wirkungseintritt cortison?

hallo iltschi,

ich denke auch das 7,5mg sehr wenig sind.....ich habe beim letzten mal 40mg als stoßtherapie bekommen was dann langsam reduziert wurde.
mittags nahm ich die medis, konnte mich kaum bewegen, abends ging es mir schon so gut, das ich zum nachtdienst gehen konnte.

da ich aber zu starke nebenwirkungen hatte bekam ich beim nächsten mal remergil (antidepressivum),was gut und schnell geholfen hat. es wurde eine fibro diagnostiziert, nun wurde die diagnose wieder gestrichen trotz gleicher beschwerden.

sprich nochmal mit deinem doc darüber
hoffentlich baldige besserung wünscht petra
 
Bin jetzt auch dabei...

Hallo Iltschi,

wie sieht es denn inzwischen aus mit der Wirkung bei dir? :)

Seit gestern nehme ich auch Cortison und warte nun sehnsüchtig auf die Wirkung. Ich meine, an ein oder 2 Stellen ist schon besser geworden, aber eine durchschlagende Wirkung habe ich noch nicht. Ich hoffe, das ist nicht alles... an manchen Stellen hatte ich sogar eine Verschlechterung seit gestern, das sollte eigentlich nicht passieren... :confused:
Ich habe 15mg verordnet bekommen. Und jetzt werde ich halt noch das WE abwarten.

LG
sonja
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo Iltschi,wenn du ergüsse in den gelenken hast müßten ja wohl entzündungen dahinterstecken. sicherlich hat dir dein rheumadoc die 7.5mg als schon eine art erhaltungsdosis corti verordnet. besser wäre aber, du würdest mit mehr "draufhauen" können. ich nehme als stoss fast immer 100mg und als dauerdosis 20. eben versuche ich auf 15 zu reduzieren, bin bei 17 und komme nicht tiefer, die schmerzen schlagen sofort wieder durch.

also ans telefon, mit dem doc gesprochen, nachgefragt, ob eine kurze stosstherapie nicht angebracht wäre. sicher wird er einwilligen und dir sagen, wieviel du nehmen sollst.
die "alten cortihasen" machen ja, wie du hier auch schon gelesen hast, ab und an ihre stoßtherapie allein, aber als "beginner" ist das nicht ratsam und könnte dein Arzt - patienten - verhältnis empfindlich stöhren.
also: ruf doch mal an!

alles gute und gute besserung.
 
hallo,

du schreibst:

starke tiefsitzende rückenschmerzen, am schlimmsten nachts und in der früh, oft mit schüben, wo ich weder aus dem bett komme, noch mich umdrehen kann
stupst mich wer am arm oder bein an, schmerzen wie nur was
extrem druckschmerzempfindlich im schultergelenk, kniegelenk, hüfte, knie
schmerzen in den fingergelenken, morgensteifigkeit...die schmerzen dauern den ganzen tag an, kann teilweise keine faust machen
schmerzen im linken zehengrundgelenk
schmerzen in den zehengelenken
höllenschmerzen in den fersen plus fersensporne, auch in ruhe und entlastung, konnte im sommer keinen schritt mehr machen
schmerzen in den sprungelenken inkl. per mr nachgewiesenen gelenkergüssen
schmerzen in den kniegelenken
schmerzen an den rippen und entzündungen an den transvertebralen verbindungen
verschiedene rö-nachgewiesene veränderungen an der wirbelsäule
starker nachtschweiß
  • labor: rheumafaktor und co negativ, crp erhöht, senkung erhöht
wem fällt dazu was ein?

doc L. hat die seroneg. spondarthritis so beschrieben:


Sie sind "seronegativ", d.h. der sogenannte Rheumafaktor ist bei ihnen im Blut nicht nachweisbar.
Dafür ist bei ihnen oft ein anderer Bluttest positiv, der Nachweis des sogenannten HLA B27. Dies ist eine ererbte Eigenschaft, wie eine Blutgruppe, die die Anlage zur Entwicklung bestimmter rheumatischer Erkrankungen in die Wiege legt. Wenn man diese Eigenschaft, sozusagen diese Art Blutgruppe, besitzt, hat man ein erhöhtes Risiko, an einer rheumatischen Wirbelsäulenerkrankung zu erkranken, man kann aber auch sein Leben lang damit gesund bleiben. Umgekehrt gibt es Patienten mit einer rheumatischen Wirbelsäulenerkrankung, bei denen man dieses HLA B27 nicht nachweisen kann.
Beschwerden, Symptome, Krankheitszeichen finden sich neben dem typischen Rückenschmerz an weiteren charakteristischen Stellen des Körpers:
  • Entzündungen der Kreuz-Darmbein-Gelenke ("Sakroiliakal-Gelenke"; Sacroileitis)
  • Entzündungen der Gelenke zwischen Wirbelsäule und Rippen ("Costovertebral-Gelenke"; Costovertebralgelenks-Arthritis)
  • Entzündungen der Gelenke zwischen Brustbein und Rippen ("Sternokostal-Gelenke"; Sternocostalgelenks-Arthritis)
  • Entzündungen an Stellen, an denen es straffe Bandverbindungen gibt bzw. große Sehnen am Knochen ansetzen ("Enthesien"; " Enthesitis"; Enthesiopathie)
  • Entzündungen großer Gelenke (Knie, Hüften, Schultern) (Arthritis)
  • Entzündungen kleinerer Gelenke, dann besonders mit begleitenden Entzündungen eines ganzen Fingers oder einer ganzen Zeh (Daktylitis)
  • Achillessehnenentzündungen
  • Fersenschmerzen
  • Entzündungen außerhalb des Bewegungsapparates. Charakteristisch sind:
    • Regenbogenhautentzündung (Iritis)
    • Harnröhrenentzündungen (Urethritis)
    • Vorhautentzündungen (Balanitis)
    • Darmentzündungen (Colitis)
    • Hautveränderungen und Nagelveränderungen, z.B. Schuppenflechte (Psoriasis) oder überschießende Hornhautbildung (Hyperkeratose
quelle: http://www.rheuma-online.de/a-z/s/seronegative-spondarthritis.html


ich denke, dein doc weis schon, warum er diese verdachtsdiagnose gestellt hat, gibt es doch sehr viele gemeinsamkeiten dieser beiden beschwerdebilder.
falls dein doc bei dir gerade einen cortisontest machen will, finde ich die dosierung sehr gering.
ich bekam zu anfang meiner erkrankung 30 mg cortison. bei einem neuen schub, spüre ich erst ab einer dosis von 15 mg prednisolon linderung.
 
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