber nicht weiter, da viele Menschen, vor allem in den Entwicklungsländern latent infiziert sind. Das heißt, sie sind permanent mit Mycobacterium tuberculosis besiedelt, ohne zu erkranken. Dem Körper ist es gelungen, die Erreger zu isolieren, vielleicht sogar zu eliminieren. Aus diesem Grund ist auch die Aussagekraft des Tuberkulintests begrenzt. Er kann nicht zwischen latenter Infektion und aktiver Erkrankung unterscheiden. Aktive Erkrankungen lösen im Körper eine andere Abwehrreaktion aus als latente Erkrankungen. Deshalb könnte ein neues Verfahren, das als „proteonomischer Fingerabdruck“ bezeichnet wird, bei der Diagnose behilflich sein.

Für das Verfahren wird im ersten Schritt das Blut von Tuberkulose-Patienten untersucht. Dabei kommen neue Geräte zur Massenspektrometrie (Surface-enhanced laser desorption ionisation time of flight - SELDI-ToF) zum Einsatz, die die gleichzeitige Quantifizierung einer Vielzahl von Eiweißen ermöglichen. Dies ist heute zu vertretbaren Kosten möglich. Dieser „proteonomische Fingerabdruck“ wird nicht nur bei den Patienten abgenommen, sondern auch bei Vergleichspersonen, damit die Unterschiede erkennbar werden.

Die Gruppe um Sanjeev Krishna vom St. George's Hospital in London hat als Vergleichsgruppe nicht ausschließlich gesunde Probanden gewählt. Es befanden sich auch Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen darunter, bei denen es zu einer „ausgeprägten“ Immunreaktion kommt, sowie Patienten mit Sarkoidose und schweren Atemwegserkrankungen, die leicht mit einer Tuberkulose verwechselt werden können. Zudem achteten die Forscher darauf, dass die Proben von Menschen mit unterschiedlicher ethnischer Herkunft stammten. Viele stammten aus Gambia, Uganda und Angola, wo die Tuberkulose häufig ist und ein solcher Test am ehesten zum Einsatz käme.

Mithilfe komplexer kybernetischer Modelle wurde dann der „proteonomischer Fingerabdruck“ erstellt, der später an einer prospektiven zweiten Gruppe von Patienten validiert wurde. Um den späteren Test zu vereinfachen (und damit dessen Kosten niedrig zu halten), versuchten die Forscher einzelne Proteine ausfindig zu machen, deren Konzentration bei der aktiven Tuberkulose besonders deutlich verändert sei. Am Ende hatten sie einen stark vereinfachten Fingerabdruck entwickelt, der nur auf vier Proteinen beruhte: Mit Amyloid A, Transthyretin, Neopterin und dem C reaktiven Protein wurde eine diagnostische Genauigkeit von 78 Prozent erzielt. Sie kann durch die Einbeziehung 16 weiterer Enzyme auf 90 Prozent erhöht werden.

Ein Schnelltest wäre in Afrika und anderen Regionen mit hoher Verbreitung der Tuberkulose sicher willkommen. Seine Entwicklung ist aber noch nicht abgeschlossen. So ist offen, wie viele Proteine er am Ende enthält. Die Forscher arbeiten daran, ihn weiter zu vereinfachen. Statt der teuren Massenspektrometrie könnten – auf der Basis von Antikörpern gegen die einzelnen Serumproteine – einfache Teststreifen entwickelt werden. Die Intensität des Farbumschwungs ließe sich mit einfachen Geräten quantifizieren. Die Berechnung könnte ein beliebiger Laptop übernehmen. © rme/aerzteblatt.de


Man schreibt hier von diagnostischer Treffersicherheit von 90 % und von vertretbaren Kosten. Ich denke um Sicherheit bei einer TNF-a-Therapie zu bekommen lohnt der Test auf jeden Fall.
Vielleicht druckst Du Dir das mal aus und zeigst es Deinem Doc?!?
Hab Dir mal den Link zum Ärzteblatt per PN geschickt - läßt sich dort prima ausdrucken :);)

Hier noch ein Link zu nem anderen Test - dazu braucht man Vollblut:

http://www.diagnostik-nord.de/manuals/TBC-K20.pdf

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
das handling von Methotrexat in verbindung mit folsäure

[...]
Eine weitere in den USA häufig praktizierte Variante ist die tägliche Einnahme von Folsäure. Allerdings ist dabei die Folsäure-Dosis sehr viel niedriger (1 mg pro Tag; dies wird oft übersehen, wenn amerikanische Behandlungsformen unkritisch auf deutsche Verhältnisse übertragen werden und dann statt 1 mg pro Tag die in Deutschland erhältlichen 5-mg-Tabletten verwendet werden).
:mad:
[...]

den ganzen beitrag guckst du hier


http://www.rheuma-online.de/fua/22.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Da bin ich wieder !!

