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Ich stehe auf der Seite der Menschen, die "inkludiert werden" und frage mich da definitiv:
Warum bitte regen sich alle so auf, dass ihre Sprache sich teils ändern soll? Sprache ist Veränderung.
Wäre das nicht so, wären wir auch immer noch bei N**** statt bei "dunkelhäutig".

Danke @Tab,
Das sehe ich auch so.
Ich stehe auf der Seite der Menschen, die "inkludiert werden" und frage mich da definitiv:
Warum bitte regen sich alle so auf, dass ihre Sprache sich teils ändern soll? Sprache ist Veränderung.
Wäre das nicht so, wären wir auch immer noch bei N**** statt bei "dunkelhäutig".
Aber wenn jetzt daran gedacht wird, dass es evtl. auch Männer mit Uterus gibt und sei es nur weil es sie anatomisch als intersex Menschen sogar gibt, regen sich alle auf. Was tut euch denn weh an den Tampons am Männerklo? Fressen sie euch auf?
Was ist so schlimm daran, etwas über die Sprache die man benutzt nachzudenken? Ist es Faulheit, "das hab ich immer schon so gemacht"? Oder Ignoranz gegenüber Andersartigkeit?
Nachdenkliche Grüße
Tris
Ich muss jetzt auch mal meinen "Senf" dazu geben.
Ich habe nichts dagegen einen neuen Begriff einzuführen aber gegen das Gendern bin ich wirklich. Die Sprache soll doch harmonisch klingen und verständlich sein. Das klingt aber nach Stottern und hat man echt Probleme bei der Aussprache, bekommt man es gar nicht raus.
Veränderung ja gerne, Verkomplizierung nein danke.
Wir waren mehrfach im Urlaub und da wir sehr weltoffen sind, haben wir da des Öfteren zum Beispiel Britten kennen gelernt und uns auch sehr gut mit ihnen unterhalten.
Das beste Beispiel war das eine Paar aus Südengland. Sie war Bibliothekarin und er Ingenieur in einer Flugzeugfirma. Sie sprach diverse Sprachen, er auch, jedoch kein Deutsch. Sie bedauerten die fehlenden Deutschkenntnisse sehr aber meinte es wäre echt zu schwer. Ihr Anspruch war alles richtig und gut zu machen. Latein, Französisch, Spanisch wären kein Problem aber Deutsch. Zu der Zeit gab es das Gendern so noch nicht und es war da schon zu viel. Bei den anderen Paaren war es ähnlich. Alle meinten Deutsch könne man nur sehr schwer lernen.
Sollte also nicht dazu übergegangen werden unsere Sprache lieber zu Vereinfachen als zu Verkomplizieren? Es kommen immer mehr Leute aus anderen Ländern hier her, wer soll das noch verstehen und lernen können? Immer mehr Deutsche sprechen Englisch. Also wird so gesprochen. Das gibt zu denken.
Man kann sich da vielleicht auch mal an der Sprache anderer Länder zu orientieren...da gibt es fast immer nur eine Bezeichnung, egal ob man oder Frau. Gerne kann man da auf neutrale Bezeichnungen zurückgreifen. Ich denke aber, geht es so weiter, brauchen wir uns keine Gedanken mehr über die Deutsche Sprache zu machen. Sie wird dann einfach weg sein, weil sie kein normaler Mensch mehr beherrschen kann und fast alle auch Englisch oder was auch immer können.
Vielleicht ist das auch ein Gedanke wert.
Was ich mich immer frage: Wer entscheidet denn, wie sich unsere Sprache verändern soll? Wer kann denn beurteilen, ob sich jemand durch Sprache nicht gleichbehandelt fühlt?
Ich habe mich noch nie übergangen gefühlt, wenn mich jemand als Fußgänger oder Radfahrer bezeichnet hat (um bei Maggys Post zu bleiben). Andere empfinden das aber als totale Ungleichbehandlung. Und wer entscheidet jetzt, ob sich deswegen die ganze Sprache verändern muss??
Im TV habe ich mal einen Bericht über diesen dunkelhäutigen Gastronom gesehen, der sein Restaurant nicht umbenennen möchte. Es heißt zum Mohrenkopf.
Wer mag, kann ja mal lesen, was er darüber denkt.
https://www.google.com/amp/s/www.rnd.de/panorama/kieler-restaurant-zum-mohrenkopf-warum-ein-schwarzer-gastronom-sein-lokal-nicht-umbennen-will-IP4ZSRMOHFCCXLAFCPNBBZWCGY.html?outputType=valid_amp
Ich glaube, dass man anderen nicht seine Meinung überstülpen sollte. Und ich vermute, dass manche Sachen auch einfach im Sande verlaufen, weil sie nicht "gängig" sind. Zum Beispiel Schnitzel mit Paprika nach Balkanart. Das habe ich im Restaurant noch nie gehört bei einer Bestellung.
Aber gut, vielleicht werde ich ja auch überrascht.
Tampons auf dem Männerklo ist für mich schon ein Widerspruch…… Männerklo-Männer oder verstehe ich das falsch?
Bei einem hast du natürlich Recht, es tut nicht weh…..![]()
Stimmt, wer am Pissoir stehen muss und deshalb das Männerklo aufsucht, braucht keine Tampons mehr, weil angeglichen operiert und dort passt kein Tampon rein.
Andernfalls müsste sie wie Frauen aufm Klo pinkeln, weil sie Frau ist.
Und angeglichen operierte ehemals Männer zur Frau haben keine Periode.
Schwierige Sache, oder?