Wenn-man-die-Arbeit-kaum-noch-schafft
Hi Ihr Kämper,
ich habe mich seit heute regestriert, weil ich endlich mal mit "echten " Gleichgesinnten kommunizieren wollte und glaube... hier bin ich echt richtig.
Ich habe auch immer die Harte gespielt und alles gemacht und immer durchgehalten. Leide an Psoriasis Arthritis, Fibromyalgie, HWS BWS und LWS-Bandscheibenprotrusionen, Peroneus Parese rechts nach einem ärztlichen Kunstfehler 2004 etc. LÄUSE und Flöhe, wie die meisten hier...
Ich habe nach der Geburt meines Sohnes nur noch auf 400 Euro Basis
gearbeitet, weil es mir immer schlechter ging. Zum Glück hat mein Mann immer schon Verständnis gehabt und das nötige Kleingeld, dass ich nicht mehr voll arbeiten gehen musste.
Dann kam die Verschlimmerung und 2007 in der Rheumaklinik sagte der Sozialdienst zu mir: Beantragen Sie eine Rente!
Mein Gedanke??? Was ich, mit 36? Voll der Schock.Mir reichte ja schon der Schwerbeschädigten Ausweis, bis ich das akzeptiert hatte.
Aber gut informiert und dann den Antrag gestellt- Wurde dann plötzlich nach vielem hin- und her als voll erwerbsgemindert berentet auf Zeit bis 2012.
So langsam hatte ich mich dann damit arangiert.
Jetzt kann ich relativ gut damit umgehen und lerne jeden Tag mehr, was nicht geht, geht nicht.
Mein Mann und mein Sohn sind und waren mir auch immer eine super Stütze.
Jetzt musste ich die Rentenverlängerung beantragen und hatte echt Bammel, dass das ganzen Theater, GUtachten etc. wieder von vorne los geht. Aber weit gefehlt. Antrag am 14.03. eingegangen und am am 23.03. hatte ich die Eingangsbestätigung und den Bescheid der Verlängerung bis 2015 im Postkasten. Schön, das man (Frau) mal nicht kämpfen muss, zu beweisen das man krank ist...
Ich hatte auch immer gute Ärzte und meinen super Anwalt zur Seite und natürlich meine Familie und Freunde. Ich kann nur jedem raten, nicht aufzugeben. Es ist zwar meistens ein langer Kampf, aber er kann auch gewonnen werden.
Liebe Grüße an alle
Bine 1971
