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An alle mit PSA - Wer hat auch Psoriasis?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Monsti, 4. Juni 2004.

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Psoriasis, ja oder nein?

  1. ja, seit meiner Kindheit

    24 Stimme(n)
    20,2%
  2. ja, vor Beginn der Arthritis

    45 Stimme(n)
    37,8%
  3. ja, etwa gleichzeitig mit Beginn der Arthritis

    12 Stimme(n)
    10,1%
  4. ja, nach Beginn der Arthritis

    16 Stimme(n)
    13,4%
  5. nein, aber Erkrankung bei Eltern, Geschwistern oder Großeltern

    10 Stimme(n)
    8,4%
  6. nein, auch keine Psoriasis in der Familie bekannt

    12 Stimme(n)
    10,1%
  1. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi zusammen,

    dachte, das könnte mal eine interessante Frage sein und hoffe auf ordentliche Resonanz. Haut in die Tasten!

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  2. schnullerdevil

    schnullerdevil Das Teufelchen vom Dienst

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    bei mir ist der verdacht darauf da meine geschwister psoriasis haben nur bei mir ist es noch nicht bewiesen, hab es nicht ganz so extrem, dazu hab ich aber noch neurodermitis und so....
    also wo sollte ich denn abstimmen??ß
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Teufelchen,

    nun, so eindeutige Beweise für Psoriasisarthritis gibt es ja nicht, vor allem, wenn sie (wie z.B. bei Gisela und mir) nicht typisch ausgeprägt ist. Sehr typisch für die PSA wären zum Beispiel Strahlbefall, asymmetrischer Befall, Beteiligung der Finger- und Fußnägel, Befall der Fingerendgelenke. Darüber hinaus: seronegativ und oft auch kaum bis gar keine Entzündungszeichen im Blut (BSG/crP) trotz deutlichem Schub.

    Zu entscheiden darüber, ob und wo Du Dich einträgst, kann ich Dir kaum abnehmen ;).

    Grüßle von
    Monsti
     
  4. schnullerdevil

    schnullerdevil Das Teufelchen vom Dienst

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    so nun trag ich mich gleich mal ein, hast mir geholfen als du geschrieben hast kaum entzündiungszeichen im blut, fingernägel trifft ja auch bei mir so zu :D
    so nun gehtsn wieder ans pauken, :(
     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Gucki,

    ich hab nur die Psoriasis vulgaris. Wie äußerst sich denn die pustulöse Form? Ist das die, bei der man auch diese schmerzhaften Blasen an den Handinnenflächen und Fußsohlen hat? Falls es das ist, könnte ich mir vorstellen, dass sich da auch gerne Pilze reinsetzen ... Das erschwert die richtige Diagnose.

    Ich erinnere mich an einen tierischen Schub, bei dem sich die Psoriasis auch direkt im Gesicht ausgebreitet hatte. Der konsultierte Hautarzt stellte 100%ig sicher ein Pilzekzem fest, meinte aber nach Betrachtung meiner Kopfhaut, dass der Pilz sich wohl nur in einem schon vorhandenen Psoriasisherd eingenistet hatte.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  6. Jackie

    Jackie Guest

    Hi Monsti

    ich habe schon seit 11 Jahren Pso, seit einem Jahr spielen auch die Gelenke verrückt, interressanterweise ist seitdem die Haut besser.Hat sich anscheinend nur verlagert.Auch bei mir ist die Diagnosefindung durch mangelnde Entzündungszeichen erschwert.Zeitweise kam ich mir wie ein Hypochonder vor, da die Ärzte zu keinem Befund kamen...
    Liebe Grüsse
    Jackie
     
  7. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Jackie,

    bei mir war es genauso: Die Arthritis begann, und die Schuppenflechte wurde besser bzw. macht sich jetzt nur noch in einzelnen Schüben bemerkbar. Ich bin wirklich gespannt, was über die Dauer bei der Befragung herauskommt. Im Moment erstaunt mich, dass einige die Psoriasis erst nach der Arthritis bekommen haben. Na, derzeit sind es ja noch nicht so sehr viele Antworten. Mal sehen, was sich in einem Monat abzeichnet ...

