Claudia, habe ich das richtig verstanden? Bei dieser Rheuma-Kinik handelt es sich um eine Ambulante Spezialdachärztliche Versorgung und die dort praktizierenden Ärzte behandeln nur Privatpatienten?
Eigentlich sollten diese Ambulante Spezialdachärztliche Versorgungen ursprünglich mal ausschließlich Anlaufstellen für gesetzlich versicherte Patienten sein.
SGB V § 116b Ambulante spezialfachärztliche Versorgung
"Die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (in offizieller Kurzform ASV genannt) ist ein Angebot für in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Patientinnen und Patienten mit komplexen, schwer therapierbaren Erkrankungen. Sie stellt eine besondere fachärztliche Versorgungsform außerhalb der vertragsärztlichen Versorgung dar, die sich auf die Diagnostik und Behandlung dieser Krankheiten erstreckt, die je nach Art der Krankheit eine spezielle Qualifikation der Leistungserbringer, eine interdisziplinäre Kooperation und besondere Ausstattungen erfordern. Sie bezieht sich insbesondere auf gesetzlich vorgegebene bzw. durch den Gemeinsamen Bundesausschuss in den Anlagen der ASV-Richtlinie definierten und konkretisierten Erkrankungen."
Aber das hilft dir natürlich nicht weiter, wenn dieser Rheumatologe dich icht weiter behandeln möchte. Du sagst ja, dass das Verhält is von Anfang an nicht stimmte.
Wünschenswert wäre natürlich ein Arzt-Patient-Verhältnis auf Augenhöhe. Es sollte ein Austausch und eine Kommunikation möglich sein ohne dass der Fachmann sich gleich in seiner Eitelkeit verletzt fühlt. Immerhin muss ja der Betroffene, also der Patient all die Konsequenzen der Erkrankung und der Therapie tragen. Deshalb wäre ja eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischenArzt und Patient so wünschenswert.
Aber das ist natürlich alles reine Theorie. Ärzte sind auch nur Menschen, so wie wir alle auch. Ich sagte schon mal ein einem anderen Beitrag, dass man als Arzt weder ein besserer, aber auch kein schlechterer Mensch ist.
Es ist charakterlich und was die Kompetenz betrifft natürlich, so wie im Rest der Gesellschaft auch, alles vertreten.
Ich verstehe, dass es für dich besser wäre für dein Rheuma in deiner Nähe eine Anlaufstelle zu haben. Dein Hausarzt kann es ja nochmal versuchen. Aber, wenn das Verhältnis von Anfang an nicht stimmte und diese ASV v.a. Privatpatienten behandelt, wirst du wahrscheinlich auch in Zukunft nicht so betreut werden, wie du es dir wünscht.
Auf der anderen Seite wird es wahrscheinlich aufgrund des Rheumatologenmangels schwer werden einen neuen Rheumatologen zu finden, geschweige denn einen, der dich in jeder Hinsicht gut betreut.
Aber es hilft nichts, du brauchst einen Rheumatologen. Du scheinst ja, einen engagierten Hausarzt zu haben. Du kannst ihn ja bitten dir bei der Hilfe zu suchen, wenn es mit dieser Klinik nichts mehr werden sollte.
So nun wünsche ich dir viel Erfolg und Glück.
Alles Liebe
Allina
Eigentlich sollten diese Ambulante Spezialdachärztliche Versorgungen ursprünglich mal ausschließlich Anlaufstellen für gesetzlich versicherte Patienten sein.
SGB V § 116b Ambulante spezialfachärztliche Versorgung
"Die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (in offizieller Kurzform ASV genannt) ist ein Angebot für in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherte Patientinnen und Patienten mit komplexen, schwer therapierbaren Erkrankungen. Sie stellt eine besondere fachärztliche Versorgungsform außerhalb der vertragsärztlichen Versorgung dar, die sich auf die Diagnostik und Behandlung dieser Krankheiten erstreckt, die je nach Art der Krankheit eine spezielle Qualifikation der Leistungserbringer, eine interdisziplinäre Kooperation und besondere Ausstattungen erfordern. Sie bezieht sich insbesondere auf gesetzlich vorgegebene bzw. durch den Gemeinsamen Bundesausschuss in den Anlagen der ASV-Richtlinie definierten und konkretisierten Erkrankungen."
Aber das hilft dir natürlich nicht weiter, wenn dieser Rheumatologe dich icht weiter behandeln möchte. Du sagst ja, dass das Verhält is von Anfang an nicht stimmte.
Wünschenswert wäre natürlich ein Arzt-Patient-Verhältnis auf Augenhöhe. Es sollte ein Austausch und eine Kommunikation möglich sein ohne dass der Fachmann sich gleich in seiner Eitelkeit verletzt fühlt. Immerhin muss ja der Betroffene, also der Patient all die Konsequenzen der Erkrankung und der Therapie tragen. Deshalb wäre ja eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischenArzt und Patient so wünschenswert.
Aber das ist natürlich alles reine Theorie. Ärzte sind auch nur Menschen, so wie wir alle auch. Ich sagte schon mal ein einem anderen Beitrag, dass man als Arzt weder ein besserer, aber auch kein schlechterer Mensch ist.
Es ist charakterlich und was die Kompetenz betrifft natürlich, so wie im Rest der Gesellschaft auch, alles vertreten.
Ich verstehe, dass es für dich besser wäre für dein Rheuma in deiner Nähe eine Anlaufstelle zu haben. Dein Hausarzt kann es ja nochmal versuchen. Aber, wenn das Verhältnis von Anfang an nicht stimmte und diese ASV v.a. Privatpatienten behandelt, wirst du wahrscheinlich auch in Zukunft nicht so betreut werden, wie du es dir wünscht.
Auf der anderen Seite wird es wahrscheinlich aufgrund des Rheumatologenmangels schwer werden einen neuen Rheumatologen zu finden, geschweige denn einen, der dich in jeder Hinsicht gut betreut.
Aber es hilft nichts, du brauchst einen Rheumatologen. Du scheinst ja, einen engagierten Hausarzt zu haben. Du kannst ihn ja bitten dir bei der Hilfe zu suchen, wenn es mit dieser Klinik nichts mehr werden sollte.
So nun wünsche ich dir viel Erfolg und Glück.
Alles Liebe
Allina