Ein ziemlich gewagter Schluss, wie ich finde. Ein sehr kleines Sample, noch dazu wird (zumindest habe ich das nirgends gefunden auf die Schnelle) nicht klar differenziert zwischen: Patienten, die unbehandelt, konventionell und mit Anticytokin behandelt werden. Alles einfach nur ein Kladeradatsch.
Von 84 Patienten, von denen wir also nicht wissen, ob und wenn ja, wie sie behandelt werden und ob ihre Erkrankung gerade aktiv oder ruhend ist, entwickelten 5 keine Reaktion.
8 Patienten der IMIDS und 1 Patient der Kontrollgruppe entwickelten eine neutralisierende Antikörperaktivität.
Heisst aber im Umkehrschluss:
76 von 84 Patienten mit Autoimmunerkrankungen, nicht differenziert in unbehandelt / behandelt / im Schub / in Remission haben neutralisierende AK entwickelt.
Was ebenfalls nicht erwähnt wird, ist, dass auch bei Menschen, die nicht an Autoimmunerkrankungen leiden, solche Reaktionen, respektive deren Ausbleiben, auftreten, auch wenn diese offenbar in dieser Studie kaum vertreten waren.