    Liebe Grüße von Schuppi zu Schuppi!
    Monsti
     
  8. Monsti

    Monsti das Monster

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    Danke Gucki

    für die Info. Mensch, da bin ich ja mit meiner fast schmerzlosen Vulgaris-Form noch richtig gut bedient.

    Liebe Knuddelgrüße von
    Monsti
     
  9. Hofi

    Hofi Neues Mitglied

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    Meck.Pom.
    Als Jugendliche (ist ja nun doch schon ne ganze Weile her....) begann die Schuppenflechte, wurde aber als Solches damals nicht diagnostiziert. Viel. hab ich es damals auch nicht so war genommen, da es nur manchmal(jetzt weiß ich schubweise) und mir Cortisonsalbe weg gegangen war. Mir wurde immer gesagt: "sie haben halt trockene Haut.. und es sei viel. eine Windflechte (die behand. Ärtztin jetzt meinte, dass es so etwas gar nicht gäbe, also tolle Diagnose damals)
    Dann vor ca. 6 Jahren begannen die Probleme extrem mit den Gelenken und der WS. Entzündungszeichen waren oft nicht da, kaum, negative Rheumazeichen, also nichts weiter... "Suchen sie sich doch am Besten einen guten Therapeuten" Vor 3 Jahren dann stellte ein Rheumatologe die Diagnose PSA. Im Kh wurde das dann wieder angezweifelt, aber in der Zwischenzeit glaube ich auch nicht mehr jedem Mediziner der denkt, er hätte Ahnung von Rheuma , etwas. Ich habe gelernt zu differenzieren.
    Manchmal, wenn ich ganz schlecht drauf bin, schafft es aber doch der Eine oder Andere Doc mich zu verunsichern.
    Aber zur Stärkung habe ich ja das Forum gefunden.
    So Monsti das war kurz zu mir.

    viele liebe Grüße aus dem sonnigen Norden( jetzt natürlich nicht mehr... :)

    Hofi
     
  10. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Psoriasis

    Ja da kann ich auch mitreden, eine Psoriasis pustulosa arthropathika mutans. Besonders mit Befall der Fußaußenseiten, Handinnenflächen und einigen Stellen im Gelenksbereich Knie und Ellenbogen. An den Handinnenflächen besonders auch in den tieferen Hautschichten, mit Ausbildung von pustulösen Einschlüssen von weißen Blutkörperchen mit Zerstörung und fehlen mehrerer Hautschichten. Überzieht auch die Fingerendgelenke mit porösen aufreißenden verhärteten Hautstrukturen.
    Ist ca 1 Jahr nach einem "klinisch nachgewiesenen Bechterew" mit Infliximabtherapie als Hautirregulation aufgetereten. In der Uniklinik/ Dermathologie als puatulosa beschrieben, eigentlich wurde wegen Verdacht medikamentöser Nebenwirkungen untersucht. Die Diagnose wird gestützt duch eine beidseitig auftretende Fingegelenksarthritis, i.b. mit Zerstörung der Fingerendgelenke. Hier wurde vorher auf einen Heberdenarthrose erkannt.
    Mit Beteiligung der gesamten WS, i.b. der HWS mit vertebralem Syndrom.
    Die ISG sind fest und trotzdem zeitweise chronisch entzündet.
    Somit ist für die Uniklinik der extrem seltene Fall aufgetreten (weil nach wie vor unsichere Diagnostik), daß die Infliximabtherapie in einer Studie jetzt in beide Richtungen untersucht werden kann. Ein Patient und zwei "Krankheiten" quasi.
    In einem weiteren Gutachten wurden medikamentöse Nebenwirkungen und allergische Reaktionen ausgeschlossen.
    Und nun mal sehen, wie es weitergeht. Gruß "merre"
     