Hallo Garfield !
Eigentlich bin ich nicht so oft online, aber es lohnt sich ja, dauernd im Forum nachzuschauen, weil du ja super Infos für mich hast.
Dankeschöööööön !!!
Ich werde auf jeden Fall nicht locker lassen um herauszufinden was es mit dem pos.TBC-Test auf sich hat. Die Infos die man über Enbrel und Humira etc. bekommt sind schon sehr informativ und die Medis sollen alle sehr gut vertragen werden und sie sollen sogar helfen :p !Man muß einfach dranbleiben und selbst mitarbeiten.
 
Hallo grummelzack
Ich nehme täglich 5 mg Folsan, außer Dienstag ( ist MTX Tag ) und Mittwoch. Dies geschieht aber, weil meine Leberwerte so schlecht sind. Man kann nicht alles über einen Kamm scheren.
Liebe Grüße

Poldi
 
hallo,

habe seit ca. 15 Jahren psoriasis immer wieder mal schubweise, v.a. am kopf, an den ellenbogen, handinnenflächen, fingern und beiden fußsohlen. die diagnose psoriasisarthritis hab ich jetzt seirt 2 tagen, beschwerden seit ca. 5 monaten. behandlung mit mtx und div schmerzmitteln. schmerzen lws, isg, knie und mittlerweile ständige sehnenscheidenentzündung.
 
Jetzt hat meine Rheumatologin gemeint wir sollten auf Humira umstellen,ich habe schon gedacht jetzt gibt es endlich ein Mittel das meine PSA im Zaum hält.Die Anwendung scheitert jetzt an einem positiven Tuberkulosetest.Die Anwendung sei zu gefährlich weil ich auf den Test positiv reagiert habe und nicht auszuschließen sei das ich einen Tuberkuloseherd im Körper trage. Ist jetzt für mich Ende der Fahnenstange oder hat jemand von euch eine Idee was ich noch machen kann!!!
:confused:

Hallo Joey,

Quelle:http://www.dgrh.de/565.html
Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie gibt daher die Empfehlung, vor Therapiebeginn eine Röntgenuntersuchung zum Ausschluss einer Tuberkulose zu veranlassen und einen Tuberkulin-Test durchzuführen. Bei positivem Tuberkulin-Test ist eine über 4 Wochen prophylaktische Gabe eines Antibiotikums (Isoniazid 300 mg/d) vor Therapiebeginn und deren Fortführung über 9 Monate unter der Therapie ratsam. Bei positiver Anamnese einer Tuberkulose sollte auf eine Biologika-Therapie verzichtet bzw. nach sorgfältiger Risiko-Nutzen-Abwägung Anakinra verabreicht werden.
 
Psoriasis

Hallo...bei mir ging es mit Psoriasis los.Ab ca.dem 11.Lebensjahr am ganzen Körper.Ging dann mit der Pupertät zurück,hatte sie dann nur noch Stellenweise auf dem Kopf und Ellenbogen.Mit 18 erste Rückenbeschwerden und geschwollene Zehen.Die Rückenbeschwerden wurden mit den Jahren immer schlimmer,bin zu zig Ärzten gelaufen,nie eine Diagnose erhalten.Wurde sogar zum Psychologen geschickt,bilde mir die Schmerzen ein.Psoriasis lief paralell,mal Schübe u.starker Befall,mal weniger.Als meine Fingernägel befallen wurden und Gelenkschwellungen dazu kamen,bin ich zum Rheumatologen.Dort bekam ich Diclo,aber wieder keine Diagnose.Erst als ich es vor Schmerzen nicht mehr aushielt,keine Nacht mehr durchschlief,schickte mich meine Hausärztin 2003 in die Rheumaklinik.Endlich eine Diagnose..PSA...Basistherapie(MTX,Celebrex) und mir gings besser.
LG Susi
 
Hallo,

nachdem ich durch Zufall den Thread hier entdeckt habe, hier auch mein Beitrag:

Ich habe PSA und PSO ca. zeitgleich bekommen :mad:

Angefangen hat es nach einem Reitunfall inkl. VKB-, Innenband- und Innenmeniskusriss. Mein Knie war unverhältnismäßig stark entzündet und beruhigte sich auch gar nicht mehr. Einige Wochen nach dem Unfall kamen die ersten Hauterscheinungen und dann war es nur noch ein kleiner Schritt, bis der Rheuma-Doc eine PSA diagnostizierte.
Was nun eher da war (wennauch nur Wochen), ist also schwer zu sagen :rolleyes:
 
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