  11. Gagi

    Gagi Neues Mitglied

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    Hallo,
    bei mir ist die Psoriasis erst nach der Arthritis aufgetreten. Am Anfang hatte ich auch die Diagnose seroneg.cP, aber mein Rheumadoc hat mich immer wieder gefragt, ob ich oder meine Familie nicht doch Psoriasis haben. Ich habe davon aber nichts gewußt. Im Winter 2002/2003 hatte ich dann den ersten Verdacht, dass ich doch Psoriasis habe und bin zum Hautarzt gegangen. Der hat dann meinen Verdacht bestätigt.
    Durch diese Diagnose sind einige andere Dinge dann auch verständlicher geworden, wie z.B. die Probleme an der WS und dem ISG oder der asymetrische Befall und der Befall der großen Gelenke.
    Ich habe aber nur an den Ellenbögen, Knien und an einigen Zehengelenken schuppende Stellen.
    Ich finde an der Umfrage interessant, dass es ja eigentlich heißt, die Psoriasis fängt normal vor der Arthritis an und nur selten danach. Die Umfrage zeigt aber das Gegenteil.
    Liebe Grüße
    Gagi :)
     
  12. engel

    engel Guest

    Schuppenflechte

    Hallo
    Ich habe in der Kindheit Schuppenflechte gehabt
    wurde aber auch nie als Schuppenflechten diagnostiziert
    sonderen eher als Allergie?!
    Meine Eltern haben mir, auch im Sommer beide Arme in Mullbinden eingewickelt damit 1. die anderen Leute das nicht sehen und 2. ich mich niciht Kratzten konnte.
    Irgendwann verschwand die Schuppenlechte und ich habe nicht mehr daran gedacht bis dann vor 4 Jahren die Gelenkprobelme bei mir immer schlimmer wurden und ein Dok mich fragte ob in meiner Familie Schuppenflechte vorkommen würde?!
    Da habe ich mir erst wieder daran errinnert an meine angebliche Allergie.
    Im Blut wurde auch festgestellt das ich das vererbt bekam
    Meine Mutter hat sehr stark Schuppenflechte und sie hat erst in diesem Jahr ,sie ist mitlerweile 63 Jahre, die Diagnose Schuppenlechtenrheuma bekommen.
    Bei mir sind im Blut immer entzündungen zu sehen und lange wusste man gar nciht warum?
    Heute habe ich gewissheit dank auch Dok Langer bekomme ich jetzt eine Basistherapie.

    Engel
     
  13. flower

    flower Die Ungeduldige

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    Habe seit meiner Kindeheit Psoriasis, daher ging meine Diagnose mit PSA auch relativ schnell:

    Bei zunehmenden Gelenkbeschwerden, denen ich beim besten Willen keine Traumata mehr zuordnen konnte, habe ich beim Orthopäden nicht mehr Licht gesehen, bin zum Rheumatologen gegangen. Der meinte es wäre okay PSA abklären zu lassen (kann sein, kann sein auch nicht) ... und zwei Wochen später hatte ich die Diagnose...
     
  14. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Flower,

    toll, dass es bei Dir so flott ging! Ich musste mich 10 Jahre lang durchkämpfen, bis ich endlich mal zu einem internistischen Rheumatologen geschickt wurde. Dann allerdings hatte ich auch ziemlich flott eine Diagnose.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  15. Brinki

    Brinki Neues Mitglied

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    Hallo Monsti

    Wie bei Gagi wurde bei mir auch erst später die Psoriasis diagnostiziert. Die erste Diagnose lautete auch cP. Mein damaliger Rheumadoc sagte mir immer, das es eigentlich PSA sein könnte, aber es wären ja nicht die Haut :confused: ( habe schon von Geburt an eine sehr empfindliche und extrem trockene Haut) oder Nägel :confused: ( er hielt die " verfärbungen" für einen Pilzbefall auf den Nägel) befallen. Sollte das der Fall mal sein würde er die Diagnose ändern. :o
    Ich habe aber den Rheumadoc gewechselt und der neue,hat innerhalb von 4 Monaten die Diagnose PSA gestellt, denn die " verfärbungen" waren kein Pilz und die Haut verschlechtert sich immer mehr. :rolleyes: Ich hoffe mal, das es nicht schlimmer wird.
    Einen schönen Abend wünscht Dir
    Brinki
     
  16. ibe

    ibe Guest

    Hallöchen,

    ich habe die Pso mit 14 bekommen, mit 20 Jahren Füße und Hände geschwollen, konnte damals nicht festgestellt werden, was es ist, habe Amuno bekommen, nach ca. 3 Monaten waren die Schwellungen/ Beschwerden weg. Mit 34 Jahren begann diese Totour wieder, dann wurde ziemlich schnell die Diagnose Pso-Arthr. gestellt. Übrigens, nach der Schwangerschft nahm die Psoriasis rapide zu. Die Gelenke haben sich vor 11 Jahren durch MTX und Ibuprofen dann beruhigt, also Remission. In den letzten Jahren hat aber die Psoriasis entsetzlich schnell zugelegt. Seit ein paar Wochen ist es so schlimm, dass ich meine Hände kaum noch gebrauchen kann, hornhautmäßig beschichtet, dass sehr schmerzhaft ist. Seit ein paar Tagen gehts auch an den Füßen los, auch Schwellungen sind vorhanden, ob es nun wieder die Arthritis ist, weiß ich nicht. Der Hautarzt ist überfragt und heute geh ich zum Hausarzt. Ich bin nun soweit, dass ich einen Erwerbsminderungantrag und einen Verschlimmerungsantrag stellen werde. Dafür habe ich in der nächsten Woche beim Sozialverband einen Termin. Die werden mich beraten und die Anträge stellen. Also mal sehen, ob das klappt. Wenn ich den Termin erledigt habe, seh ich zu, in eine Klinik zu kommen.
    So siehts bei mir aus.

    Gruß ibe
     
  17. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Schuppi-Rheumis,

    super, dass schon so viele abgestimmt haben. Lt. Umfrage über die hier vertretenen rheumatischen Erkrankungen müssten wir zum Schluss auf etwa 50 Teilnehmer kommen ... fehlen also noch knapp 20.

    Aber was ich bisher schon abzeichnet, ist nicht uninteressant. Ich staune vor allem über die große Anzahl derer, die selbst keine Psoriasis haben. Interessant ist auf jeden Fall auch, dass bei keinem einzigen der bisher Abgestimmten das Rheuma etwa gleichzeitig mit der Psoriasis begonnen hat. Mich überrascht das ...

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  18. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Leute,

    da schon soviele über ihre Erkrankung geschrieben habe, werde ich das jetzt auch noch nachholen:

    Also, ich habe Schuppenflechte seit der früheren Kindheit. Ich glaube, so mit 6 oder 7 ging es los, und zwar auf der Kopfhaut, am Haaransatz, hinter den Ohren und z.T. im Gesicht (vor allem Augenbrauen).

    Die Gelenkbeschwerden begannen bei mir sehr schleichend, aber schon vor 17-18 Jahren wunderte ich mich über plötzlich und scheinbar ohne erklärbare Ursache auftretende Sehenscheidenentzündungen an beiden Handgelenken. Später kamen noch Tennisarm-Probleme hinzu, wobei ich allerdings auch viel Tennis gespielt hatte. Da wurde natürlich alles auf's Tennis geschoben, wobei auffällig war, dass zunächst mein Schlagarm begann, der andere Arm aber sofort nachzog.

    Bei mir waren die Entzündungen grundsätzlich symmetrisch. Kriegte ich also an den Grund- und Mittelgelenken der rechten Hand urplötzlich Schmerzen und Schwellungen, konnte ich drauf warten, dass spätestens nach 2 Tagen genau die gleichen Gelenke der linken Hand beginnen. So ging es jahrelang, und es kamen immer mehr Gelenke hinzu.

    Vor ca. 15 Jahren war ich erstmals beim Arzt damit, wurde aber mit dem bekannten Satz abgespeist: "Sie sind seronegativ, also haben Sie irgendwas, aber kein Rheuma." Somit wurde ich auch nie zu einem Rheumatologen überwiesen, naja, und ich selbst war noch so unerfahren, dass ich gar nicht wusste, dass es speziell ausgebildete Fachärzte für sowas gibt.

    Eines Tages, nach einer nicht erkannten EBV-Infektion waren plötzlich an die 30 Gelenke schmerzhaft, heiß und geschwollen. Selbst einfachste Dinge gingen nicht mehr.

    Mein Hausarzt tippte sofort auf chron. Polyarthritis, begann eine Therapie mit Voltareninfusionen und Cortison. Gleichzeitig wurde ich endlich zu einem Rheumatologen überwiesen.

    Dort hieß es zunächst (obwohl meine Psoriasis bekannt war) seronegative PCP, einfach, weil das Entzündungsmuster typisch für eine cP war. Wegen erhöhter ANA-Werte steht auch immer noch der Verdacht einer Kollagenose. Erst später, nachdem auch zunehmend die Nägel befallen waren und sich eine Entzündung im ISG eingestellt hatte, hieß es (u.a. dank Doc. Ls Infos) "cP-artige Psoriasisarthritis".

    Für die Krankenkasse habe ich weiterhin cP, ganz einfach, weil für diese mehr Medis zugelassen sind.

    Bitte entschuldigt, habe jetzt einen richtigen Roman geschrieben, aber es flutschte grad so schön :p .

    Grüßle von
    Monsti
     
  19. berti

    berti Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich habe seit ca. 15 Jahren Schuppenflechte. Bei mir sind ein Ellenbogen, ein Knie, hinter beiden Ohren und der Haaransatz auf der Stirn, so wie mehrere Stellen auf der Kopfhaut befallen. Diese Stellen sind mehr oder weniger stark befallen. Es ist wie ein Spiegel der Seele. Habe ich Stress, z.B. Arbeitsbedingt oder besondere Sorgen, ist der Befall stark. Geht es mir gut, z. B. im Urlaub und dazu noch viel Sonne, ist der Befall kaum zu sehen. Ich hatte auch vor ca. 3 Jahren eine grosse Stelle unter dem Fuß. Dieses hat sich ganz verloren. Eine Gelenkbeteiligung habe ich (noch?) nicht. Obwohl mir seit einem halben Jahr mein rechtes Knie beim Treppsteigen Probleme macht. Aber nur bei fiesem Wetter. Jetzt wo es warm ist, habe ich kaum Beschwerden. Behandelt wird die Sache nicht. Nur eine leichte Fettcreme an den trockenen Stellen. Ich benutze ein Medizinisches Haarwaschmittel, welches mir sehr gut hilft. Bis vor kurzem wusste ich auch noch nicht, dass eine Gelenkbeteiligung damit im Zusammenhang stehen kann. Ich habe erst im Forum davon erfahren. Ich werde die Sache natürlich im Auge behalten, da ich ja jetzt die Zusammenhänge kenne. Eine Veranlagung zu rheumatischen Erkrankungen ist bei mir gegeben, laut Aussage meiner Homöophatin.
     
  20. gisela

    gisela kleine Käsemaus

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    Hallo,
    also abgestimmt habe ich ja schon länger. Dann will ich doch auch noch was dazu schreiben.

    Ich habe meine Schuppenflechte eigentlich auch schon seit ich denken kann. Am Kopf, Haaransatz, Ohren und Nase. So mit Mitte 20 kamen dann die ersten Gelenkprobleme. Vergingen aber immer nach ein paar Wochen wieder.

    Mit 36 Jahren bekam ich dann das Pfeiffersche Drüsenfieber. Die Schuppenflechte war so arg wie nie. Alles blüte. Nach 3 Monaten kamen verstärkt Gelenkprobleme, die nicht mehr weggingen, sondern immer ärger wurden. Mein Hausarzt war da immer noch der Aufffassung , wo kein Rheumafaktor, da kein Rheuma. Zuerst mußten die Mandeln raus (waren aber auch durch den EBV-Virus total zerstört), bevor er mich zum Rheumadoc schickte. Nach der Mandel-OP wurden die Gelenkprobs immer schlimmer.

    Na ja und Anfang 1999 hat dann mein jetztiger Rheumadoc CP-ähnliche Psoriasisarthritis diagnostiziert.
    Im Moment ruht meine PSO.

    Liebe Grüße
    gisela